Archive for the 'Kluges Leben' Category

Welcome to Life

The Singularity, Ruined by Lawyers


Farewell, Plazes

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So, das war’s dann, Plazes. Die alten Pfade sind nun heruntergeladen und migriert. Mach’s gut. Und danke für den Fisch.


The Post-Digital World

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Two days of inspiration. Networking. Learning about the post-digital era. Mobile. Social. 3D printing. Connected objects. Music and television. Startups. New things. New ideas. New mistakes. Learn about change. To be not surprised one day Instagram was sold for 1 Billion dollars, the same day Kodak filed for bankruptcy.


Björn und ich

Björn und ich haben uns gestern kennengelernt.

Ich hatte Björn durch eine iPhone App gefunden. Auf der Karte stand er in Laufnähe einsam herum. Er begrüßte mich freundlich und bat mich, ihm ein paar Komplimente zu machen. Ja, Du bist sauber und hast keine Beulen. Björn sah richtig schick aus, perfekt sitzende Lederausstattung, spielte schöne Musik, machte Spaß. Bjoern wollte nur kurz meinen Führerschein sehen, schon war er total offen für mich und meine Wünsche.

Mein Wunsch war eine sogenannte “innerstädtische Verbundfahrt”. Von Berlin Wedding aus zum Potsdamer Platz, Kunden aufpicken. Dann weiteren Kollegen aufpicken an einem Hotel an der Invalidenstrasse. Dann gemeinsame Fahrt zum Restaurant in der Nähe vom S-Bahnhof Friedrichstrasse.

Der ganze Spaß dauerte im innerstädtischen Verkehr, Stau, Stop&Go, Zwischenstops eingeschlossen ca. eine Stunde. Nachdem ich Björn einfach neben dem S-Bahnhof abgestellt habe – Björn zieht sich im parkraumbewirtschafteten Innenstadtbereich übrigens alleine seine Parktickets – kam sofort die Abrechnung per Mail: 15 Euro brutto. Geschäftliche Fahrt.

Fazit: Bin schwer begeistert. Seit langem steht in der Klugen Familie die Frage im Raum, wieviel Auto der Mensch braucht. Früher brauchte der Mensch viel schönes Blech, immer neu, 3 Jahre Leasing. Ein Zweitwagen auch immer verfügbar. Heute hat sich mein Mobilitätsverhalten sehr geändert.

Geschäftliche Reisen mache ich nur unter Androhung schwerer Bestrafung mit dem Auto. Ich fahre Zug oder fliege durch die Welt. In dieser Reihenfolge.

Seit ich im Rahmen unserer contractix-Aktivität mehrmals die Woche innerstädtisch unterwegs sein muss, bin ich meist mit U- und S-Bahn besser bedient. Simpel morgens hin und abends zurück quer durch die Stadt – das ist in Berlin zur Rushhour kein Spaß mit dem Auto.

Spannend wird es dann aber, wenn man zwischendurch nochmal schnell eine Verabredung zum Essen in Mitte hat, dann gleich noch Lebensmittel besorgt, den Sohn zum Schlagzeug-Unterricht bringt und dann nochmal abends ins Theater fährt. Und hier taugt die Idee hervorragend. Man zieht sich halt mal schnell ein Auto, das eh in der Nähe herumsteht. Die Mitgliedschaft gabs gerade geschenkt, keine monatlichen Gebühren, abgerechnet wird per Minute für 0,29 Cent im fahrenden Zustand und 0,10 Cent im Parkzustand. Sehr simpel. Das mag ich. DriveNow hat MINI (Cooper und Cabrio) und 1er BMWs im Einsatz. Und MINI mag ich.

Der Haken an der Sache ist leider: Das Berliner Geschäftsgebiet von DriveNow wird zwar gerade erweitert bis Dahlem, aber reicht noch nicht zu uns. Damit müßte ich den Wagen immer wieder zurück ins “Geschäftsgebiet” stellen. Das schließt zurzeit noch eine intensive Nutzung aus.

Die Bestrebungen, neben unserem betagten Saabrio noch einen hochmodernen Haufen Blech die meiste Zeit vor unserer Tür herumstehen zu lassen, pausieren jetzt erstmal. Da geht es mir offenbar ähnlich wie anderen Zeitgenossen, die sich gerade ähnliche Gedanken machen.

Nachtrag: Aufnahmegebühr ist normalerweise 29,- Euro. Wer eine Einladung von mir will: Bitte Mail an mich. Dann kostet Aufnahme 9,95 Euro und ich bekomme einen Batzen Fahrminuten geschenkt ;-)


Orientierung

Mädchenturm

Vor ziemlich genau einem Jahr hat es uns nach Jerusalem und Tel Aviv verschlagen. Dieses Jahr finde ich mich in Istanbul wieder, an der Grenze zum Orient – unweit von mir ruft der Muezin und Herr Krüger fühlt sich nur wenige Kilometer weiter auf europäischem Festland ertappt.

Gestern Abend sind wir bei herrlichem Wetter der Postkarten-Stimmung am Bosphorus erlegen. Heute, Ostermontag, ist hier ein normaler, regnerischer Arbeitstag. Zwei Tage liegen nun vor dem Beginn des normalen Touristen-Programms, an denen man das Erreichte überprüfen kann, die Sinne schweifen lassen kann, einige Dinge mit Blick in diese andere Welt auf den Prüfstand stellen kann. Wieder mit offenen Augen durch die Welt laufen. Neues entdecken, ein paar Dinge aufheben, abspeichern, festhalten, mitnehmen. Neue Orientierung – das gelingt mir an solchen Orten immer gut.


Schweizer Karotten

Na toll, Google. Jetzt haltet Ihr dem Berliner Esel auch noch die Schweizer Berge als virtuelle Karotte vor die Nase. Wenn ich könnte, wäre ich schon längst wieder auf der Wengernalp.

Ich kann so nicht arbeiten.


Lernt Programmieren!

Ich glaube, wir brauchen eine neue Kultur der Technologie.

Schreibt Nico Lumma. Und der muss es wissen. Er sucht ebenso wie wir händeringend nach guten Software-Entwicklern. Der Markt ist leergefegt.

Der Nachwuchs? Lernt Powerpoint auf der Schule. Die beste Präsentation zum Thema Walfische oder Bisamratten bekommt eine 1.

Ich hatte mich vor einigen Tagen über das Thema Eltern und Technologie ausgeweint. Grundsätzlich gibt es in unserem Land einen großen Graben zwischen den Technologie-Kritikern und den Vertretern der neuen Online-Welt. Es fehlt nicht nur das Verständnis für die Mechanismen der digitalen Welt, sondern oftmals schon der Wille, diese Mechanismen zu verstehen.

Für den Schulbetrieb heißt das offenbar: Informationstechnologie ist das, was auf dem Desktop ist. Und so basteln die Kinder Powerpoints – und lernen doch nichts über Digitalien.

Ich habe in der Schule vor über 25 Jahren einen engagierten Lehrer gehabt, der uns BASIC und PASCAL beigebracht hat. Und ich hatte Eltern, die mich zu einem Ferienkurs “BASIC Programmierung” schickten. Daraus wurden dann mehrere Kurse, und ich schrieb als Schüler meinem Vater die eine oder andere hilfreiche “App” auf einem Sharp MZ-700 für seine Projekte.

Das alles hat, obwohl ich nicht Informatik sondern BWL studiert habe, sehr geholfen in der digitalen Welt. Und ich plädiere daher ebenso wie Nico Lumma für die Einführung eines Unterrichtsfachs “Programmieren”. Kinder müssen ebenso wie Fremdsprachen an Programmiersprachen herangeführt werden. Nicht nur, um den Nachwuchsmangel im IT Sektor auszugleichen, sondern um die Kindern zu Akteuren und nicht nur zu Konsumenten in der digitalen Welt zu machen.

Michael Bloomberg, New Yorks Bürgermeister, will in 2012 programmieren lernen. Das Codeyear der Codeacademy ist eine großartige Idee. Für unsere Kinder. Und auch für die Eltern.


Das böse Netz

Das Netz ist schuld. Das Netz ist schuld, dass sich unsere Kinder nicht mehr konzentrieren können. Das Netz ist schuld an schlechten Noten. Es macht Kinder aus besten Familien zu Amokläufern. Es vernichtet Existenzen. Es ruiniert Karrieren, deren Grundstein doch so sorgfältig mit dem frühkindlichen Chinesisch-Unterricht schon im Kindergarten gelegt wurde.

Ich schreibe nach langer Zeit endlich wieder etwas in dieses böse Netz, dessen Bewohner ich schon lange bin. Denn mir ist im “echten Leben” – man beachte und spreche auch die Anführungszeichen – eine Laus über die Leber gelaufen.

Es geht um das völlig hoffnungslose Unterfangen des netzaffinen Teils der Bevölkerung, dem netzaversen Teil zu erklären, was da eigentlich hinter dem hauseigenen DSL Router wirklich passiert. Dieses Problem wird zu einer tickenden Zeitbombe, wenn die beiden Bevölkerungsteile sich um die Deutungshoheit der Alltagsphänomene gegenüber den lieben Kleinen streiten.

Die Fronten sind dabei klar: Eltern, die ihren pubertierenden Kindern Zugang zum Internet erlauben, vielleicht sogar zu Online-Spielen und oder gar zu – Gott bewahre – Facebook, werden in gut situierten Wohngegenden fast schlimmer eingestuft als diejenigen Eltern aus Funk, Fernsehen und Trash-TV, die ihre Kinder unbeaufsichtigt 24 Stunden allein zu Hause mit Fertig-Nahrung und Glotze sitzen lassen.

Kaum einer, der auf der netzophoben Seite mit harten Bandagen argumentiert, hat einmal wirklich Berührung mit dem Netz gehabt. Das Wissen wird aus reisserischen Fernsehreportagen (“Sybille, 13, lernte ihren Peiniger auf Facebook kennen”), Hörensagen oder kulturpessimistischen Talkshows bezogen, bei denen emeritierte Literatur-Professoren, CSU Politiker und der Bundesdatenschutzbeauftragte auf irgendeinen Exoten aus der Online-Welt (setze hier beliebig ein Sascha Lobo, Vertreter der Spackeria oder ähnliche Aktivisten) losgelassen werden. Mit diesem Halbwissen ausgestattet ziehen dann die Kreuzritter auf Elternabende, veranstalten “Aufklärungsabende” zu Facebook in der Aula und schüren die Ängste nur noch mehr. Jede dieser Diskussion kann man wunderbar ertragen mit dem Facebook Bullshitbingo – die Argumente und Schlagworte sind immer gleich.

Als Vater zweier pubertierender Jungs, die selbstverständlich auch im Netz unterwegs sein wollen, fühlt man sich jeden Tag mehr schuldig. Ich möchte an dieser Stelle nicht falsch verstanden werden: Es gibt sie, die vernachlässigten Kinder, die nur noch zuhause vor flackernden Bildschirmen hocken und Zombies killen. Es gibt Suchtverhalten bei Online Games, es gibt Abhängigkeiten.

Aber es gibt auch die Kinder, die zuhause nur vor dem Fernseher hocken. Die auch ohne Netz keine Liebe erfahren, die weder Sport machen, noch Freunde treffen noch ein Instrument spielen. Das alles hat nichts mit dem Internet zu tun.

Was mich wütend macht ist die Arroganz und Ignoranz meiner Altersgenossen und Mit-Eltern gegenüber den Veränderungen, die das Internet mit sich bringt. Die wenigsten haben sich die Mühe gemacht, mit den Kindern und Jugendlichen diese Dinge zu erleben. Wenigstens sollte man versuchen, diese Dinge zu verstehen. Man sollte verstehen, was die Kinder auf Facebook treiben. Eltern, die ihre pubertierenden Mädchen oder Jungs begleiten, sind mit ihren Kindern auch auf Facebook bekannt. Sie beobachten dort und nehmen teil. Das erfordert ein gutes Vertrauensverhältnis, auf beiden Seiten. Als meine Kinder nicht mehr in ihrem Lieblings-Brettspiel Catan sondern auf Travian virtuell mit dem Handel von Holz, Getreide, Stein und Lehm begannen, war ich Mitspieler von Anfang an und habe gelernt, dass dort nichts verwerfliches passiert. Im Gegenteil. Erstaunliche Dinge passierten, die Jungs organisierten ihre Allianzen, bauten ihre Dörfer aus und übten Demokratie.

Aktuell entbrennt der Streit um Minecraft, quasi die Fortsetzung von Lego in der virtuellen Welt. Wenn Kinder in Minecraft Ihre Welten bauen, so kann das auch für Erwachsene absolut faszinierend sein. Da hilft es nicht, sich zurückzuwünschen in die gute alte Zeit, in der die lieben Kleinen mit Bauklötzen und Lego diese Welten geschaffen haben. Auch meine Kinder haben stunden-, tage- und wochenlang gigantische Welten aus Lego geschaffen, ich habe das Zeug auf eBay kiloweise ersteigert.

Aber jetzt sind sie Gymnasiasten, haben tiefe Stimmen und wollen die virtuelle Welt erkunden. Und natürlich werden sie in den Strudel gezogen. Auch das müssen sie erfahren. Selbstverständlich kann man nachts davon träumen, die alte verlassene Mine auf Minecraft in eine wunderbare Höhle voller leuchtender Steine zu verwandeln. Sie erleben gemeinsam mit anderen Erfolge, bauen unglaubliche Dinge – und landen, wenn sie sich daneben benehmen, auch mal für eine Weile im Gefängnis. Auch hier wird soziales Verhalten geübt – egal ob echtes oder virtuelles Leben sind die Mechanismen gleich.

Selbstverständlich haben wir Eltern bei all dem die Pflicht, die Racker zu bremsen und daran zu erinnern, dass es noch Hausaufgaben, Sport und das Tischtennisturnier mit den Nachbarjungs gibt.

Aber Verbote – die bringen gar nichts. Ich halte das Ausschließen von Kindern aus dem Netz nicht nur für ungeeignet, sondern für grob fahrlässig. Die Kompetenz, die sich die Kinder im Netz aneignen, benötigen sie später im Alltag, Beruf und ihrer Familie – von wenigen Ausnahmen abgesehen. Und soziale Beziehungen, so tragisch es für die “Echtes Leben”-Vertreter auch klingen mag, werden im Netz ebenso gepflegt, weiterentwickelt und zu neuen Formen finden. Das Internet wird nicht vorübergehen, es ist keine Mode. Es hat unsere Welt schon verändert, und es wird sie weiter verändern. Die Verweigerer werden mit dieser Welt nicht mehr zurechtkommen.

Ich mache mit meinen Kindern die Erfahrung, dass sie die Balance beherrschen lernen müssen und auch streckenweise schon gut beherrschen können. Dass sie sogar selber merken, wie sehr sie in den Sog eines Spiels geraten. Solange sie aber rausgehen, Ball spielen, Skateboard fahren, Trampolin springen und Klingelstreiche machen, ist die Welt noch in Ordnung. Ich kann nicht erkennen, warum ein Abend, an dem die Kinder mit anderen gemeinsam eine kleine Stadt aus virtuellem Lego bauen, mit Wohnhäusern, Hotels, Banken und wahlweise auch Pyramiden oder Leuchttürmen, schlechter für die seelische Gesundheit sein soll als der passive Genuss irgendeines 90 minütigen Action-Thrillers im Abend-TV.

Nachtrag: Als ich mir dies aus gegebenen Anlass heute von der Seele geschrieben habe, bin ich auf diesen wunderbaren Beitrag beim Spreeblick gestoßen. Die Kommentare unbedingt lesen!


44

number 4 number 4
number 4 Pushfit cube 4


Schönes aus dem Weltall

Unten stürmt es in Afrika, und oben zieht Komet Lovejoy seine Bahnen vor der Milchstrassen-Kulisse.

Habe ich schon mal erwähnt, dass jahrelang mein einziger Berufswunsch “Astronaut” war? Ist leider nichts draus geworden.


Sprachlos am Spreeufer

Gestern im NTV Hauptstadtstudio. Licht. Kamera. Leere. Blackout.

Sieht gut aus. Fühlt sich aber nicht gut an, wenn man da steht.


Black Hawk Down

Aus

5 Tage Dauereinsatz an der härtesten Front: Im Wohnzimmer. Sturzflüge aus 8 Metern Höhe. Rasante Luftjagden um den Weihnachtsbaum. Tag und Nacht Einsätze an der Esszimmerfront.

Die i-Helis sind erstaunlich robust. Der große Bruder war nach nur wenigen Flugsekunden ein Haufen Elektroschrott. Die kleinen Helis, selbstverständlich mit dem iPhone gesteuert, haben atemberaubende Abstürze überlebt. Einige Tage haben sie nun ihren Dienst bei Air Kluge versehen. Nun sind auch sie Elektroschrott. Die Heckrotoren hat es in beiden Fällen getroffen. So kann man aus zwei Defekten nicht mal einen Flugfähigen machen. Schade.

Ich fürchte aber, der Traum ist noch nicht ausgeträumt. Sohn I hat schon nachbestellt.


Die neuen Götter

Passende Illustration zu folgendem Dialog im Klugen Haus:

Frage: “Kinder, wohin sollen wir denn nächstes Jahr in Urlaub fahren?”
Antwort: “Egal. Hauptsache es gibt WLAN”


Kabelnotstand

In unserem Haushalt befindet sich ein Altec Lansing iM7, genannt “die Bassrolle”. Die Bassrolle hat ein defektes Netzteil.

Der gut sortierte Elektrofachhandel führt keine Netzteile für 220 Volt Betrieb mit einem 17V/2300mA Output. 16V gibt es, 18V gibt es. Kein 17V.

Altec Lansing Support? Nach zwei Wochen kam immerhin die Rückmeldung, dass man mein Ticket wegen Überlastung derzeit nicht bearbeiten könne. Also Fehlanzeige.

Daher Frage an das Netz: Hat jemand eine Lösung? Kennt jemand eine Quelle für diese Teile? Danke vorab, liebe Netzbewohner.


Corpus Delicti – Das Geheimnis der fünften Tür

Frau Katz hat neulich eine Maus ordnungsgemäß im Schlafzimmer abgeliefert und sich dafür feiern lassen. Die Feier fand statt. Die Maus blieb seitdem verschwunden.

Im fünften Türchen fand sich nun der Corpus Delicti. Seit heute wissen wir, wovon die Maus lebt.

Update: Die Katz hat heute am Nikolaus-Morgen die Maus in den Schuh von Sohn I gejagt. Kaum zu erreichen für die Katz. Gut zu transportieren für uns. Happy Nikolaus!


Time lapse video from Space

Earth | Time Lapse View from Space | Fly Over | Nasa, ISS from Michael König on Vimeo.


Der Berg ruft

Auf unserer Hannibal-Tour haben wir es nicht gewagt, als wir auf der Similaun-Hütte ankamen. Zu kurz waren wir vor dem Ziel. Italien lockte schon mit leckerem Essen und Wein.

Jetzt holen wir es nach. Steigeisen sind eingepackt, Gurte auch. Jetzt wird er endlich bezwungen, der Similaun.


Berlin – a startup ecosystem

Wow, TechCrunch visits Next11 and fell in love with Berlin: London Is Gonna Be Pissed, But We Prefer Berlin for Startups:

Ecosystem-wise, Berlin has some things going for it that most Western European capitals lack. For starters, it’s cheap to work and live there. Culturally and historically, Berlin is a more natural gateway between Europe’s mature Western economies and the surging talent in Eastern Europe. And Berlin has a surging creative class, largely made up of transplants. It’s become the place where misfits in Europe– people who want to be artists and creators, people who don’t fit in rigid social structures of cities like London– flock to do what they want.

That risk-taking, misfit creative class doesn’t always give rise to out-of-the-box startups, but it was a crucial ingredient in the development of startup ecosystems in San Francisco and Tel Aviv. It’s also something that London has long been criticized as lacking.

If London feels like a European New York; Berlin feels like a European Portland or an Austin or a Boulder. And perhaps one day a European San Francisco.

So we feel we are at the right place to start our new venture. Stay tuned.


SPON: Es lebe die Verweichlichung

Es kommt drauf an. Wie immer. Gut nachvollziehen kann ich die Gedanken von Bill Keller, seines Zeichens Chefredakteur der NYT undVater einer Tochter im facebooktauglichen Alter von 13 Jahren. Aber ebenso geht es mir das “Verteufeln von Werkzeugen nicht trotz, sondern wegen ihrer Nützlichkeit” furchtbar auf die Nerven. Auf Spiegel Online ist dazu am Wochenende eine sehr schöne Replik unter dem Titel “Es lebe die Verweichlichung” erschienen:

Nun darf als sicher gelten, dass Väter, deren 13-jährige Töchter eine neue Leidenschaft für sich entdecken, egal ob es Reitpferde sind oder Justin Bieber, in aller Regel Ähnliches beobachten wie der 62-jährige Papa Keller: unverständliche, exzessive Faszination für einen doch offenbar trivialen Gegenstand. Dass der “NYT”-Chef das nun zum Anlass nahm, eine womöglich seelenzersetzende Wirkung sozialer Medien zu diagnostizieren, spricht für viel angestaute Gegenwartsangst (und vergleichsweise wenig Vertrauen in sein eigenes Kind).

Der Untergang des Abendlands ist schon immer wieder ob neuer Medien oder Technologien prophezeit worden. Ob allerdings genau die Kinder, die heute nur noch in Online Games oder sozialen Netzwerken ihren Alltag verbringen, ohne das Internet mehr Bücher lesen würden? Ich wage das zu bezweifeln.


Aus der Abteilung “Technologie-Dialoge mit den lieben Kleinen”

Nico Lumma und das liebe Kind: “Papa, seit wann hast Du eigentlich ein iPhone?”

Demnächst erzähle ich ihr mal, wie wir damals stundenlang Pong gespielt haben. Das glaubt sie mir eh nicht.

Könnte sich hier genauso abgespielt haben. Und passiert täglich in zahlreichen Varianten zu Themen wie “Hausarbeiten ohne Wikipedia? Wie soll das denn gehen”, “Hattest Du immer eine Flatrate?”, “Nachdenken statt Googeln” und ähnliches.