Monthly Archive for October, 2014

Wie torpediert man ein Social Business Projekt?

Skeptiker Am 13. Und 14. findet die SocialConnections wieder statt, diesmal in Stockholm. Ich schlage mich diesmal auf die Seite des Feindes und spreche darüber, wie man dieses Ding namens "Enterprise Social Network" erfolgreich zu Fall bringt. Ich werde am den Spieß umdrehen und fragen, wie man am besten des Projekt "Enterprise Social Network" torpedieren kann. Also, liebe Social Business, Enterprise 2.0 und ESN Mitstreiter, liebe Digital Workplace Enthusiasten und Collaboration Prediger: was würdet Ihr tun, wenn Ihr auf der anderen Seite sitzt, um so ein Projekt zu verhindern? Stellt Euch vor, in Eurem Unternehmen hat der Vorstand beschlossen, als eine Maßnahme zur Kulturveränderung ein internes soziales Netzwrk einzuführen. Versetzt Euch in die Lage eines der typischen Kritiker. Jemand, der seine Position durch die Einführung des internen sozialen Netzwerks gefährdet sieht. Der um seine Positionsmacht fürchtetet, der Angst davor hat, sein Informationsmonopol zu verlieren. Weil er bisher entschieden hat, wer was mit wem besprechen soll. Jemand, der den Kontrollverlust fürchtet. Was würdet Ihr tun, um das Projekt "Social Business" zu torpedieren?

Berlin-Mitte gestern und heute

Berlin90er Eine -> Zeitreise nach Berlin-Mitte

SHädenfroide

TranWrech A lesson in marketing and strategy.
Samsung’s hardware was better, they said. Samsung was out innovating Apple, they said. Samsung was on the rise and Apple was all-but-dead, they said.
Read on my dear

Schöner Arbeiten 2.0

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"Lebensretter"-#Pfannkuchen für das beste Projektteam der Welt. #foodporn #food

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Gut, wenn man so ein Projektteam um sich hat.

Uhrsachen

applewatch
Natürlich wird iFixit die Apple Watch auseinandernehmen und natürlich wird es wieder einen Artikel dazu geben, was die Uhr angeblich in der Herstellung kostet. Aber solche Informationen spielen bei Mode keine Rolle. Keine Handtasche, kein Sakko, kein Armband eines namhaften Designers wird in diesem Bereich auch nur annähernd zu dem Wert verkauft, der dem Material entspricht. Das Material ist nur Mittel zum Zweck."
Kluge Gedanken zur Uhrsache von Apple -> weiterlesen

Danny Macaskill does it again

Über den Sinn von Kurznachrichtendiensten

In seinem IOM SUMMIT Review geht Harald Schirmer der Frage auf den Grund, wie man einem kopfschüttelnden Social-Novizen erklären könnte, wieso und warum Twitter funktioniert. Im durchschnittlichen Alltag ist Twitter für mich vor allem Newsfeed und Linkschleuder, Teil meines sich stark wandelnden Mediennutzungs-Verhaltens und eine der beste Quelle für Zufallsfunde. Längere Diskussionen oder Interaktion mit Freunden finden normalerweise eher auf Facebook statt. Aber das "kurz- und knackig Medium" Twitter leistet auf Veranstaltungen wie dem IOM SUMMIT auch Dienst als kollaboratives Tagebuch sowie als Medium für schnelles Feedback und als Stimmungsbarometer. "Was bringt ein SMS ähnlicher Nachrichtendienst im Internet?" fragt Herr Schirmer:
Social Business wird dann wertvoll, wenn ich damit nicht mehr zusätzlich dokumentiere, sondern es als Arbeitsmittel verwende. In diesem Fall ersetzt Twitter das Notizbuch und ist damit viel “Reicher” (Fotos, Videos, Links), aber vor Allem es ist Kollaboration/Interaktiv – das heißt alle schreiben im gleichen Notizbuch (verbunden über einen HashTag – in diesem Fall #ioms14 ). Der weitere sogar noch größere Wert geht in Richtung Wissensmanagement – da dieses “Notizbuch” öffentlich ist – damit also die Information jederzeit gefunden und “weiterleben” kann…
Zwei Aspekte machen Twitter im konkreten Fall für mich wertvoll:
  • Als Teilnehmer: Die Multimediale Dokumentation vieler Beteiligten des Events unter einem gemeinsamen Hashtag wie #ioms14 oder als Kollektion der wesentlichen Aussagen später in Storify.
  • Als Moderator während der Veranstaltung: Der direkte Austausch der Teilnehmer untereinander über den Vortrag. Schon während des Vortrags wird klar, welche Fragen und Themen das Publikum beschäftigt. Man kann direkt im Anschluss darauf auf das Stimmungsbild eingehen und dem Referenten bietet sich ein direkter Feedback-Kanal. Außerhalb der trendigen Events wie re:publica oder der Events der deutschen Netz- und Startup-Szene findet diese Form der Teilnahme an Veranstaltungen noch wenig statt. Oft twittert der Nerd bei Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum leise vor sich hin in einen leeren Raum ohne Echo. Oft herrscht Unverständnis, wenn man während eines Vortrag auf einer Glasscheibe herumhackt und augenscheinlich nicht "zuhört". Der Mehrwert erschließt sich erst durch das Tun und Erleben. Viele Referenten wissen das und fordern explizit zum twittern auf. Es ist - wie gesagt - ein wertvoller Rückkanal. Auf die Frage, ob es ihn nicht stören würde, wenn während seines Vortrags ein Großteil der Leute in ihre Devices starren, sagte einer der Kollegen sinngemäß: Nein. Denn ich weiß, dass sie sich über meine Themen austauschen. Das Device als der "Second Screen" des Konferenzpublikums. Hier der direkte Link zum -> Konferenz-Review.
  • Social ist die neue Startseite

    Sebastian Matthes über den mobilen Medienwandel:
    Nutzer empfehlen ihren Freunden nur, was sie bewegt. Zum Beispiel, weil sie etwas wirklich Neues erfahren haben, weil ihnen eine tiefgründige Analyse neue Einblicke in ein komplexes Themenfeld ermöglicht hat, weil sie sich geärgert haben - oder weil sie von einer Geschichte erfahren haben, die sie im positiven Sinne zum Denken angeregt hat.
    Ich beobachte die beschriebenen Effekte auch immer mehr in meinem eigenen Medienverhalten. Über den Wandel weg von der Tageszeitung zum Internet muss man schon gar nicht mehr reden. Die Tageszeitung ist hier seit Jahren ausgestorben. An Aktualität kommt sie nicht mit, und für die Tiefe kommen dann Wochen- oder Monatszeitschriften ins Haus - diese noch papierhaft. Jahrelang war dann SPON die Startseite und die Quelle für aktuelle Tagesinformation. Auch das hat sich massiv gewandelt. Twitter und Facebook spülen die News in die Timeline, die andere Personen für wichtig erachten. Personen oder Freunde, von denen ich weiß, dass sie immer auf interessante Dinge hinweisen. Während im digitalen Zeitalter der einzige verbliebene Mehrwert einer Tageszeitung war, interessante Themen zu finden, die ich gar nicht gesucht habe, ist auch diese Funktion im sozialen Netz viel besser aufgehoben. -> weiterlesen

    3. Oktober 1990

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