Und es war nicht der Marder…

Schlechter WLAN-Empfang bei Fritz!Box 7270

…denn es war die Jugend, die den WLAN Empfang in diesem Hause stört.

Wenn die Lichter ausgehen

Mittsommernacht Ahrenshoop

Eher beiläufig auf Umwegen erfuhren wir am vorletzten Abend vom traurigen Ereignis. Im Elisabeth von Eicken gehen die Lichter aus. Spontaner Anruf in Ahrenshoop: Am letzten Abend wäre für uns noch ein Tisch frei. Frau Bäumel kocht zum letzten Mal. Die Gedanken fliegen in die Vergangenheit rund um diesen Ort.

Es gab keinen Aufenthalt auf dem Darss ohne Besuch im schönsten Restaurant weit und breit. Die Barenbrocks haben dieses Kleinod an dem Ort ins Leben gerufen, zu dem es uns immer schon gezogen hat. Das Ambiente wunderbar, die Küche erstklassig. Dort haben wir mit Herrn Henzlers gelernt, wie der Darss schmeckt. Dort hörten wir zum ersten Mal mit Lutz Gerlach gehört, wie der Darss klingt. Dort haben wir mit der lieben Eva Spagna und E la luna Sylvester gefeiert.

Und dann war da noch das vergangene Jahr mitten im Juni. Das Haus hat unsere Freunde und unsere Familien beherbergt. Frau Bäumel hat uns bekocht. Wir haben am Strand gefeiert und im Haus getanzt. Ein unvergesslicher Tag.

Die Lichter gehen nicht wirklich aus. Das Seezeichen übernimmt. Die Mannschaft aber geht von Bord. So bleibt wohl nur eine weiterhin wunderbare Hülle. Wir aber hoffen, dass Frau Bäumel auf der Halbinsel bleibt. Sonst bleibt kulinarisch nur noch das wunderbare Schimmel´s in Wustrow. Und das wäre verdammt schade.

Am Ende des Tages sind wir leider nicht gefahren. Zu spät wäre es geworden. Kein Quartier war zu bekommen. Der Abschiedsgruss ist daher heute digital – mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen.

The Conference Call

Enterprise 2.0 als Turbolader

Das Netz ist ein äußerst willkommener Beschleuniger dessen, was gute Menschen schon immer wollten.

Grossunternehmen sind die letzten bolschewistischen Organisationen, weil sie es geschafft haben, sich fast umweltresistent sich abzuschotten.

Thomas Sattelberger, Personalvorstand Deutsche Telekom AG.

Prof. Peter Kruse und Thomas Sattelberger diskutieren über Macht, das Enterprise 2.0, die vernetzte Welt und Großunternehmen als letzte Spezies bolschewistischer Organisationenen.

Hochinteressant, wie Enterprise 2.0 auf Human Ressources trifft. Weiter diskutiert wird dann aber leider hinter verschlossenen Türen.

Visualized Foursquare Checkins

Alexander Kluge’s Foursquare by WeePlaces.com.

Back in 2005 I tried to visualize my travel actvities by using Plazes and its IndyJunior maps. Still ask myself when I see new services like Facebook Places: where the hell did Nokia bury Plazes and why.

Grautöne und bunte Vögel

Auch ich neige dazu, zu schnell die Stereotypen in meinem Kopf zu bemühen. Zu schnell packt man einen Menschen in eine Schublade, insbesondere wenn der Andere für Ärger sorgt und die Grenze zu meinem Vorgarten überschreitet. Man kramt in seiner Lebenserfahrung, man vergleicht intuitiv die gespeicherten Bildern von Personen, gleicht die Verhaltensweisen ab, und zack – hat man ein schlüssiges Feindbild.

Nicht selten finden sich dann Gleichgesinnte, die ebenso die Erfahrung mit diesem Menschen machen mussten und die damit die Wirkung noch verstärken. Insbesondere durch die Verbreitung im Netz.

Einer dieser Menschen stand heute vor der Tür. Und er entsprach nicht im geringsten meinen Erwartungen. Alles, was ich vorher von ihm wußte und was er mir bis dahin zuteil hatte werden lassen, passte überhaupt nicht zu dem Menschen, der vor mir saß und mir seine Lebensgeschichte erzählte. Ich hatte ihn offenbar an empfindlicher Stelle getroffen, und nun stand er mir gegenüber und bedankte sich bei mir. Für den Spiegel, der ihm vorgehalten wurde. Für den Anstoss zur Änderung. Kein Versuch, sein Verhalten zu rechtfertigen. Sondern die Bitte, ihn auch mit anderen Augen zu betrachten.

Die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß. Dazwischen liegen jede Menge Grautöne. Und darüber fliegen die bunten Vögel. Die Erkenntnis ist nicht neu. Aber sie traf mich heute mal wieder sehr direkt.

Bilderrätsel

Frage: Was wird da wohl aus dem Flugzeug geladen?

Antwort: Eine 5 MB Festplatte, Typ IBM 305 RAMAC. Heute passt das in die Hosentasche.

A tribute to Berlin

Little Big Berlin from pilpop on Vimeo.

Verpixel Dich!

Ein bewußt polemischer Beitrag zur absurden Google Streetview Debatte:

… Der deutsche Irrationalismus ist zurück. Aus Furcht vor Google Street View hoffen viele Deutsche, ihre Privatsphäre durch die Pixelung von Hausfassaden schützen zu können. Angesichts der Verfassung der Baukultur in weiten Teilen Deutschlands wäre das Pixeln ganzer Straßenzüge für das Image des Landes wohl hilfreich. Für Autoliebhaber wäre es ebenfalls ein Gewinn, wenn besonders eifrige Datenschützer bei ihren Renault Kangoos und Passat Kombis nicht nur das Nummernschild, sondern das ganze Fahrzeug pixeln lassen würde. Ganz zu schweigen von den mit Sieben-Achtel-Cargopants verseuchten Fußgängerzonen.

Die Aufgeregtheit der Diskussion um Google erinnert an längst überwunden geglaubte Selbstbilder der Deutschen, die moderner Technik misstrauen und hinter jedem amerikanischen Großkonzern den Emissär einer Weltverschwörung sehen. Verkapselt in dieser Wiedergeburt der “German Angst” ist etwas Komplexives, das der eigenen Individualität fremd gegenüber steht. Wer glaubt, dass seine Häuserfarbe, das Arrangement von Gartenzwergen oder Biomülltonen etwas Privates und gar Aufschlussreiches über ihn verrät, dessen Leben scheint in den eigenen vier Wänden denkbar unaufregend zu sein. Dabei wäre es für viele Häuser ein Kompliment, wenn sich zumindest Google Street View für sie interessieren würde. …

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Dazu noch eine Portion gewohnt hochqualitativen Sixtus. Selbst meine Mutter möchte jetzt schon, dass ich ihr Haus pixeln lasse.

Ich wäre nun froh, wenn dieses absurde Sommertheater endlich ein Ende finden würde und andere analoge Säue durch das digitale Dorf gejagt werden könnten. Danke.

Für Edgar

Keine Hilfe für Pakistan!

Die Atombombe, natürlich. Wer sich die Atombombe leisten kann, dem muss nicht geholfen werden, der kann sich selbst helfen. Und überhaupt, die Taliban. Da triffts ja wenigstens ein paar Richtige unter den zwanzig Millionen Opfern. Und der Rest duldet sie ja schließlich die Taliban, Sympathisanten sind das. Wer weiß, wohin das Spendengeld dann sickert! Sowas kann man guten Gewissens nicht unterstützen.

Doch, das kann und soll man unterstützen.

Hier kann man spenden.

Simon´s Cat: The Box

Google Home View

Die Anschlussnummer

Wochenlang gab es keinen Anschluss unter dieser Nummer. Gestern – wir konnten es nicht glauben – stand genau im angekündigten Zeitfenster der Herr der Telekom vor der Tür. Ein sportlicher junger Mann, im Telekom-T-Shirt, selbstbewußt. Wieso die vorherigen Termine nicht geklappt haben, wisse er auch nicht, schließlich sei unser Haus ja leicht zu finden, ja, dann machen wir uns mal an die Arbeit.

Zwei Handgriffe und fünf Minuten später hatten wir DSL und Telefon. Wo lag das Problem? “Sie sind doch bei einem Fremdanbieter. Wären Sie Telekom-Kunde, hätten wir das schon gleich durchmessen können.” Aha. Und wo lag das Problem technisch? “Ihre Leitung kommt auf Stift 1 an” Warum haben die Telekom-Jungs, die das installiert haben, nicht gleich den korrekten Stift gewählt? “Der Bautrupp setzt die Leitung immer erst auf Stift 3. Ich hab die jetzt auf Stift 1 gesetzt. Wären Sie Telekom-Kunde, hätten wir das schon von Ferne lösen können”.

Oha, so sieht das also aus. Der dynamische Techniker fragte gleich noch, ob das “Winback-Team” Team mich nicht kontaktiert habe, man wolle ja Kunden wieder zur Telekom holen. Ja, antwortete ich korrekt, aber da ich wenn überhaupt Firmenkunde geworden wäre, musste die junge Frau mit ihren verlockenden Angeboten den Firmenkundenvertrieb der Telekom einschalten – und der ist bekanntermaßen wenig hilfreich.

Nachdem nun einigermaßen klar ist, warum die Dinge so laufen wie sie eben laufen, kann man eigentlich nicht guten Gewissens dieses Monopolgebahren unterstützen. Alice, unser Provider, war dagegen ständig hinter der Sache her. Neben dem sehr guten Gefühl, dass zumindest sich jemand des Problem annimmt, gab es auch noch eine anständige finanzielle Entschädigung, die eigentlich der Netzbetreiber, der eben gleichzeitig auch Konkurrent ist zahlen müßte.

Sehr anständig, liebe Alice, und genau deshalb bleiben wir auch bei Euch. Sehr unanständig, liebe Telekom, wie ihr unliebsame Konkurrenten aus dem Rennen werfen wollt.

Heutiger Link zu ähnlichem Thema: wie die Telekom einem alten Herren den Anschluss kappt -> http://service-blogger.de/?p=150

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Die gröbsten Blessuren sind verheilt, die Handwerker werden herausgewohnt. Kleine Arbeiten müssen innen noch erledigt werden, ein paar größere Arbeiten fehlen noch außen an Garten und Zaun. Es könnte alles so schön sein im neuen Haus – wenn wir einen funktionierenden Telefonanschluss hätten.

Während der Umgang mit allen Versorgern, sei es Strom, Wasser oder Gas problemlos und weitgehend pünktlich ablief, geht mit der Versorgung mit Telefon und DSL nichts voran.

Dabei hatten wir schon anderthalb Monate vor dem geplanten Einzugstermin den Umzugsantrag bei Alice gestellt, alles war bestätigt worden – und pünktlich wurde auch das Telefon abgestellt. Und nirgendwohin hingestellt.

Es folgt eine Odyssee von nicht auffindbaren Übergabepunkten, Verlegung neuer Kabel, ständig verstreichende Anschlußtermine – und bis heute geht: nichts.

Seit vier Wochen vollzieht sich nun ein seltsames Ritual: Immer Freitags wird ein Techniker-Termin angekündigt, über den weder Alice noch das vom Netzbetreiber Deutsche Telekom AG beauftragte Unternehmen aktiv informiert, sondern man dies nur durch aktives Nachfragen erfährt.

Bekanntlich war Freitags in den letzten Wochen Fußball-WM, es taucht also einfach kein Telekom-Techniker auf. Der Anruf bei Alice ergibt dann wahlweise als vom Telekom-Techniker in das Auftrags-System eingetragenen Grund “Kunde nicht angetroffen” oder auch immer wieder gerne genommen: “Sonstiges”. Alice hat offenbar keine Möglichkeit, direkt die Telekom zu kontaktieren und muss schlucken, dass der genervte Kunde das tut, was die Telekom offenbar gerne hätte: Zur Telekom mit DSL und Festnetz wechseln, dann geht es sicher schneller. Gerüchteweise werden immer zuerst die Telekom-Kunden abgearbeitet – bei der Affenhitze bleibt am Ende des Tages dann kaum Zeit für die Kunden anderer Anbieter. Also immer noch kein Telefon, Internet nur über die UMTS Karte.

Zu allem Überfluss regelt die Telekom dann wegen des erhöhten Datenvolumens, dass ich jetzt über UMTS Karte produzieren, die Geschwindigkeit künstlich runter. Und hofft wohl auch damit auf eine Steigerung des Umsatzes. Bei all dem ruhig zu bleiben, fällt schwer.

Mittlerweile rufen wir vorsorglich an jedem Tag der angeblichen Aufschaltung zweimal an – morgens steht dann der Termin erfahrungsgemäß noch und man bleibt hoffend zu Hause, um ja dem Telekom-Menschen keinen Grund zu geben, unverrichteter Dinge zu gehen. Nachmittags erfährt man dann, auf welchen Tag der Termin nun wieder geschoben wurde. Natürlich nur, wenn aktiv nachfragt.

Heute wurde mal wieder nach dem zweiten Anruf verschoben. Auf Freitag. Kein gutes Omen – auch ohne Fußball.

Interessante Erfahrung nebenbei: Auch Alice twittert und nahm nach meinen frustrierten Äußerungen sofort Kontakt auf. Allein, genutzt hat es auch nichts. Man fühlt sich ernst genommen. Aber es ändert nichts.

Blöd aber, dass auch bei Alice immer wieder Call Center Mitarbeiter sitzen, die einen nicht ernst nehmen, bis sie zum ersten Mal die grausame Kundenhistorie aufmerksam studieren. Und furchtbar auch, dass auch Alice offenbar schon in festgefahrenen Prozessen erstickt, der eine Änderung des Namens der werten Anschlussinhaberin nicht möglich macht, da ja gerade ein Auftrag läuft – der läuft aber mittlerweile seit 10 Wochen und der wird wohl noch Wochen laufen, wenn es so weiter geht.

(geschrieben in einem Zug der Deutschen Bahn AG, die durch kundenorientierte Kommunikation ebenso glänzt wie durch den diskriminierungsfreien Zugang zu ihrem Netz – ganz ähnlich dem oben beschriebenen Magenta-Riesen. Mittlerweile 86 Minuten Verspätung, immerhin keine 10 Wochen. Und die Klima-Anlage funktioniert)

Protected: Böser Börsianer

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Farbwahlqual

Farbwahlqual

“Ganz schön rot.”
“Ein wenig zu viel Himbeer.”

Aber auch:

“Super!”
“Gewagt.”
“Das ist mal eine Aussage!”

Die Kombination aus Anthrazit und Rot sollte es sein. Anthrazit sind die Fensterrahmen und die Türen. Rot sollte die Fassade werden. Dunkler als dieses Rot geht nicht wegen der Vollwärmeschutzfassade. Sprich, wenn sich die Fassade aufheizt, kocht dahinter die Dämmung.

Was nun? Farbwahlqual. Mutig sein? Oder schlicht weiß? Wird das Rot noch nachdunkeln, wie die Experten meinen? Hat es dann den richtigen Ton?

Fragen über Fragen. Auch das Modell gibt dazu nicht viel her, weil es einfach nicht die realen Lichtverhältnisse wiederspiegelt:

busse26_v022_rot_anthrazit

busse26_v022_weiss_anthrazit

Was nun, dear lazyweb? Ich brauche mal Feedback von Dir.

Don´t try this at home

via vowe

Geschichten vom Bau

Vier Monate lang planen, entkernen, Lieferanten auswählen, nachdenken, wieder neu planen, auf besseres Wetter hoffen. Dabei feststellen, dass das gekaufte Haus nicht ein Haus ist wie angenommen, sondern aus drei weit auseinander liegenden Bauabschnitten besteht. Betonfundament hier, Ziegelboden dort. Kappendecke mit Stahlträgern hier, Holzbalkendecke dort, Betondecke gegenüber. Die Anzahl der Unbekannten in der Baugleichung erhöht sich ständig.

Wie gut, dass es nun losgeht. Es steht kaum mehr als die Aussenmauer, die Horizontalsperre ist eingesetzt, die Isolierung ausgelegt – und heute wurde der erste Beton eingegossen.

Erste Lehren aus der letzten Zeit:

  • Jedes Gewerk braucht mindestens doppelt so viel Zeit wie geplant
  • Die Baukosten sind doppelt so hoch wie angenommen
  • Der Winter dauert doppelt so lange wie gedacht
  • Und vermutlich werden wir noch einiges mehr zu lernen haben.

    New Paradigms And Old Habits

    -> geek & poke

    FreiPhone

    Ein bisschen mehr Freiheit für das iPhone: Als Sipgate Kunde konnte man zwar schon seit einiger Zeit die Sipgate App bewundern im App Store – nutzen konnte man sie nur als “Sipgate Team” Kunde.

    Seit einiger Zeit tut die Sipgate App auch mit dem Otto Normal Kunden, und das läuft im WLAN super, wie ich erst jetzt bemerkte. Wenn man sonst nur ein Softphone am Sipgate Account hängen hat, ist das für zu hause ziemlich nett. Blöd nur, dass wie immer die T-Mobile für die teuer zahlenden Vertragskunden dafür sorgt, dass das Ding nicht ordentlich tut unterwegs. VoIP wird einfach ausgebremst.

    Des Weiteren ergaben Tests, dass Kunden mit iPhone-Standardverträgen von T-Mobile keine VoIP-Telefonate in zufriedenstellender Sprachqualität führen können. Die besten Vertragsbedingungen bietet O2 seinen Kunden. Bei O2 kann UMTS ohne vertragliche Einschränkungen und kostenpflichtige Zusatztarife genutzt werden.

    Wieder ein Grund mehr, ein iPhone 4G lieber als FreiPhone als als T-Mobile Kunde zu erwerben.

    Train vs. Tornado

    via Francie

    iPhone oder keinPhone

    Liebe iPhone Experten da draussen im Lande,

    was macht Ihr, wenn der Akku nicht mehr will?

    Ich habe in meinem mobilen Leben viele, viele Mobiltelefone und Smartphones besessen. Keines dieser Geräte habe ich länger als ein Jahr genutzt. Einen Ersatzakku hatte ich nur beim legendären Nokia 8810 bestellen müssen – das Teil sah damals gut aus und hielt auch nicht lange durch.

    Auch das iPhone sah immer gut aus, und es tat auch alles, was ich wollte, und genau deshalb hielt es auch nicht lange durch. Man benutzt es halt, weil… es kann halt viel.

    Nun – 18 Monate nach Kauf und damit nach der längsten Nutzungszeit für ein Kluges Mobilteil ever – ist der Akku offenbar im Eimer, morgens auf dem Bahnsteig bei 0 Grad Außentemperatur versagt es schon nach fünf Minuten. Vorbei. Akku ist fest verbaut. Man müßte es einschicken. Und bald kommt das neue iPhone – 4G oder so. Und nu?

    Apple sagt: “Gib mir 90 Euro, und isch mach Dir neue Akku, oder gib mir 200 Euro, und Du bekommst runderneuerte iPhone und Du mußt nicht länger leben mit zerkratzte und gebrochene Rückseite von Deine wunderschöne Geräte!”

    T-Mobile sagt: “Sendest Du mir Deine iPhone, schauen wir umsonst nach Deine Problem, und vielleicht reparieren wir, aber was kostet, das sagen wir Dir nicht!”

    Und nu? Akku wechseln? Oder das runderneuertes Teil bestellen und bald das gute Stück weitergeben an die kleinen gierigen Klugen Monster, die es schon kaum erwarten können? Immerhin ist das Alex Warning schon raus, bis zum 4G sind es vermutlich nur noch ein paar Monate.

    Also: Was würdet Ihr da draußen an den Mobilfunkgeräten tun?

    Soulful Bits

    soulful bits

    Sehr, sehr cooler Radio Sender. Gleich als Favorit im Sonos abgespeichert. Erinnert mich an die guten alten Zeiten im Hamburger Mojo Club.

    Frozen Wannsee

    Strandbad Wannsee

    Dort, wo wir sonst im Sommer planschen, herrscht der Winter. Die Strecken, die wir im Sommer segeln, sind wir heute gelaufen bei herrlichem Winterwetter. Einmal Hafen – Strandbad Wannsee und zurück.

    So macht Winter Spaß. Erst wenn der Matsch kommt, dann hört der Spaß auf.

    Birthday Metrics

    birthday

    Seit Google, Wikipedia und Co. dem gemeinen Anwender das Denken abnehmen und soziale Netzwerke auch für rechtzeitige Geburtstags-Wünsche zuständig sind, nimmt die Anzahl der Glückwünsche, die an einem Tag wie dem gestrigen eintreffen, exorbitant zu.

    In Ermangelung eine Statistik muss ich mich auf Erfahrungswerte berufen. Gefühlt dominierte bis zum letzten Jahrestag (zur Erinnerung: Februar 2009) die Glückwünsche via XING. Bis zum letzten Jahr wuchs die Zahl der dort eintreffenden Glückwünsche auf ca. 25 bis 30. Der eine oder andere wurde durch andere Werkzeuge erinnert – Skype erinnert beispielsweise auch penetrant an die anstehenden Geburtstage, über Plaxo trudelte auch die eine oder andere Grußkarte ein.

    Dieses Jahr war anders. Ich würde überschwemmt mit Facebook Glückwünschen. Wo waren die denn alle letztes Jahr? Diese rasante Zunahme auf Facebook entspricht auch meiner Wahrnehmung, dass wir uns in den vergangenen 12 Monaten immer mehr in ein geschlossenes Ökosystem namens Facebook hineinmanövriert haben – freiwillig und meist ohne größere Klagen.

    Wohin wird das im Fall “43″ führen? Man darf annehmen, dass der Buzz-Wert von 2010 (Ein Glückwünsch) in 2011 weit übertroffen werden wird. Da Buzz ja anscheinend ein Facebook in einer Wave, aber ohne Farmville und andere nervende Dinge, ist, wird wohl die Garantie für Erfolg sein.

    Nachtrag: Auch das gute alte Blog verzeichnet kaum noch Interaktion. Bei “42” waren immerhin noch zwei Getreue zu einem Kommentar bereit :-)

    42

    number 4 number 2

    Eine kleine Geschichte der Staatsbankrotte

    Die Wirtschaftswoche zeigt, dass zahlungsunfähige Länder kein neues Phänomen sind.

    Zwischen den Jahren 1500 und 1800 legte Frankreich stolze acht Staatsbankrotte hin. Wenn die französischen Könige ihre Auslandsschulden nicht mehr begleichen konnten, neigten sie im Übrigen dazu, inländische Kreditgeber einfach zu exekutieren. Reinhart und Rogoff nennen das ironisch eine “frühe Form der Umschuldung”.

    Die spannendsten Fälle gibt es -> hier.

    Winter at the Sea

    Ahrenshoop

    Kleine Erholungspause vom Reisewahnsinn der letzten Woche.

    Boxplot

    boyfriend

    Heute viel Futter für die grauen Zellen zum Thema stochastische Risikomodelle. Probability Density Function (Ja, ist auch ein PDF!), Cumulativ Density Function, Boxplots, Variance, Skewness und ein Fat Tail.

    Da sag noch einer, Statistik hilft nicht im wahren Leben.