Monthly Archive for February, 2006

Ma hat ma Glück, ma hat ma Pech, Mahatma Gandhi

Köln im Ausnahmezustand. Ich selbst auch im Ausnahmezustand. Ihr habt recht behalten. Wenn man nicht sturzbetrunken ist, mitschunkelt und mitsingt, dann kann man das als Berliner nicht ertragen. Also kräftig einen gehoben und mitgesungen:

Drink doch eine mit, stell sich nit esu an!
Du spars he de janze Zick eröm.
Häs de och kei Jeld, dat ist janz ejal.
Drink doch met un kömmer dich nit dröm!

Kann mir jetzt mal jemand sagen, wo man die Lyrics für all die schönen Trinklieder bekommt.

Die Welt zu Gast bei Freunden(TM)

Die Welt ist zu Gast bei Freunden (TM), und die Freunde dürfen nicht hingehen. Das hatten wir ja schon neulich. Besonders schön ist allerdings, dass ich mit meiner Befürchtung recht behalten durfte, nicht ungestraft einfach “Weltmeisterschaft” oder “Fußball” sagen zu dürfen – was ich hiermit auch sofort zurücknehme. Denn was man zu sagen hat und wie man es zu schreiben hat, damit haben sich hunderte von Juristen auseinandergesetzt und dieses kleine “Handout” produziert. Der Herr Knüwer bringt es auf den Punkt.

Vor meinem geistigen Auge sind jetzt ganze Scharen von Juristen damit beschäftigt, fleissig Abmahnungen zu schreiben. Denn was ist das viele Geld für die Sicherung von Markenrechten schon wert, wenn man diese nicht durchsetzt. Viel schlimmer noch: wenn man seine Ansprüche nicht durchsetzt, verliert man sie noch möglicherweise. Und dann könnten ja plötzlich alle wieder ganz normal zu Gast bei Freunden (TM) sein. Undenkbar.

Not in this weather

Spanner

Ich zeig Dir meins. Dann zeigst Du mir Deins. Sagt der Peter Noster.

Also, was habt Ihr in der Zwischenablage? STRG-V gedrückt und allen offenbart:

BP-EKIp8vn7sfz9@t-com.de

So, und nun zeigt mal her…

Service Oriented Company

Es gibt ihn wirklich noch, den guten Service. Gestern über kaputte iPod Kopfhörer beschwert, heute schon die neuen in der Post. Für lau. Alte Kopfhörer ab ins vorbereitete Paket und wech damit zu Apple. So mag ich das.

21:5

21 zu 5 ging das Tischtennis-Match eleven gegen XCOM aus. Welch Niederlage. Und wie frustrierend, dass selbst das gemischte Damentischfußball-Doppel InterrouteXCOM eine dramatische Niederlage hinnehmen mußte.

Liegt alles am mangelnden Training. Und Bier und Pizza als Sportler-Verpflegung war wirklich unfair. Und eleven hatte Heimvorteil. Wiederholung!!!

SkypeMap

Looks very pre-beta, but its fun. A little bit of Google Maps, a little bit of Skype, a little bit of Plazes. Add SKMap to your Skype buddylist, send your geo coordinates via a chat message, and get displayed via Google Maps. And coming soon: A mobile phone client.

The Experience Economy

Cem already mentioned it on vowe.net, but it is worth to read it here again. Anjana Ahuja published an article worth reading and thinking about when you try to sell new products, start a new business or build new services.

“The amount that people spend on retail goods as a proportion of consumer spending has gone down in the past ten years,” says Nick Gladding, senior analyst at Verdict Research, which tracks trends in the retail sector. “That money has migrated to restaurants, leisure and budget travel, as well as mobile phone calls.”

[…]
Rather than upgrading our car or television, we’ll spend the cash in coffee shops, hotels, restaurants, sports clubs and theme parks. We’ll splash out on European city breaks or walking the Inca trail. Experiences, in other words.

Experiences, in other words. We will pay to do things, not to have things.

Vier (versuchen zu) fahren

Vier versuchen zu fahren. Mit der Bahn. Nach Köln zum Karneval. Mit dem “Winterspecial”. Gibts nicht online. Surf&Rail ist schon ausgebucht, also angerufen: 11861 sagt die Bahn-Website. Geht aber nicht, wenn man nicht bei Telekom Kunde sein will. Was sagt die Bahn dazu? Nichts. Geh zur Telekom, dann kannst Du bei der Bahn ein Winterspecial ordern. Sonst gibts gar nichts.

Was sagt Arcor dazu? Das sagt Arcor: 0190 – 50 70 90. Stimmt aber nicht. Die freundliche Stimme sagt nämlich:0900 – 1507090. 62 Cent die Minute. Und nun? Winterspecial alle. Vier fahren also zum Normaltarif. Kölle alaaf.

Feierlichkeiten – ein Nachtrag

Nun, es war ja kein runder Geburtstag, aber er war umso vergnüglicher – in jeder Hinsicht. Aber warum mußtet Ihr Euch heimlich in unser Haus schleichen und mich so erschrecken? Am 11. Februar hätte man ja so viel andere Dinge feiern können, denn neben dem Heiligen Blasius, an dessen amtlichen Gedenktag meine Mutter niederkam, wirkt ja meine Wenigkeit eher blass -wenn das ungelenke Wortspiel hier erlaubt ist. Und immerhin hätte man ja auch den “Tag der Zivilverteidigung” begehen können.

Nachdem ich hier nun einige Tage Ruhe hab einkehren lassen, muß daher folgendes gesagt werden: Danke! Es war ein ganz vergnüglicher Tag mit Euch.

blog blockade

the less i write the less i care

(abgebloggt bei Anke Gröner, da wo es immer nett ist vorbeizuschauen wenn bei anderen nix Neues stehen tut)

Acht und 30

Es gibt Leben außerhalb der Inbox

Mein Beitrag zu den “Messaging Trends 2006”:

arthur at kluge punkt de. So lautete neulich die schlagfertige Antwort meines siebenjährigen Sohnes auf die Frage nach seiner Adresse. Womit wir bei der Zukunft von e-Mail wären – und die Frage aufkommt, ob es diese Adresse in 30 Jahren noch geben wird.

read on

Einen Versuch wärs ja mal wert…

Netter Versuch

Collaborative Art

A little bit of a psychedelic art experience, but fascinating anyway. Visit the Zoomquilt website. Click the picture and drag up or down with your mouse to zoom in or out.

Notes is dead

NotesIsDead.com. And yellow is the new black.

Language skills are important

(danke Steffen)

The Tile Wall

At the last DNUG conference Kevin Cavanaugh gave a sneak preview on the Hannover Client, and I was very happy to see the “tile wall” aka the “chicklets” again. Now, at Lotusphere we could see it very clear: The chicklets are alive.

Yesterday Volker started a discussion about the lack of an documented and stable API to manage the “tile wall” – with an interesting comment by Jeff Eisen.

Anyway – some folks wage a religious war “workspace” vs. “bookmarks”. So Chris Linfoot wants numbers. Me too.

So visit this site and vote in the poll.

Die spinnen, die Österreicher

Mädels zum Aufreissen

Gebe Alles für ein 2006 FIFA World Cup (TM) Ticket

Zurück vom Berg und schnell den Eingangskorb durchwühlt, springt mir doch das hier entgegen:

Sehr geehrter Herr Alexander Kluge,

aufgrund der großen Nachfrage nach Tickets für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006 (TM) mussten die geprüften und angenommenen Ticketanträge einer Auslosung unterzogen werden. Leider konnten Ihnen keine Tickets für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006 (TM) zugeteilt werden.

Selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit, sich in einer der folgenden Verkaufsphasen erneut um Tickets zu bewerben.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr 2006 FIFA World Cup (TM) Ticketing Center

Na toll, liebes 2006 FIFA World Cup (TM) Ticketing Center. Ihr hättet die Chance gehabt, mich nach 37 fussballfreien Jahren zu einem Fan zu machen. Nur für meine bolzenden Jungs habe ich den entwürdigenden Beantragungsprozeß durchgemacht. Damit die kleinen Racker mir später auf dem Sterbebett nicht vorwerfen können, ich hätte sie damals in ihrer Jungend um das prägendste Ereignis gebracht, das Deutschland zu bieten hatte: Die Fussball-Weltmeisterschaft. Oh sorry, nein, die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006 (TM). Wird man eigentlich gleich verhaftet, wenn man das nicht korrekt schreibt?

Jetzt werde ich vor den Toren der großen 2006 FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006 (TM) Stadien stehen, einen weinenden kleinen Jungen zu meiner Rechten, in meiner Linken ein Pappschild “Gebe Alles für eine Eintrittskarte” – und werde dann prompt von einem Heer uniformierter Beamter abgeführt: Es hätte ja heißen müssen “Gebe Alles für ein 2006 FIFA World Cup (TM) Ticket”.

Nachtrag: Zwei Mails weiter bietet mir die Firma Shell fast wie zum Hohn an, an der Verlosung für 2000 Tickets zur FIFA WM 2006 (TM) teilzunehmen. Dürfen die das so schreiben? Und wie kommen die verdammt nochmal an 2000 Tickets und ich nicht mal an 2?