Monthly Archive for January, 2014

Play it loud!

Le train, c’est moi!

28 Tage

Wasted Time

28 Tage und 15 Minuten soll ich auf Facebook verbracht haben seit Juli 2007. Scheint mir eher untertrieben.

Und wieviel Zeit hast Du auf Facebook -> verschwendet?

Real Time Collaboration

Lehrvideo für alle, die sich fragen, was wir so den ganzen Tag in den Telefonkonferenzen machen.

Früher war kälter

Skiheil

In der “Presse” findet sich dieser schöne Retro-Artikel über unsere Befindlichkeiten als alte Pistensäue und Skihasen. Früher war halt nicht nur alles besser, sondern auch alles kälter:

Skifahren früher, das war viel kälter. Der Wunderstoff Gore-Tex war zwar Ende der 1970er-Jahre schon erfunden, aber es dauerte noch lange, ehe er die Sportbekleidung revolutionierte. Die Finger waren klamm in nassen Handschuhen, man fror im Skianzug, der schon nach wenigen Stürzen feucht war und nie mehr trocknete. Skifahren früher, das hieß auch, endlose Schichten an „Unten-drunter“ zu tragen. Wir, die Kinder der 70er-Jahre, haben damals den Zwiebellook erfunden, aber der war nicht leicht und schick, es war ein Gewurschtel, kratzig und schnürte einem die Luft ab.

Skifahren früher, das war auch kälter, weil wir bei jedem Wetter auf der Piste waren. Minus zwanzig Grad am Gipfel, pfeifender Wind, Schneesturm und keine Sicht? Wir waren die, die orientiert nur durch ein paar Bäume durch das Weiß geisterten und die eingefrorenen Wangen am Lift mit den (nassen) Handschuhen ins Leben zurückklopften. Man musste die Liftkarte „ausfahren“, die Mittagspause kurz halten und bis zur letzten Bergfahrt durchhalten. Wir haben es dennoch meistens geliebt, das Skifahren. So war es es eben, kalt, nass und ein bisschen abenteuerlich. Und das war gut so.

Und natürlich folgt ein wehmütiger Rückblick auf die alte Zeit, wie schwer wir es hatten und wie leicht es sich die Jugend macht:

Das Skifahren vor Carvern, Kunstschnee und vor allem dem Präparieren von Pisten weit über die Baumgrenze hinaus war noch völlig undemokratisch. Denn es galt: Nur wer skifahren konnte, konnte skifahren. Um nämlich den Kurven- oder Tellerlift, der immer auch als Treffpunkt der Skischule diente, hinter sich lassen zu dürfen, und in die beachtlichen Weiten eines Skigebietes aufbrechen zu können, war es notwendig, deutlich fortgeschritten zu sein. Und das konnte durchaus einige Jahre dauern, wenn sich die Übungsgelegenheiten auf eine Handvoll Ferientage pro Saison beschränkten.

Deshalb fühlen wir uns heute oft verraten, um unsere vielen Ausbildungsjahre geprellt, wenn in Skigebieten Vielfach-Sessellifte jeden Anfänger vom ersten Tag weg direkt zum Gipfelkreuz führen, und es oben zugeht wie früher nur am verpönten Babylift.

Auch ich fühle mich heute noch seltsam unwohl, wenn mir der Ski-Verleih die Carver irgendwo unter dem Kinn anpasst. Denn damals war alles anders.

Ein Ski musste möglichst hart und lang sein. Je besser der Fahrer, desto größer die Differenz zwischen Körper- und Skilänge.

Ja, Kinder, so hart war unser Pistenleben. Wir stritten uns über das Für und Wider der “Talski-Automatik” von Blizzard und führten Fachgespräche über Thermoski. Wir übten den Telemark-Schwung und am Lift schnalzte uns die am Gummi befestigte Liftkarte zurück ins Gesicht. DAS waren harte Zeiten.

Ich werde wehmütig an diese Zeit zurückdenken, während ich schon bald sanft in den 6er Sessellift hineingleite.

-> zum Artikel

Driven to Tears

Schönes Fundstück am Samstag Nachmittag: Robert Downey Jr. singt mit Sting. Coole Jungs.

Beplankung kaputt, viel Rost und Riss im Rumpf – Schade!

Produkt-Review TITANIC

Warnung: Wer mal zur Titanic tauchen will, sollte es lieber sein lassen. Die ist nämlich überraschenderweise kaputt.

“Beplankung kaputt, viel Rost und Riss im Rumpf – Schade!”

Exzellente Produkt-Bewertungen -> hier.

Genug gemessen

QuantifiedSelf

Etwa Mitte Juni mit der Ankunft des Fitbit Flex war der Höhepunkt des Quantified Self Fiebers erreicht. Schritte messen, Schlaf analysieren, Gewicht tracken. Neue Erkenntnisse gewinnen.

Erkenntnis Nummer 1 nach einem halben Jahr: Ich bewege mich überdurchschnittlich viel in Bezug auf die Grundgesamtheit, aber ich bewege mich als normalgewichtiger normalsportlicher Mann Mitte 40 genausoviel wie alle anderen in der Bezugsgruppe. Nicht wirklich eine berauschende Erkenntnis.

Erkenntnis 2: Ich schlafe ruhig. Mehr Analyse gibt es nur nach Bereitstellung von 44,95 Euro.

Erkenntnis 3: Die Armbandlösung wie der Fitbit Flex ist zwar im Gegensatz zu irgendwelchen anderen Trackern, die man irgendwohin klemmt oder in die Tasche steckt und dann wahlweise wegschmeisst oder mitwäscht, die beste Lösung. Aber wirklich alltagstauglich sind die alle nicht. In drei Monaten habe ich zwei Armbänder und drei Tracker verschlissen. Freunde mit dem Wettbewerbsprodukt Jawbone teilen die Erfahrung.

Fazit: Ich steige aus. Und warte auf noch beeindruckendere Gadgets. Die nächste Zündstufe erfolgt erst, wenn irgendein Wunderarmband oder eine i-Uhr auch Puls und andere Vitalwerte zuverlässig misst.