Monthly Archive for December, 2010

Wintertimelapse

December 2010 Blizzard Timelapse from Michael Black on Vimeo.

Liebe Deutsche Bahn

Liebe Deutsche Bahn, ihr wisst, ich bin ein großer Freund des schienengebundenen Verkehrs. Und ich weiß, dass Reisen an einem Tag wie diesem mit dem Auto eine größere Katastrophe wären, als mit der Bahn unterwegs zu sein. Selbst für die verspätete Ankunft des Zuges aufgrund einer Weichenstörung hatte ich heute morgen noch Verständnis. Erst waren es 15 Minuten, nach 15 Minuten waren es 30 Minuten, dann waren es 40 Minuten. Ich wartete geduldig, aber frierend. Aber als ich dann nach 50 Minuten den Zug bestieg und erst im Zug erfuhr, dass dieser Zug aufgrund der Verspätung nicht mehr bis zum Ziel fährt, sondern auf halber Strecke enden wird, da bekam ich schlechte Laune. Wieso weiß das der Zugbegleiter und nicht das Bahnhofspersonal. Oder weiß es das Bahnhofspersonal, hat für diesen Fall aber leider keine vorbereitete Durchsage parat? Hätte ich es gewußt, wäre ich sofort nach Hause gefahren, Rechner angeworfen, Telefonkonferenz gemacht, fertig. Jetzt höre ich: "Schulligung, ist ein unglücklicher Einzelfall". Ist es aber nicht. Denn die Geschichte geht weiter. Zugpersonal empfiehlt also: "Nehmen Sie den nächsten Zug, der ist pünktlich und fährt zum Ziel" Ich also: Steige beim nächsten Halt aus und warte auf den Zug der angeblich pünktlich kommt und durchfährt. Angeblich. Erstens kommt der nachfolgende Zug eben nicht pünktlich. In diesem Fall weiß das Zugpersonal weniger als der Kollege auf dem Bahnsteig. 15 Minuten mit noch kälteren Füssen. Und nun, liebe Bahn, kommt es: Ich sitze im Zug, der angeblich pünktlich ist, und der angeblich dann zum Ziel fährt. Und er tut es nicht! Denn der Zugbegleiter teilt nach Reiseantritt mit: "Da militante Atomkraftgegner die Signalanlagen bei Magdeburg gestört haben, endet unser Zug im Nirgendwo und wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem Schienenersatzverkehr". Das, liebe Bahn, habt Ihr schon lange gewusst. Der blöde Castor stand gestern schon irgendwo in Meck-Pomm. Wieso also redet Ihr nicht miteinander und vor allem nicht mit dem Kunden? Wieso können Bahnhofsmitarbeiter nicht mitteilen, was Zugbegleiter wissen? Warum sitze ich jetzt in diesem gottverdammten Zug, komme Stunden zu spät zu einem Termin, den ich mir hätte so sparen können? Ja, Ihr habt es nicht leicht. Vereiste Weichen, Atomkraftgegner, all das sind üble Dinge. Aber wenn man das alles VOR dem Besteigen eines Zuges wüsste, dann müsste man die Reise erst gar nicht antreten. Mit eisigen Grüßen ein unterkühlter Bahnfreund

Christmas 2.0

Kluges Leben in 34 Sekunden

Gepostet nicht nur weil Pummelvision einfach ein toller Name ist.

Google Latitude hits Apple Store

Nachdem ich alle Ortungsdienste wie Foursquare oder Brightkite (wir reden ja erst gar nicht von Plazes) neulich ausgeknipst habe zugunsten von Facebook Places, tut sich nun wieder etwas an der Google Latitude Front: Aus welchen Gründen auch immer Herr Schiller die Latitude App nicht mochte - jetzt kann man sie im App Store laden.

Wintertime

Heute klare Entscheidung für das geeignetere Verkehrsmittel.

Top Ten Wireless Predictions 2011

Juniper Research predicts the wireless future for 2011:
1. Surging Mobile Data Traffic Will Continue to Test 3G Network Capacity As we predicted at the end of last year, 2010 was the year in which the surge in mobile data traffic, driven by the consumer smartphone boom, began to place the 3G networks under severe strain. A number of network operators have responded by introducing tiered data pricing – a trend which will undoubtedly increase – but as smartphone adoption continues apace, network capacity will be sorely tested in 2011. Tiered pricing (and the use of WiFi as capacity relief) may serve to alleviate the problem to a certain extent, but until we see mass deployments of LTE networks (and, equally important, devices that are LTE-capable), then operators face a nervous period of attempting to manage the transition. 2. Augmented Reality to Enhance Mobile Games and Retail Augmented Reality, or AR, has largely been used in local search and reference applications thus far, but is now attracting the attention of the retail industry. Given its potential to geotag products or locations with brand/campaign-specific information, as we near the end of 2010 a raft of major retailers and brands (including eBay, H&M and Carlsberg) are releasing apps with an AR element. With Apple opening its accelerometer and gyroscope APIs to mobile Safari developers, there is also an opportunity for AR-enabled web-based apps. Also expect to see an increasing number of AR-based games – THQ Wireless’ forthcoming Star Wars Arcade: Falcon Gunner likely to be the first of many such titles. 3. Cloud-Based Operating Systems are Launched So far mobile operating systems have followed their PC-based cousins, the structure for which was formulated when the web was in its infancy. Consequently, with the web having taken-off, for some time now industry figures have been talking about the potential for applications to run from a “cloud”. Google announced the start of new project, the Chrome cloud OS in 2009; and the latest is that it will be launched in early 2011. With network reach and reliability reaching a point where cloud-based solutions can be considered viable, and remote servers already being used to allow the mobile internet and email, we believe 2011 will see the launch of the first cloud OS for mobile. 4. Mobile Banking will become a “must-have” when opening a new account Banks in developed countries will harness the power of the app and the smartphone to provide their customers with a much improved and personalised service experience. The sign-up process will be a simple box to tick in account opening processes (where it isn’t already) from banks that are keen to make life easier for customers by proving the ability to manage their money on the move in what might otherwise be dead time. 5. Mobile Devices Begin to Replace Credit Cards 2011 looks like the year when, in some countries at least, using your phone as a credit card for lower value purchases will become a reality. Google recently announced that NFC (Near Field Communication) technology will be supported in the next release of Android – 2.3 or “Gingerbread”; a natural step, given it already offers several mobile commerce apps and services including shopping, coupons and products search. Also, Nokia’s C7 handset has an NFC chip included, which will be activated in 2011, and rumours of Apple’s next iPhone including NFC refuse to die down. A word of caution: it won’t all happen at once as stores need to deploy contactless readers, and more problematically, it is dependent on user preference; however, as with Bluetooth and cameras, we will see NFC in new devices whether we want it or not.
-> Next five predictions

What if Peter Drucker Taught Enterprise 2.0 Strategy?

Very good presentation by Mark Fidelman. Worth to spent the time and think about enabling people to collaborate.

Acht Milliarden für Volksverdummung

Jawoll, recht hat er, der Herr Martenstein:
Aus der Kirche kann ich austreten. Ich kann sagen: »Sorry, ich glaube nicht an Jesus. Ich möchte es nicht subventionieren.« Aber im Vergleich zu den Fernsehfilmen, da würde auch der hartgesottenste Atheist mir beipflichten, ist die Kirche eine kulturell wertvolle Veranstaltung. Ich will das Geld lieber der Kirche geben. Ich bin sogar eher bereit, dem Konzern BP monatlich etwas zu überweisen, als dass für diese Summe ein weiterer Dreiteiler mit Veronica Ferres produziert wird. Noch lieber gebe ich das Geld den lebenslustigen Griechen, noch das älteste und zäheste Souvlaki stellt eine größere Kulturleistung dar als Kommissar Rex, und hinterher kriegt man nicht einmal einen Ouzo gratis. Sie sagen, das sei Geschmackssache? Gewiss. Wenn Sie es mögen, meinetwegen. Aber ich will nicht vom Staat dazu gezwungen werden, gegen mein Gewissen Kitsch mit Happy-End-Zwang zu bezahlen, anderswo kommt die Kitschindustrie auch ohne Staatsknete über die Runden.
Das bestärkt mich mal wieder in der Haltung als Fernseh-Abstinenzler, die ewigen GEZ Briefe zu ignorieren - auch wenn man mir, der weder Radio noch Fernsehgerät betreibt, nun mit "neuartigen Empfangsgeräten" beikommen will. Nein, ich will nicht Mitglied in Eurem Club werden.