Monthly Archive for November, 2010

Der Mensch ist Mittelpunkt. Der Mensch ist Mittel. Punkt.

Das CIO Magazin schreibt über Forresters Technologie-Trends. Forrester hat Technologie-Trends nach den Kriterien Einfluss, Neuheit und Komplexität bewertet. Hier sind die Top 5:

1. Business Intelligence der nächsten Generation: Dieser Trend kombiniert Echtzeit-Zugriff mit Agilität und SB-Service. Die Veränderung hin zum Echtzeitzugriff wird sich auch auf andere Prozesse wie Dienste rund um Datenqualität auswirken.

2. SOA wird Mainstream. Forrester spricht von policy-based SOA und geht davon aus, dass diese SOA-Dienste besser an Strategien und Regeln ausrichtbar sind.

3. SaaS und Cloud-basierte Plattformen werden zum Standard. Wer beim Einsatz einer neuen Applikation daran denkt, einen Server zu holen und ihn im Rechenzentrum aufzustellen, ist seiner Zeit hinterher.

4. Systemmanagement ermöglicht kontinuierliche Virtualisierung. In den kommenden drei Jahren wird die Expertise in diesem Bereich stark zunehmen, um den Anforderungen gerecht zu werden.

5. Bei Kollaborationsplattformen steht der Mensch im Mittelpunkt. Bei den Kollaborationsplattformen stehen nicht mehr die Dokumente sondern die Menschen im Mittelpunkt. Es wird vielmehr um die Interaktion der Menschen im Unternehmen gehen

Punkt 5 ist ja quasi mein Beritt, und es freut mich, dass das Thema Kollaboration wieder in neuem Gewand mehr Aufmerksamkeit bekommen soll – nachdem vor Jahren im Rahmen des Knowledge Management Hypes leider zu Tode geritten wurde.

Nur: “Der Mensch ist Mittelpunkt”. Das ist mittlerweile so platt, dass man es auch nicht mehr hören kann. Der Mensch ist Mittel. Punkt. So vor zwanzig Jahren schon eindringlich formuliert, meines Wissens vom Herrn Sattelberger. Oder besser: Der Mensch braucht Mittel, Mittel zur Zusammenarbeit, zum gemeinsamen Arbeiten an Ergebnissen, unabhängig von Aufenthaltsort, unabhängig von der Zeit, synchron und asynchron. Das ist es, was in der neuen Arbeitswelt immer wichtiger wird. Insofern eigentlich nichts neues, aber eben mal wieder oben auf der Agenda.

Zu Recht.

Ski-View

Wenn ich das sehe, bekomme ich Phantom-Schmerzen an den Stellen, an denen normalerweise die Bretteln festgemacht werden. Und tragischerweise wird es wohl diesen Winter kaum Gelegenheiten geben, sich den Berg runterstürzen.

Zumindest virtuellen Ersatz gibt es daher bei Obertauern Ski-View.

OK, Winter. Du hast gewonnen.

Flachland. Not.

Heute haben sie Schluss gemacht. Den Hahn haben sie mir zugedreht. Der Ofen ist aus. Aus die Maus.

“Sie surfen jetzt mit einer reduzierten Geschwindigkeit, da die Volumengrenze Ihres Tarifs erreicht ist. Weitere Infos unter 2828. Ihre Telekom”

Anruf bei 2828: Was, liebe Telekom, können wir denn da tun? Bei mir tröpfeln die Bits und Bytes so langsam durch die Leitung, dass ich zugucken kann.

“Ja, lieber Kunde, Sie haben ja schon XXXXL, ansonsten würde ich Ihnen einen noch längeren, tolleren, schöneren Vertrag verkaufen”, so der nette Herr.

Ach? Ich hab schon flat überallhin, und dennoch werde ich ausgebremst? Ist flat denn nun flat oder ist flat eigentlich ziemlich steinig? Ich würde auch zahlen, dass es flacher wird?

“Nee, ist nicht, wir haben dir schon alles geboten was wir haben. Nicht mal für Geld gibt es mehr von deiner lieben Telekom”

Schweigen.

“Aber eine DE-Mail könnte ich dir schon noch verkaufen. Willste? Ist viel toller als der ePost Dreck.”

Nein, bleib mit fort mit dem Quatsch. Ich brauche Bandbreite, und zwar jetzt. Ich muss arbeiten und gigantomanische PPTs mit tausenden Bildern durch die Gegend jagen. Ihr seid mir dabei keine Hilfe.

Lotus Notes again

Surprisingly it looks like I will work in a Lotus Notes 8.5.x rollout project the next days. After several non-Lotus related projects last year this feels a little bit old fashioned – and it feels like coming home, too ;-)

Google Apps Upgrade

Just upgraded my Google Apps account – and moved all services that still were linked to my private Google account to my kluge.de account.

So be aware of some requests in your inbox.

20 Jahre WWW

Im Handelsblatt wird ein Geburtstag begangen:

Es waren 165 Wörter, die die Welt veränderten: Am Samstag vor 20 Jahren schaltete der britische Physiker Tim Berners-Lee am Europäischen Kernforschungszentrum Cern bei Genf die erste Webseite der Welt frei.

Meine erste Reaktion: ERST 20 Jahre ist das her? Gefühlt sehen wir die Welt doch schon seit Ewigkeiten durch den Browser.

Auf der ersten Webseite der Welt erschienen 25 Worte unterstrichen und in blauer Farbe. Diese Begriffe waren mit weiteren Seiten im damals noch winzigen WWW verlinkt. Hyperlinks, die beim Anklicken zu verknüpften Dokumenten führten, waren auch die große Innovation, die Berners-Lee mit seinem Entwurf eines “World Wide Web” vorgelegt hatte.

Kurze Recherche im archive.org, dem Gedächtnis der digitalen Welt:

Ergebnis: Wir haben erst seit 1996 mitgespielt. Mit einer bunten, grausam gestalten, Lotus Notes + Domino Add On Website. Die Errungenschaft eines ungemein fortschrittlichen “Gästebuchs” ist heute noch zu bewundern:

Meine Güte, wie hat sich die digitale Welt verändert in der kurzen Zeit. Nicht auszudenken, was im gleichen Zeitraum in der Zukunft noch auf uns zukommen wird.

A Life on Facebook

Natürlich gefunden via Facebook beim Herrn Knüwer.

There’s An App For That

Das Böse, immer und überall

“When someone is mugged, harassed, kidnapped or raped on a sidewalk, we don’t call it ‘sidewalk crime’ and call for new laws to regulate sidewalks. It is crime, and those who commit crimes are subject to the full force of the law.”

Neil Schwartzman über “Cyber” Crimes und warum wir aufhören müssen, sie so zu nennen.

(Schamlos abgeschrieben beim Herrn Klein, weils einfach gut ist – und weil ich ständig in Diskussionen über das “böse Internet” die Analogien zum “echte Leben” bemühe)