Wie vermittelt man “Collaboration”?

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“Twitter kann man nicht erklären. Man kann nur mitmachen.”

Frage an die Enterprise 2.0 Social Business Enterprise Social Network Digital Transformation Gemeinde: Wie macht man Collaboration erfahrbar? Bunte Folien und flammende Reden helfen nur bedingt. Also: Welche Übungen setzt Ihr ein in Seminaren oder Workshops? Welche Methoden von Prozess-Simulationen (transparente vs. verdeckte Kommunikation,…) haben sich bewährt? Habt Ihr Ideen und Erfahrungen?

Ich würde gerne mal ein paar Dinge hier sammeln, diskutieren und am lebenden Objekt ausprobieren. Danke für Eure Mithilfe!

PR Report: Wunsch & Wirklichkeit im Social Intranet

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Kleiner Auszug auf dem aktuelle PR Report 07/2015. Längerer Artikel im Heft. Heft gibt es -> hier.

B2B Conference: Vortrag “Digitale Transformation – Unternehmen im Wandel”

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Next Stop: München. Auf der B2B Online Konferenz darf ich nächste Woche zum Thema “Digitale Transformation – Unternehmen im Wandel” schlau aufsprechen. Dank an Harald Schirmer für die Empfehlung.

Freue mich auf viele neue und einige bekannte Diskutanten.

Diner en Blanc

Diner en Blanc

Vorfreude

  

Gunter Dueck beim BarCamp Arbeiten 4.0

“Wenn man Schwarz und Krawatte trägt, dann darf man auch mal was Unorthodoxes sagen. Die Barcamper blicken das oft nicht. Wenn man das Unorthodoxe schon durch die Kleidung ausdrückt, dann haben Sie schon halb verloren, bevor Sie überhaupt irgendwas gesagt haben […] Sie werden so die bestehenden Systeme und Hierarchieren nicht so richtig umordnen”

40 gut investierte Minuten, in denen Gunter Dück mit falschen Hoffnungen in Bezug auf Arbeiten 4.0 und die schöne neue Arbeitswelt aufräumt – und erklärt, wie wir die Attacke reiten könnten.

SONOS Controller for Apple Watch

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If you want to control your SONOS right from your Wrist -> ZonePlay

Finde den Fehler

DKB Pushtan

DNUG: Arbeitplatz der Zukunft am 10./11. Juni in Dortmund

DNUG Dortmund

Morgen Dortmund.

Das Zitat stammt aus Thomas Bernhards “Macht der Gewohnheit“. Morgen also Dortmund. Zum 42. Mal die gute alte Dame DNUG. Klassentreffen der IBM Enterprise Collaboration Community. 42 mal. Macht der Gewohnheit.

Gemeinsam mit einigen Mitstreitern trete ich an, mit den Teilnehmern den -> Arbeitsplatz der Zukunft zu diskutieren. Wer noch kommen will: -> Anmeldung.

Freue mich auf viele bekannte und sicher auch viele neue Gesichter. Und ich bin sehr gespannt, ob und wie sich die DNUG neu erfindet.

Morgen also Dortmund.

Is the smartwatch the next “quartz crisis”?

These days, nobody needs a watch to know the time. Time is all around us, displayed on every computer, phone and microwave oven. The Swiss watchmakers realize this. They market their mechanical watches as not only accurate but also deeply symbolic. For those willing to spend $30,000, a traditional Swiss watch marks its owner as a man or woman who appreciates quality, artistry and ingenuity (and, of course, as a wealthy and conspicuous consumer). Wearing a mechanical watch today makes an explicitly antidigital statement, embracing the long pedigree of a device that predates not only computers but electricity itself. It tells the time but is timeless.

Sehr schöner Artikel zum Spannungsfeld zwischen Schweizer Uhrenindustrie und dem Phänomen Smartwatch.

-> weiterlesen

Uhrenbilanz

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Seit einem Monat ist die Apple Watch an meinem Handgelenk. Vielmehr an unseren Handgelenken. Die Gattin trägt weißes Aluminium in Größe 38, der Herr dagegen Edelstahl mit schwarzem Leder in 42.

Die Anwendungsfälle:

  • Logisch: Uhrzeit ablesen. Klar der häufigste Anwendungsfall. Im gewählten Ziffernblatt steht aber gleich auch der nächste Termin. Sinnvoll. Mindestens einmal iPhone rausfummeln gespart. Negativ: Den kurzen diskreten Blick aus Handgelenk gibt es nicht wie bei der traditionellen Uhr. Man muss das Handgelenk schon deutlich drehen oder heben.
  • Sport: Tracking der Aktivitäten, laufen, stehen, Trainings aller Art. Sehr schönes Interface. Und ziemlich genaue Erfassung der Werte beim Training. Das Microsoft Band schrieb mit absurde Kalorien-Verbräuche und Herzfrequenzen zu. Die Watch misst offfenbar recht genau.
  • Bring! Sehr coole Einkaufslisten App für iPhone und Watch. Sohn bestellt 700 kg Erdbeeren, weil ich gerade auf dem Weg zum Supermarkt bin. Klar. Bring ich mit.
  • Notifications. Klar. SMS, iMessage, alle Dinge, die sonst auf dem Display des iPhones hochpoppen. Zig mal iPhone rausfummeln gespart.
  • Interaktion mit Notifications. Ab und zu mal von der Watch aus “OK” ausgewählt als Antwort auf eine SMS. Dann aber doch wieder zum iPhone gewechselt.
  • Sehr schön Instagram: Kontakt postet neues Bild, gleich anzeigen lassen und liken wenn man will. Sehr hübsch.
  • Hue: Ganz klasse. Sohn I hat wieder das Licht brennen lassen. Hue App, Licht aus
  • Mailbox abhören. Gelegentlich zu hause genutzt, geht prima, vor allem wenn man nicht weiß, wo gerade das iPhone rumliegt
  • Taxi rufen mit mytaxi. Sehr lustig mit der Uhr. Nur einmal gemacht. Geht aber.
  • DriveNow buchen. Sehr cool. Öfters gemacht.
  • Einchecken bei Swarm. Sehr easy. Oft gemacht, iPhone bleibt in Tasche
  • Tripadvisor: Nette Plätze in der Nähe suchen. Einmal gemacht. Geht. Brauche ich aber nicht so oft
  • Was ich nicht nutze – bisher zumindest:

  • Siri. Ich rede nicht mit meiner Uhr. Es ist noch nicht bei mir angekommen, Texte in Geräte zu sprechen, die dann daraus einen lesbaren Text machen.
  • Telefonieren. Ja, man kann mit der Uhr telefonieren, aber das wirkt total albern.
  • Ich vermisse noch eine Reihe weiterer Apps. Spotify App wäre nett. Sonos App wäre klasse. Wie oft renne ich durchs Haus und würde mal schnell einen Song überspringen.

    Und dann würde ich mir noch wünschen, dass meine Gattin reagiert, wenn ich ihr meinen Herzschlag sende. Aber dafür müsste die Watch vielleicht einen kleinen elektrisierenden Stromschlag versenden.

    Update:

    Der Tod in Zahlen

    Ein Video, das grausame Zahlen erschreckend in Beziehung zueinander setzt. Die geopferten Soldaten im zweiten Weltkrieg, die zivilen Opfer und zuletzt die Dimension des letzten großen Krieges in Bezug auf heutige und vergangene Konflikte.

    15 Minuten, die man sich nehmen sollte.

    -> “The Fallen of World War II”

    Social Schnack in Hamburg

    Social Schnack

    Am Montag geht es nach Hamburg: Beim “Social Schnack” moderiere ich zum Wachwerden bei Microsoft eine Diskussionsrunde zum Thema “Social Adoption” und stelle die Frage, wie man Widerständen bei der Einführung interner sozialer Netzwerke begegnet.

    -> Social Schnack in Hamburg

    Uhrsachen

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    2001 kam die Nomos Tangente in mein Leben. Mechanisch. Handaufzug. Ab und zu mit zickender Zugfedern. Nach wie vor mag ich die Nomos, ein zeitloses Design, schlicht, ohne Schnickschnack, passt zu meinem Handgelenk und zu mir.

    In den letzten Jahren kamen einige Dinge am Handgelenk dazu. Erst kamen die Fitbits in verschiedenen Versionen in mein Leben und halfen, dieses Leben zu vermessen. Schrittanzahl, Schlafqualität, etc. Tolle Idee, schlechte Ausführung. Mehrfach musste ich die Armbänder und Innereien tauschen. Irgendwann war genug gemessen.

    Im letzten Jahr kam dann der erste Versuch einer “Smartwatch” an das Handgelenk. Ich hatte lange auf ein Device gewartet, dass auch am Handgelenk den Puls oder möglicherweise noch weitere Vitalwerte misst – das Microsoft Band versprach es. Das Band tat vieles, was ich erwartete. Es zeigte Aktivitätsdaten, hatte GPS an Bord, benachrichtigte über neue SMS oder Tweets dezent am Handgelenk. Aber: Es war nicht hübsch. Und es war unbequem, es sei denn man trägt es umgekehrt mit dem nicht kratzfesten Display nach unten, so daß es am Tisch eine Art Sushi-Stick-Ablage für den Arm war. Zudem scheint die Verarbeitungsqualtität nicht die beste gewesen sein – ich kann das nicht bestätigen, denn ich habe es kurz vor der Ankündigung der Apple Watch lieber verkauft.

    Seit dieser Woche begleitete mich nun die Apple Watch. Was für ein Unterschied. Es ist wirklich in erster Linie eine Uhr. Erstklassig verarbeitet. Dezentes Design. Wirklich durchdachte Bedienung. Wie immer bei Apple viel Liebe zum Detail, eine optimale Verknüpfung von Hard- und Software.

    Was ist mir diese Woche aufgefallen:

  • Die Batterielaufzeit ist wesentlich besser als angekündigt. Nach 24 Stunden 46% Akku-Reserve. Uhr immer am Handgelenk. Maximal 1 Stunde Training. Wiederaufladen dauert 30 bis 45 Minuten in diesem Zustand. Das ist akzeptabel für so eine Uhr.
  • Die Uhr ist auch ohne das Smartphone zu gebrauchen. Ich war sehr überrascht, dass ich iMessages bekam, als ich ohne iPhone (Displayschaden, war zur Reparatur), durchs Haus lief.
  • Kein GPS an Bord. Kommt vielleicht mal. Beim Microsoft Band war das zwar nett, hat aber die Batterie so schnell leer gesaugt, dass mehrmals die liebe Gattin fluchend neben mir lief, weil sie eben nicht vorausschauend das Band vorher aufgeladen hatte. Die Apple Watch braucht nicht unbedingt das iPhone beim Sport, aber zum tracken der Strecke schon. Stört mich nicht, schön ist einfach, dass man die aktuelle Strecke und Messwerte am Handgelenk hat. Ungeschickt ist allerdings, dass die Runkeeper App auf der Watch nach einigen Minuten im Hintergrund verschwindet und nicht die Laufwerte sofort angezeigt werden, wenn man den Arm anhebt, um auf die Uhr zu schauen. Lästiges Fummeln ist dann nötig, zwei Doppelklicks auf die Krone. Aber das ist sicher nur ein Software-Problem.
  • Wasserdicht? Auch die Apple Watch ist nicht wasserdicht. Aber wasserdichter, als Apple sagt. Duschen ist wohl ok. Eine viertel Stunde schwimmen geht anscheinend auch. Ob ich das wagen werde? Eher nicht.
  • Der Preis? Ja, es gibt günstigere Smartwatches. Die Sportband-Hersteller können auch Schritte zählen, Puls messen, Notifications vom Smartphone anzeigen. Aber mein Handgelenk soll nicht verkünden: Hey, ich sitze hier zwar im Meeting, aber eigentlich trainiere ich für den Iron Man. Aber bedenkt man, dass ich selbst mein gebrauchtes Microsoft Band fast zu dem Preis verkauft habe, für den ich die Sports-Edition der Apple Watch gekauft habe, dann relativiert sich vieles.

    Die Apple Watch ist nicht die erste Smartwatch, nicht der erste smarte Fitness-Tracker. Aber sie macht alles richtig. Sie ist in erster Linie eine Uhr. Eine sehr smarte Uhr. Damit wird sie die Uhren-Branche kräftig wachrütteln. Ich würde derzeit nicht in Aktien der Swatch-Gruppe investieren.

    Die Nomos ist und bleibt ein zeitloses Schmuckstück. Aber sie wird jetzt lange Zeit nicht mehr mein Handgelenk zieren.

    Who are the Millenials?

    Millenials

    Ein frischer Blick auf die Millenials und ihr Verhalten, ihre Ansichten und Gewohnheiten. Das sind die zukünftigen Arbeitnehmer, und 2020 machen sie 75% der Belegschaft aus.

    -> Millenials

    Behind the Scenes

    Fremde Welten

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    In Mos Eisley auf dem Planeten Tatooine treffen Reisende aus allen Ecken des Universums aufeinander. Varianten des mehr oder weniger intelligenten Lebens suchen in allen Sprachen des Universums Anschluss an den nächsten Raumtransport – sagen wir nach Alderaan.

    Wer einen Vorgeschmack auf diese Zukunft erleben will, fliegt nach Dubai. Irgendwo in der Wüste eines erdähnlichen Planeten haben reiche Emire beschlossen, Terraforming zu betreiben. Kein vernünftiger Mensch würde auf die Idee kommen, hier Städte zu gründen. Zu heiß, im Sommer so gut wie unbewohnbar, zu wenig Wasser, kein fruchtbarer Boden. Aber Öl.

    Mit dem Geld aus den versiegenden Ölquellen werden gigantische Imitationen amerikanischer Großstadtträume in die Wüste geklotzt, Geschäfte angekurbelt, Boden fruchtbar gemacht, Touristen ins Land geholt, Handelsrouten angezapft – um sich langfristig unabhängig vom Öl zu machen. So wie es aussieht, scheint dieser Plan zu funktionieren. Zwar ging dem Scheich auch schon mal das Geld aus, als er den Höchsten haben wollte. Wirtschaftlich macht ein über 800 Meter hohes Gebäude wie der Burj Khalifa zwar keinen Sinn, aber mit ein paar Lamborghinis vor der Tür kann man heute keinen mehr beeindrucken.

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    Auf dem Weltraumbahnhof von Dubai reibt man sich derweil die Augen und kann kaum verstehen, was das für ein Menschenumschlagplatz von gigantischen Ausmaßen ist. Menschen aller Nationen, Hautfarben, Glaubensrichtungen auf der Durchreise, ein unendliches Sprachengewirr. In Dubai selbst bauen Amerikaner, kochen Schweizer, bedienen Inder – und Pakistanis und Philippinos schleppen Steine. In Dubai verschmilzt die ganze Welt zu einer merkwürdigen Masse, auf Zeit zusammengewürfelt, genährt von einem Finanzstrom, der seinen Ausgang an den Tankstellen des Westens genommen hat, dann unvollstellbare Reichtümer in den Händen weniger Scheichs gebildet hat und von dort aus seinen Weg über babylonische Bauprojekte nimmt, Heerscharen von Wanderarbeitern ohne Sozialversicherung finanziert, die jeden Tag an dieser Glitzerwelt bauen und vom geringen Lohn den Rest nach Hause an die Familien in ihrer armen Heimat überweisen. Ein merkwürdiger globaler Menschen und Geldverschiebeprozess, an dessen Ende seelenlose glitzernde Fassaden den Sandstürmen trotzen und sich Urlauber aus aller Welt durch klimatisierte Shopping-Malls wälzen, aus denen sie mit vollen Händen Waren von Marken heimschleifen, die es überall an jedem Ort der Welt auch zu kaufen gäbe, die weder hier hergestellt noch hier erdacht wurden, und auch nicht außerordentlich günstig sind.

    Im Versuch, in den Wüstensand das neue New York zu pflanzen, werden gigantische Wolkenkratzer hochgezogen, dicht an dicht, obwohl keine Platznot herrscht. Alles wirkt, als hätte man die Wolkenkratzer wie mit Photoshop einfach um 50% gestreckt, wie Zahnstocher ragen sie in den Himmel und verleihen der Skyline ein breites Grinsen mit Zahnlücken und freilegenden Zahnhälsen – oft genug gibt es nicht mal einen Bürgersteig, zwischen Wolkenkratzer und Wolkenkratzer nur Wüstenboden. Der Stil ist schwer zu beschreiben, irgendwas zwischen Gotham-City und Blade Runner, so wie sich halt irgendein Bühnenbildner die Stadt der Zukunft vorstellt.

    Dazwischen Ski-Hallen, St.Moritz Simulationen, gigantische Shopping-Malls. An den Stränden weißer Sand, klinisch, kein Seetang verschmutzt die Füße, keiner schneidet sich an einer Muschel. Es gibt einfach keine Muscheln. Alles ist clean. Es gibt wohl auch keine Kriminellen, es gibt auch keine fliegenden Händler am Strand. In der Metro ist ebenfalls alles antiseptisch. Frauen fahren unter sich. Kaugummi kauen ist verboten. Essen auch. Rauchen sowieso. Ob Ungehorsam mit Peitschenhieben bestraft wird, konnte ich nicht erfahren. In einem Staat, der im wesentlichen nach den Regeln des Geldes funktioniert, dürfte es vermutlich auch mehr zu Geldstrafen kommen.

    Was macht man nun hier? Viele Menschen kommen her, arbeiten ein paar Jahre hier, und verschwinden wieder. Was Touristen hier machen, ist mir unklar. In Ägypten, auf den Kanaren oder in Tunesien liegen die gleichen Leute am Strand. Dort findet man vielleicht sogar nochmal ein echtes Dorf im Hinterland. Hier ist alles künstlich. Kultur spielt keine Rolle. Mal abgesehen vom einem nachgebauten Beduinen-Dorf oder dem Kamel-Museum. Ein Pferde-Museum gibt es auch.

    Diese Welt ist mir fremd. Ich habe versucht, sie mit frischen Augen zu sehen. Es ist mir nicht gelungen. Vielleicht ist diese Künstlichkeit das neue Leben. Denn was ist schon “echt”?

    Irgendwo in einer der unendlich langen, auf Soukh getrimmten klimatisierten Shopping-Malls stehen wir unter einem künstlichen weiß-blauen Himmel vor einem Brunnen. Der Brunnen könnte genau so in Rom stehen. Er ist sicher genau so “schön”, aus den Löwenmäulern sprüht das Wasser. Es könnte ein Bernini sein. Es ist natürlich eine Kopie. Was macht den Unterschied aus? Was ist “echt”? Wir alten Leute argumentieren dann: Kontext! In Rom steht er richtig und wir sagen “ah” und “oh”, weil dort 2.000 Jahre Geschichte auf uns runter schauen. Das bedeutet aber offenbar nicht allen etwas.

    Als wir auf der Rückreise in Zürich ankommen, geht über den schneebeckten Gipfeln der Alpen gerade die Sonne auf. Strahlend blauer Himmel, ein paar weiße Wolken. In der Transfer-Metro kitschige Almjodler und der Sound von Kuhglocken. Man riecht fast das Gras auf der feuchten Wiese vor der Hütte am Morgen.

    Ich fürchte, ich bin hoffnungslos altmodisch.

    Was kostet ein Kamel

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    Die “Autocomplete” Funktion der Google Suche bringt es an den Tag: Die Deutschen interessiert, was ein BMW kostet, die Schweizer googlen nach dem Preis einer Rolex, und die Koreaner würden gerne wisse, was man für eine Nasen-OP berappen muss.

    -> Unterhaltsame Analyse

    Express

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    Hey DHL “Express”, da lag also mein Paket Samstag früh zur Schlafenszeit schon in Berlin rum, und Ihr schafft es nicht, es bis Samstag 18:00 bei mir auszuliefern? Es wurde ja nicht mal in den Wagen gepackt!

    Von Hongkong bis Berlin ging das ja schneller als die Schneckenpost hier.

    Update:
    Gerade gelernt: DHL ohne “Express” ist die alte Post und liefert auch am Samstag. DHL mit “Express” ist die alte DHL, und die machen Samstag einfach nix. Da dauert es dann trotz “Express” etwas länger.

    #NewWayToWork. #Not.

    #verse

    Firefox nicht. Chrome nicht. Safari nicht. #NewWayToWork?. Dann eben nicht.

    Update: #NewWayToWork jetzt auch in der Klugen Systemumgebung. Mit dem Firefox 37.0.1.

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