Band Update

Microsoft Dashboard

Mein Band bekommt nun also ein erstes großes Update. Ob man auf dem Band nun wirklich eine simulierte Tastatur braucht – ich fürchte eher nicht. Radfahren kann es jetzt auch. Nett.

Wirklich schon lange gefehlt hat aber das Dashboard. Es hat wenig Spaß gemacht, die Daten auf dem iPhone in der Übersicht zu sehen. Das Fitbit Dashboard ist weit voraus gewesen. Mein Eindruck ist, das Microsoft nicht richtig Gas gibt, Schnittstellen zu anderen Gesundheits- und Fitness Apps fehlen, das Dashboard kommt spät und bietet noch nicht viele Integrationsmöglichkeiten – und die Hardware ist zwar ein nettes Experiment, aber ab April liegt die Apple Watch in den Schaukästen und vermutlich sagt man sich in Redmond, dass man an der Stelle eh keinen Blumentopf mehr gewinnen kann. Für die Geeks gab es noch ein furioses Pebble Update, da ist offenbar wenig Platz für Microsoft. Dass das Band jemals in Europa offiziell verkauft wird, würde ich mal bezweifeln.

Der Arzt im Smartphone

Tricorder

Während ich mich noch freue, dass mein Microsoft Band einigermaßen zuverlässig meinen Puls misst, und sich herausstellt, dass die Apple Watch zwar schöner ist, aber keineswegs mehr Daten über mein Selbst liefern wird, ist mittels Crowdfunding-Kampagne schon der der legendäre Tricorder aus Star Trek Realität geworden. Puls-Messung, Blutdruck, Sauerstoffgehalt im Blut, sogar ein vollständiges Elektrokardiogramm. Scanadu an die Stirn halten, Laser abfeuern, alle Werte im Smartphone.

“We’ve medicalised your smartphone. You can now check your health as easily as your email. People will no longer ask if there’s a doctor on the plane, but if there’s a Tricorder.”

Keine Frage, dass die Funktionen bald auch an unserem Handgelenk verfügbar werden, mit noch viel mehr Sensoren. Keine Frage auch, dass irgendeine künstliche Intelligenz wie Watson die Werte analysiert, mit Millionen Profilen vergleicht und neutraler, sachlicher als jeder Arzt Diagnosen vornehmen wird, die auf mehr Fällen basieren als sie je ein menschlicher Arzt zu Gesicht bekommen könnte.

Was fehlt, ist die menschliche Zuwendung. Den Rest erledigt die Technologie.

Valentines Gift

The best Valentines Gift ever. For real men. Of course.

Wenn APIs das mittlere Management ersetzen

above-and-below-the-api-jobs

Der Mensch als “Peripheriegerät”. Software steuert heute schon Call Center oder Taxi-Fahrer. Die Arbeitnehmerschaft teilt sich in diejenigen, die die Software schreiben und das Management übernehmen, und in diejenigen, die bloß noch die Aufgaben entgegennehmen. Forbes zitiert in “Google Cabs and Uber bots will challenge jobs below the API” Peter Reinhardt, den Gründer von Segment, mit diesem Statement:

“As the software layer gets thicker, the gap between Below the API jobs and Above the API jobs widens. And economic incentives will push Above the API engineers to automate the jobs Below the API: self-driving cars and drone delivery are certainly on the way.”

Im Fall von Uber sind nur noch zwei Menschen involviert: Kunde und Fahrer. Der Fahrer wird in nicht allzu ferner Zukunft durch ein selbstfahrendes Auto ersetzt. Das betrifft viele Branchen und Aufgaben, die man heute noch für sicher hält. Uber ist nur ein prominentes Beispiel. Die wenigstens kennen Amazons Mechanical Turk Service oder Dienste wie TaskRabbit. Für zahlreiche Aufgaben bei unserem Startup contractix haben wir auch immer wieder Clickworker beschäftigt. In Zukunft werden solche APIs immer komplexere Aufgaben orchestrieren können, sprich die Aufgaben in die richtigen kleinen Happen zerlegen, die passenden fleissigen Bienchen via Auktion zusammenholen und dann schneller als heute vorstellbar die Aufgaben lösen lassen. Die Frage, ob das ethisch wünschenswert ist, stellt sich nicht mehr. Es wird genau so kommen.

Forty Seven

number 4 number 7

Die Vergangenheit der Arbeit

In der letzten Woche beschäftigte mich die Zukunft der Arbeit. Auf der Berlinale begegnete ich gestern Abend der Vergangenheit der Arbeit in “über die Jahre” von Nikolaus Geyrhalter.

Was dort im österreichischen Waldviertel in einem Textilunternehmen im Jahr 2004 noch Realität der Arbeitswelt war, mag man kaum glauben. Wenn wir heute über moderne Organisationsformen und den digitalen Wandel sprechen, blenden wir diese Arbeitsplätze oft aus. Werden eh bald nicht mehr benötigt und im Zweifel durch Maschinen, Roboter und Künstliche Intelligenz ersetzt. Sehenswert, wenn man den Alltag in der digitalen Filterblase verbringt.

Der Film hat natürlich seinen Fokus auf die Begleitung der Menschen von deren noch existierenden Arbeitsplatz in einer fast schon historischen Arbeitswelt über den Niedergang der Firma, Konkurs bis hin zu den Versuchen, sich neu im Leben zu definieren. Mit und ohne Arbeit.
Zehn überraschende Jahre. Zehn bewegende Jahre.

“Was als Dokumentation eines aussterbenden Industriezweigs begann, entwickelt sich so über zehn Jahre hinweg zu einer epischen dokumentarischen Erzählung über Arbeit und Leben im postindustriellen Zeitalter. Es ist ein großer, ein ergreifender, den Menschen zugewandter Film.”

-> Film-Seite

Digital Transformation & The Future of Work

Ad Hoc Dokumentation meiner Eindrücke vom Enterprise 2.0 Summit in Paris. Es wird dann nochmal ein längerer Blogpost, derweil müssen die Tweets und Bilder für sich sprechen.

Nur soviel: Sehr viel gelernt, tolle Kollegen getroffen, spannende Projekte kennengelernt. Ein absolut lohnenswerter Konferenz-Besuch für alle, die sich mit den Themenfeldern Social Business, Enterprise 2.0, Digitale Transformation etc. beschäftigen.

Next Stop: Paris

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Morgen geht es auf nach Paris zum alljährlichen Enterprise 2.0 Summit. Was erwartet mich? Drei Tage spannender Austausch mit Experten rund um das Thema Digitale Transformation. Alte Bekannte und Mitstreiter treffen. Lernen von anderen Praktikern.

Vermutlich wird es die nächsten Tage lebendiger auf meinem Twitter Kanal. Wenn das #e20s Geschnatter stört – ausblenden. Wer miterleben will – dranbleiben.

-> Enterprise 2.0 Summit

Social Business Masterclass: Wissen teilen und voneinander lernen

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Das wird wohl ein spannendes Experiment: Am 25. März habe ich die Ehre, im Vorfeld der ICS Usergroup Tagung in Bremen gemeinsam mit Luis Suarez einen Tag zum Thema “Social Business Adoption & Adaptation” zu gestalten. Luis ist einer DER “Social Business” Evangelisten, auch wenn er selbst diesen Begriff ebenso wie ich nur noch spärlich verwendet. Vielmehr geht es um die digitale Transformation, neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen, neue Führung und Organisationsformen um Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.

Wir werden an diesem Workshop-Tag nicht aus 10.000 Meter Flughöhe auf die Szenarien rund um die Implementierung von internen sozialen Netzwerken schauen, sondern sehr konkret und interaktiv auf Anwendungsfälle in Unternehmen eingehen, den Umgang mit Ängsten und Widerständen diskutieren und Möglichkeiten vorstellen, diese neuen Technologien für das Management des digitalen Wandels einzusetzen.

Ein deutsch-englisch-spanisches Experiment. Es sollte für alle Teilnehmer eine Bereicherung sein.

Anmeldung zum Workshop -> hier.

Autoliebe

DriveNow Car Sharing

In der “Gründerszene” gab es gestern das „Märchen vom Car Sharing“ zu lesen. Die nackten Zahlen zeigen offenbar, dass die großen Anbieter noch keinen Euro mit dem Thema verdienen. Der Deutsche setzt sich am liebsten noch ins eigene Auto.

Ich gehöre zu den frühen Kunden der großen Anbieter DriveNow und Car2Go. Ich bin grundsätzlich dem Thema Sharing Economy gegenüber aufgeschlossen, bin zwar altersmäßig kein Digital Native, aber doch ein Ureinwohner von Digitalien, und bin Innovationen gegenüber sehr aufgeschlossen. Man könnte auch sagen, ich bin ein Spielkind. Ich probiere neues Zeug gerne aus. Insofern bin ich sicher nicht vergleichbar mit der Grundgesamtheit der deutschen autofahrenden Bevölkerung.

Aus dieser nicht ganz repräsentativen Perspektive stimme ich dem Tenor des Artikel nicht zu. Wir haben als Familie seit Jahren nur noch ein Auto. „Nur“, weil es zum Standard der gut bürgerlichen Familie im Berliner Südwesten, in der die beiden Erwachsenen geregelten Tätigkeiten nachgehen, Kinder irgendwohin gebracht und von irgendwo abgeholt werden wollen, mindestens zwei Autos gibt. Manchmal auch drei. Oder mehr. Zwei davon werden jedenfalls immer bewegt.

Wir besitzen also ein Auto. Vier Sitze mit ohne Dach. Also eher ein Freizeit-Auto, das auch mal für lange Strecken taugt und überwiegend mit einer Zweier-, Dreier- und selten Vierer-Besetzung genutzt wird.

Wir haben keinen SUV. Wenn wir einen SUV bräuchten, einmal im Jahr zum Ski-Fahren, dann leihen wir ihn uns halt. Wenn wir zwei Autos bräuchten – und das kommt oft vor – dann steht irgendwo ein Mini von DriveNow oder ein Smart von Car2Go in maximal 300 Meter Entfernung herum, den ich mir dann nehme. Im Ballungszentrum Berlin ist zudem der Nahverkehr so gut ausgebaut, dass es heute keine Rechtfertigung mehr gibt, so viel Blech vor der Tür rumstehen zu haben.

Ist Car Sharing nun teuer? Für den Zweitwagen-Ersatz sicher nicht. Ein kurzer Blick auf die Zahlen:

  • Ich habe für Car Sharing im letzten Jahr laut Buchhaltung brutto 355,43 EUR verbucht, pro Fahrt im Schnitt 8 Euro.
  • Auf das Konto Nahverkehr in Berlin gehen dann nochmal 309,20 EUR, da ich oft zu Kunden in die Innenstadt pendle. Anrechnen darf man das nicht vollständig, denn die 2,20 Euro pro Fahrt oder mehr würde ich sonst in Parkgebühren investieren müssen. Die entfallen sowohl bei ÖPNV als auch bei Car Sharing
  • .
    355,43 Euro für die einjährige Nutzung eines ordentlichen Zweitwagens, ohne sich um Anschaffung, Benzin, Wartung, Parkgebühren, etc. zu bemühen – das ist eigentlich sehr ok.

    Meine These: Der Durchbruch mag noch nicht da sein. Aber die kommende Generation wird das massiv nutzen. Autos haben zum Leidwesen der deutschen Premiumhersteller längst ihre Bedeutung als Statussymbol verloren. Die Innenstädte sind verstopft und Parkplatzsuche nervt. Will man da ein Auto besitzen als junger Mensch? Die Umfragen sagen: Nein.

    Was kommt dann? Irgendwann werden wir nicht mal mehr das Auto leihen. Es wird einfach kommen. Der Service steht im Mittelpunkt, nämlich sicher von A nach B zu kommen. Dafür werden dann ganze Flotten autonomer Fahrzeuge durch die Strassen cruisen. Hübsch ist so ein Auto vielleicht nicht, aber dafür kann man auf der Fahrt chatten, arbeiten, telefonieren. Die Zukunft hat in den USA schon begonnen. Wenn die Gesetzgebung endlich in Deutschland geändert wird, dann wird das vielleicht hier möglich.

    -> 6 Things I learned from riding in a Google Self-Driving Car

    Die Sache mit dem Band

    Das Microsoft Band ist nun eine Weile Familienmitglied. Vorneweg: Die Gattin ist extrem glücklich. Das Armband virbiert bei SMS und Anruf des Gatten, es weckt sanft am morgen, es zählt zuverlässig Schritte, zum Joggen hat es ein GPS an Bord und es analysiert den Schlaf. Außerdem zählt das Band die Kalorien, die sie verbraucht. Und sie glaubt dem Band.

    Ich glaube dem Band nicht. Noch nicht.

    Kurzer Blick auf den Runkeeper. “Donnerstags Lauf” mit der Gattin. Runkeeper vermeldet 4,18 km, 326 verbrauchte Kalorien, und ich bin laut iPhone GPS wirklich um den See gerannt:

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    Das Microsoft Band meldet andere Werte. Erstaunlicherweise bin ich nur am linken Ufer des Sees entlang gerannt. Lustig, aber ohne jeden Mehrwert die Darstellung der Streckenteile, bei denen ich wie eine Schnecke unterwegs war:

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    Obwohl Länge und Dauer ungefähr gleich sind – das Band war anfangs widerspenstig – attestiert das Band einen Verbrauch von 433 Kalorien. Das ist dann schon deutlich mehr, als der Runkeeper meint.

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    Spannend ist natürlich auch die Herzfrequenz. Das Band meint, dass die durchschnittliche Herzfrequenz bei 151 lag. Spitzen bei 172. Das ist viel. Bei einem so bequemen Läufchen zu viel.

    Auf dem Laufband im Sportstudio stelle ich fest, dass das Band anfangs Herzfrequenzen meldet, die zum Teil 20% über den Werten des Steppers liegen, auf dem ich trainiere – und sich später auf gleiche Werte erst einpendelt.

    Auch der Kalorienverbrauch ist zu hoch. Ich komme an manchen Tagen auf astronomische Werte:

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    Ein merkwürdiger Fehler, der nur bei mir auftritt, aber nicht bei meiner besseren Hälfte, ist die Erfassung von Geburtsmonat und Jahr. Die App speichert ums Verrecken nicht die beiden Daten. Oder besser: Speichern tut sie, aber die Felder bleiben leer. Der Microsoft Support meint, dass sich die Kalorienverbrauch nur an Gewicht und Größe orientiert und die Abweichung nicht am fehlenden Alter liegt. Ich glaube das aber nicht recht.

    Das heutige Update der Microsoft Health App brachte auch ein Update der Firmware auf 1.3.1209.1, aber am Speicherproblem der Geburtstdaten ändert das nichts.

    Mein Eindruck: Das Band läuft bei mir noch nicht ganz rund. Aber die Frau gibt es nicht wieder her.

    Lichtspiel-Haus

    hue

    Der große Sohn hat zu Weihnachten Hue eingeschleppt. Das Internet der Dinge hält immer mehr Einzug ins Kluge Haus. Lichtschalter war gestern, heute gibt es eine App dafür.

    Hue präsentiert sich in allen denkbaren Farben und leuchtet nun in Ecken, die vorher noch kein Mensch betreten hat. “Farbszenarien” verbreiten wahlweise Sonnenuntergangs-Stimmung oder Frühlingsgefühle.

    Hue braucht eine kleine Bridge, die mit dem Router verkabelt werden muss. Danach läuft alles drahtlos. Die volle Kontrolle über das Farbenspiel via iPhone.

    Wilde Disko-Beleuchtung von unterwegs anschalten? Auch kein Problem. Besonders praktisch für den Hausfrieden: Geht der Jugendliche gedankenverloren aus dem Haus, greift das Geofencing: Die Lichter gehen einfach aus.

    Viel spaßiger wird es aber mit IFTTT. Die Regelmaschine If This Than That läßt die Steuerung von Hue ebenfalls zu. Also zum Beispiel so: Lampe 1 blinkt hektisch, wenn eine neue Mail eintrifft. Oder: Wenn der Börsenkurs von Apple sinkt, dann Lampe 2 auf rot stellen. Oder: Bei Regen im PLZ Gebiet 14163 automatisch alle Lichter einschalten.

    Schönes Spielzeug ganz ohne Spezialverkabelung. Und man kann die Eltern prima mit Lichtspielen in den Irrsinn treiben. Dazu kapert man dann noch den SONOS, und schon bald ziehen die Alten aus.

    Visionen

    Arthur C. Clarke (Autor von “2001: A Space Odyssey”) prognostiziert schon 1974, wie im Jahr 2001 der Computer und das Netz unser Leben verändern wird. Seine Visionen für die Eroberung des Weltalls im Jahr 2001 sind dagegen nicht wahr geworden.

    Außer Rand und Band

    Microsoft Band

    Der Weihnachtsmann scheiterte am Hauptzollamt. Jetzt ist die Lieferung angekommen.
    Vor etwas einem Jahr waren wir ausgestiegen aus dem Fitness Tracker Geschäft. Schritte zählen war spannend, aber auf die Dauer ohne großen zusätzlichen Erkenntnisgewinn. Das iPhone 5S und das neue iPhone 6 zählten ab dann die Schritte auch verläßlich. Für die Runden um den See ist nach wie vor der Runkeeper auf dem iPhone die Wahl, das Flex wurde anderen bedürftigen Sportlern weitergegeben.

    Nun also das Microsoft Band. Eines wird schnell klar: Das Band ist ein Fitness Tracker, keine Smartwatch. Das Display zeigt das nötigste an, aber interagieren will man mit dem Gerät nicht. Das spannendeste Feature ist die Pulsmessung. Natürlich kann das Band Schritte zählen, Schlafqualität tracken, Uhrzeit anzeigen und auch ein paar Zeilen SMS anzeigen. Entscheidend für uns war aber der Heartrate Monitor. Und der funktioniert erstaunlich gut.

    Auch sehr positiv: Das Band hat GPS an Bord, im Gegensatz zur ersten kommenden Version der Apple Watch. Damit muss das iPhone nicht mehr mit zum Waldlauf, es reicht das Band. Auch die Offenheit ist positiv, das Band verträgt sich mit iOS, Android und natürlich Windows Phone – und es konnektiert eine Reihe von anderen Fitness Plattformen.

    Erste Downside: Das Band ist unbequem. Ich musste auch erst über andere Reviews darauf kommen, das Band mit der Display-Seite nach unten zu tragen. Dann sieht es auch nicht unbedingt so klobig aus, es trägt sich ein wenig besser. Hübsch ist es dennoch nicht. Aber es soll ja auch nur ein Fitness Tracker sein. Smartwatch kommt später.

    Zweites Manko: Das Band ist nicht wasserdicht. Ich wiederhole: Es ist NICHT wasserdicht. Das ist für mich eigentlich einer der größten Nachteile. Das Fitbit Flex habe ich immer getragen. Nach dem Lauf der Sprung in den See – kein Problem. Nach dem Sport ab in die Sauna oder unter die Dusche ist jetzt nicht mehr.

    Einen Fitness Tracker will man eigentlich immer tragen. Das führt dann auch zum letzten Punkt: Ein Fitbit Flex hat man einmal pro Woche geladen, das Band muss alle zwei Tage an den Strom. Je mehr GPS Nutzung, desto schneller. In der Zeit misst das Ding natürlich nichts.

    Das Band wird jetzt dem familiären Dauertest unterzogen. Die Gattin ist sehr glücklich. Immerhin vibriert jetzt das Band am Handgelenk, wenn ich anrufe. Vorher verhallten meine Anrufe ungehört in der Handtasche. So ein Band kann zumindest Ehen retten.

    Jahresendweihnachtspost.


    “Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen…”

    Aufgeschrieben von Astrid Lindgren. Ausgeliehen beim Herrn Haydecker. Stellvertretend für den im Klugen Haus immer geäußerten, aber nie realisierten Wunsch nach “einfach mal blöd gucken”.

    Wünsche Euch allen wunderbare Feiertage, schaut einfach mal auch, wie Farbe an der Wand trocknet – 2015 wird noch aufregend genug.

    Kollaboratives Wirtschaften

    “Ich vermute, dass auch der Marktkapitalismus weiter gedeiht, aber er wird um das Jahr 2050 herum gänzlich verwandelt sein. Erfolgreich werden dann Unternehmen sein, die kollaboratives Gemeingut aufbauen und managen – wie Facebook, Google oder Twitter. Und: Der Kapitalismus wird wird das Wirtschaftsleben nicht mehr alleine dominieren. Vielmehr wird er ein mächtiger Partner des kollaborativen Gemeinguts sein, sodass wir eine große Menge unserer Produkte und Dienstleistungen nahezu kostenlos produzieren und teilen können.”

    Jeremy Rifkin, Autor von “Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft”, im ZEIT Interviews, DIE ZEIT Nr. 50, S. 23

    Infektiös

    Plague

    Einen infektiösen Ansatz zur Verbreitung von Inhalten liefert Plague. Während man üblicherweise in sozialen Medien seinen Quellen “folgt” und diese abonniert, entscheiden bei Plague die räumlich nächsten Nutzer, welche Inhalte spannend sind – völlig unabhängig davon, ob man einem Nutzer folgt, liked oder sonst wie gut findet. Es kommt auf den Inhalt an.

    Das Prinzip ist einfach: Wischen nach oben verbreitet den Inhalt an die nächsten Nutzer, wischen nach unten verhindert die Verbreitung in meiner Gegend. Wie eine Plage setzt sich dann gute Inhalt durch und verbreiten sich weiter – “gut” natürlich im subjektiven Empfinden der Nutzer dieser App.

    Plague iOS

    Derzeit verbreiten sich natürlich hier die üblichen Bildchen aus den üblichen Spaßquellen des Netzes, aber auch gute Photos erfahren schnelle Verbreitung. Und das geht deutlich schneller als bei Instagram und ist spannender, weil ich nicht in meinen üblichen Kreisen bleibe.

    Spannend wird, ob so ein Ansatz auch für “höherwertigen” Content funktionieren kann außerhalb von Abo-Modellen, Sammeln von Followern und Verteilen von Katzenbildern.

    Richtig starten mit Orion

    Windprobleme? Boote? Das wäre der echten ORION Besatzung nie passiert.

    Lotus Notes turns 25

    You should follow Ray Ozzie.

    Damit amal a Ruh is

    Bildschirmfoto 2014-12-04 um 18.21.24

    Ich liebe die Sperrliste der Fritz!Box. Und sie wird täglich länger.