Riders on the Storm

Ray Manzarek († 20. Mai 2013 in Rosenheim)


Major Tom

Weil es so schön ist. Hintergrund dazu im -> SPON.


Versions Out Of Control

Impressions from todays Social Business project meeting:

Next week we will upgrade our existing social business infrastructure from IBM Connections Version 4.0 to Version 4.5.

Which does NOT include the new file management capabilities like nested folders. Nobody told us before. Not IBM. Not the system integrator. Nested folders are one of the main requests from the customers key users.

So we need to license and install the required IBM Connections Content Manager add on (the artist formely known as Filenet), Version 4.5 of course. Which is available, but needs to run on a separate machine.

Which does NOT include IBM Docs for collaborative content creation and editing. Which everybody expected to ship with IBM Connections 4.5. Because everybody who tested this on Greenhouse and saw the colorful slides believed in it. But this feature requires licensing and installating IBM Docs Version 4.5. Or Version 1.0.3. Which is currently not available. Maybe in three months. Current version would require some components running on Linux Red Hat, other components on Windows – and the document converter is still far from usable.

Today IBM released IBM Connections App Version 4.1 to support the features from IBM Connections Version 4.5. Which does not contain the promised “dropbox style” sync capabilities. Maybe this will come in App Version 4.5?

So what will we have after upgrading to IBM Connections Version 4.5? A new Websphere Version. Ahh. And @mentions. Ohh.

You need to understand. This is not Web 2.0 tools simply transfered to Enterprise 2.0. This is enterprise software. This is IBM.

Still think IBM Connections is one of the best E2.0 suites out there in the market. Hopefully IBM will not IBMify this solution.


Im Himmel, unter der Erde

Im Himmel, unter der Erde

Eher zufällig verbrachten wir den Freitag Abend mit Britta Wauer und einem ihrer Filme: Der großartigen Dokumentation “Im Himmel, unter der Erde” über den Jüdischen Friedhof in Berlin-Weissensee. Ein unglaublich lebendiger Film über das Totenreich im Osten von Berlin. Manchmal heiter, manchmal unendlich traurig.

Es war heute der richtige Tag, um nach Weissensee zu fahren und ein paar Bilder zu machen – und über die tausend tragischen Geschichten nachzudenken, die sich unter den Grabsteinen verbergen.

Empfehlung: Film schauen, Buch kaufen, hinfahren und aus dieser Welt ein paar Stunden aussteigen.


Unergründlich

Beleidigt

Herr Buddenbohm ist sowieso immer -> lesenswert.


Social Business: Beyond the Tweets and Likes

Graham Kittle (IBM) kommt heute in der Huffington Post mit einem kurzen Artikel zum Thema Social Business daher.

Every company these days knows they have to get social. Yet often, even when organizations think they’re embracing social media in a big way, they aren’t. For most companies, social means marketing. It equals Facebook likes and Twitter followers. But that’s just the price of entry into the social world we — the 1.5 billion people using social networks — are crafting around us.

Because as powerful as social media is for exchanging ideas, it has the potential to do so much more for organizations.

It can, in fact, become a new production line.

Ich hatte letzte Woche die Gelegenheit, über meine Gedanken und Erfahrungen zu dem dem Themenkomplex “Enterprise 2.0″ aka Social Business zu sprechen.

Einige Unternehmen begleite ich derzeit auf dem Weg in die neue Wunderwelt. Es geht um hierarchiefreie Kommunikation. Es geht um abteilungs-, bereichs- und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit. Es geht um Unterstützung von Teams, flexiblen Arbeits- und Interessengruppen. Es geht – wieder einmal – um Wissensmanagement. Alles schon mal dagewesen, alles nichts neues. Es wird an den Grundfesten traditioneller Aufbau- und Ablauforganisationen gerüttelt, die Machtfrage gestellt und dien Ohnmacht erkannt, wenn neue Werkzeuge und junge Mitarbeiter plötzlich etablierte Strukturen aufmischen.

Was ist neu? Die Werkzeuge aus der Web 2.0 schwappen nach 10 Jahren jetzt in die Unternehmen. Und die Geschwindigkeit der Veränderung nimmt ständig zu. Manche Unternehmen reagieren mit Verweigerung. Manche versuchen sich zu stellen. Und manche delegieren das Thema in die IT oder zu den “Social Media Managern” ins Marketing. Leider. Marketing schaut auf die Kundschaft und nicht nach innen. Und IT hat Angst, Kontrolle über Werkzeuge und Prozesse zu verlieren. Zu recht.

Es geht um die Frage, wie sich Unternehmen als Ganzes heute aufstellen, um morgen noch am Markt zu sein. Unternehmen entstehen heute schnell, wachsen schnell – und sterben schneller.

Speed changes everything (Jason Fried)

In der Zukunft wird noch mehr gelten: Es gibt nur noch zwei Arten von Unternehmen – die schnellen und die toten.


Law of Software Envelopment

Lotus_Notes

“Every program attempts to expand until it can read mail. Those programs which cannot so expand are replaced by ones which can.”

~ Law of Software Envelopment (by Jamie Zawinski)


Die Bahn lernt

Bildschirmfoto 2013-04-19 um 16.24.33

Die Bahn lernt. Keine langen Formulare mehr bei Zugausfall oder Verspätung. Stattdessen eine sehr persönliche Entschuldigung. Sehr schön.


The hidden secret of the BCC field

BCC

If you send out mass mail you should know about using the bcc field – unless you want everybody to see the list of startups at NEXT13.


War alles schon mal da

20130402-095902.jpg

Via wronghands1.wordpress.com


0×0

0x0


Zukunft der Arbeit – der digitale Arbeitsplatz

Bildschirmfoto 2013-03-11 um 15.36.01

Auf der CeBIT bin ich unvermittelt in eine Podiumsdiskussion aka “Panel” auf dem Webciety Stand geraten. Da saßen einige neue Gesichter und alte Bekannte – und diskutierten die “Zukunft der Arbeit”. Schwerpunkt: Hilft der ganze Enterprise 2.0 Werkzeugkasten bei der Verbesserung von Kommunikation und Zusammenarbeit wirklich? Vorhersehbare Antwort: Nein. Technik löst auch hier keine Probleme, und die Einführung eines Facebook for the Enterprise macht ein Unternehmen noch nicht agil. Da ist eine Menge Change Management und interne Überzeugungsarbeit begleitend einzuplanen – und viel Geduld.

Die Aufzeichnung des Panels findet sich -> hier.

Dazu passend bin ich über das “Digital Workplace Manifesto” gestolpert, welches auf eingängige Weise die Zukunft der Arbeitswelt illustriert. Hier die Text-Version:

1. Work is no longer a place. Let me be productive where I choose, but respect my home life too.

2. Manage the outcome, not the process. Trust that I’m working productively when you can’t see me, but hold me accountable for the results.

3. The digital workplace should be a pleasure to use. If it’s not as good as my digital home life, let me bring in my own devices.

4. Let me be myself online. My profile is who I am in the digital workplace, and many of my working relationships may be with people I don’t get to meet

5. Learning is good for me and the company. Give me the opportunity to acquire knowledge from outside and in, and the chance to use it well

6. Not everyone is an early-adopter. Give support and guidance to those that need it, but also freedom to learn by playing for the self-starters.

7. Work doesn’t stop at the firewall. Our digital workplace should encompass customers, suppliers, partners and contacts.

8. Everything should be geared to helping me do the work that matters. Remove the irritants like multiple logins. You know who I am – once I’m logged in I should get everywhere I need to go.

9. Working relationships involve understanding each other. Let me express my views and I’ll listen to yours

10. Collaboration only works if we do it the same way. The best tool is the one we all use, otherwise we create digital divides to match physical ones.

11. If I don’t like it, I can always leave


Vokabeltrainer

Sohn im Vokabel-Training:

Ich so: Was heißt “Hochzeit” auf Englisch?
Er so: Keine Ahnung.
Ich so: Denk einfach an einen Berliner Bezirk.
Er so: Tempelhof? Kreuzberg? Steglitz?


Geballte Kompetenz

Mehdorn wird BER Chef. Und ich dachte, das ist Satire.


Fly&Share

Foto

Björn und ich sind seit einiger Zeit Freunde. So richtig warm sind wir noch nicht geworden, weil Björn mich nicht nach Hause bringt – weil wegen “Geschäftsgebiet” und so. Der Wettbewerb von Car2Go ist zwar schon bis auf einen geschätzten Kilometer an mein Heim herangerückt, aber praktisch ist das auch noch nicht. Der Berliner Flughafen – also der, der funktioniert – ist auch noch ausgeschlossen, ebenso der Bahnhof Spandau. Das dauert also noch, bis wir uns verloben.

In München ist man etwas weiter. Seit ein paar Tagen gehört der Flughafen zum DriveNow Geschäftsgebiet. So reserviert man sich gleich nach der Ankunft einen Wagen noch aus dem Flieger, läuft zum Parkhaus P20, und los gehts nach München für die üblichen 0,29 Euro pro Minute plus einer Flughafen-Servicepauschale von 15 Euro. Sagt die Werbung. Stimmt auch weitgehend.

Noch auf dem Rollfeld schnell den einzig verfügbaren MINI Clubman reserviert. Zum P20 auf Ebene 6 gelaufen. Auf dem DriveNow Parkplatz aber gähnende Leere. Lautes Rufen hinter mir. “Hier rüber!”. Zwei nette Mitarbeiter bewachen den Clubman, der schon startbereit woanders stand. Mit der Logistik klappt das noch nicht so ganz, die freundlichen Kollegen müssen auch erst noch eine Ausfahr-Karte für das Parkhaus ausstellen.

Frage: Wird denn das Angebot angenommen von den Kunden? Antwort: Das geht hier wie das Brezelbacken, kaum ist ein Wagen da, ist er auch schon wieder weggebucht. Geht also. Trotz Servicegebühr.

Die Fahrt zum MotelOne in die Rabelstrasse hat mich 12,50 Euro gekostet. Das ist konkurrenzlos gegen ein Taxi, aber wer nimmt vom Flughafen München schon ein Taxi. Mit Streifenkarte kostet der Trip zum Zentrum 8 Euro. Da ist DriveNow klar eine Alternative, denn den Wagen stelle ich vor der Tür beim Hotel oder Kunden ab und das wars. Blöd ist die Service-Gebühr. Ich kann es verstehen, aber die 12 Euro zusätzlich ändern zwar nichts an dem Vorteil gegenüber dem Taxi, aber wie gesagt: Wer nimmt schon ein Taxi.

Wenn schon Service-Pauschale, dann vielleicht eher eine Hin- und Zurück-Servicepauschale. Morgen würde ich ja wieder einen Wagen hinstellen. Das sollte belohnt werden.

Ist man nicht alleine, macht es dann aber auch ökonomisch Sinn gegenüber der Bahn oder dem klassischen Mietwagen. Kein Anstellen an irgendeinem Mietwagenschalter, einfach hin zum Auto, Chip dran halten, los fahren. Einfach. So mag ich das.


All-Tag


Glass

Google Glass

Google Glass. Vielleicht bald eine Apple iWatch. Jetzt kommen also die intelligenten Accessoires dran.

Wer nicht in den USA wohnt, darf noch nicht mitspielen. Leider. #ifihadglass


Fourtyfive

number 4 Foam Yellow Dice Number 5


Altdamenhumor

Martenstein über Altdamenhumor in der aktuellen ZEIT:

Aber als diese Debatte über den Altherrenhumor losging, dachte ich, man könnte doch mal, um den Unterschied klarzumachen, ein paar Beispiele von Altdamenhumor bringen. Ich bin deshalb auf die Homepage von Emma gegangen und habe nach Witzen gesucht. Es gibt da eine Rubrik “Die besten Männerwitze”. Mich hat interessiert, an welcher Art von Humor die alten Emma-Leserinnen sich ergötzen, wenn sie, nur ein Beispiel, nachts um halb eins angeschickert an der Hotelbar stehen.

“Was macht frau, wenn ein Mann im Zickzack durch ihren Garten läuft? Weiterschießen.”

“Was ist ein Mann im Knast? Artgerechte Haltung.”

“Was ist der Unterschied zwischen einer Krawatte und einem Kuhschwanz? Der Kuhschwanz bedeckt das ganze Arschloch.”

Da kommt mir der Humor von Rainer Brüderle ja vergleichsweise niveauvoll vor.

Darauf muss man erstmal kommen: In der Emma nachlesen, welche Witze die Damen denn so reißen. -> Weiterlesen


Aus der Reihe “der Kunde ist immer der Dumme” – Teil 2

Bildschirmfoto 2013-01-25 um 20.51.55

Aus der Serie “Der Kunde ist immer der Dumme“: Kunde leiht sich für den Abend “Spy Game”. Bezahlt ordentlich. Download startet. Kunde will den Film sehen, den er gerade bezahlt hat. Pustekuchen.

Der gewählte Film kann auf einem der angeschlossenen Bildschirme nicht wiedergegeben werden.

Den Film darf ich nur auf dem MacBook anschauen. Nicht aber über den Beamer, den ich mit Original Apple Equipment (Mini-Display Port auf VGA) angeschlossen habe. HDMI Stecker raus – Film läuft. Beamer wieder angeschlossen – Film tut nicht, iTunes verweigert den Dienst.

Wo ist der Fehler? Habe die HD Version geliehen und nicht die normale Version. Hätte ich wohl vorher wissen müssen. Wußte ich aber nicht. Hat auch keiner drauf hingewiesen.

Bevor jetzt wieder alle auf Apple eindreschen: Nein, es ist nicht das Ergebnis der Verwertungskette innerhalb des Apple Universums. Es ist die Filmindustrie.

Repeat after me: DRM is bad for the customer.