Unten stürmt es in Afrika, und oben zieht Komet Lovejoy seine Bahnen vor der Milchstrassen-Kulisse.
Habe ich schon mal erwähnt, dass jahrelang mein einziger Berufswunsch “Astronaut” war? Ist leider nichts draus geworden.
Unten stürmt es in Afrika, und oben zieht Komet Lovejoy seine Bahnen vor der Milchstrassen-Kulisse.
Habe ich schon mal erwähnt, dass jahrelang mein einziger Berufswunsch “Astronaut” war? Ist leider nichts draus geworden.

Gestern im NTV Hauptstadtstudio. Licht. Kamera. Leere. Blackout.
Sieht gut aus. Fühlt sich aber nicht gut an, wenn man da steht.
| Aus |
5 Tage Dauereinsatz an der härtesten Front: Im Wohnzimmer. Sturzflüge aus 8 Metern Höhe. Rasante Luftjagden um den Weihnachtsbaum. Tag und Nacht Einsätze an der Esszimmerfront.
Die i-Helis sind erstaunlich robust. Der große Bruder war nach nur wenigen Flugsekunden ein Haufen Elektroschrott. Die kleinen Helis, selbstverständlich mit dem iPhone gesteuert, haben atemberaubende Abstürze überlebt. Einige Tage haben sie nun ihren Dienst bei Air Kluge versehen. Nun sind auch sie Elektroschrott. Die Heckrotoren hat es in beiden Fällen getroffen. So kann man aus zwei Defekten nicht mal einen Flugfähigen machen. Schade.
Ich fürchte aber, der Traum ist noch nicht ausgeträumt. Sohn I hat schon nachbestellt.

Passende Illustration zu folgendem Dialog im Klugen Haus:
Frage: “Kinder, wohin sollen wir denn nächstes Jahr in Urlaub fahren?”
Antwort: “Egal. Hauptsache es gibt WLAN”

In unserem Haushalt befindet sich ein Altec Lansing iM7, genannt “die Bassrolle”. Die Bassrolle hat ein defektes Netzteil.
Der gut sortierte Elektrofachhandel führt keine Netzteile für 220 Volt Betrieb mit einem 17V/2300mA Output. 16V gibt es, 18V gibt es. Kein 17V.
Altec Lansing Support? Nach zwei Wochen kam immerhin die Rückmeldung, dass man mein Ticket wegen Überlastung derzeit nicht bearbeiten könne. Also Fehlanzeige.
Daher Frage an das Netz: Hat jemand eine Lösung? Kennt jemand eine Quelle für diese Teile? Danke vorab, liebe Netzbewohner.

Frau Katz hat neulich eine Maus ordnungsgemäß im Schlafzimmer abgeliefert und sich dafür feiern lassen. Die Feier fand statt. Die Maus blieb seitdem verschwunden.
Im fünften Türchen fand sich nun der Corpus Delicti. Seit heute wissen wir, wovon die Maus lebt.
Update: Die Katz hat heute am Nikolaus-Morgen die Maus in den Schuh von Sohn I gejagt. Kaum zu erreichen für die Katz. Gut zu transportieren für uns. Happy Nikolaus!

Auf unserer Hannibal-Tour haben wir es nicht gewagt, als wir auf der Similaun-Hütte ankamen. Zu kurz waren wir vor dem Ziel. Italien lockte schon mit leckerem Essen und Wein.
Jetzt holen wir es nach. Steigeisen sind eingepackt, Gurte auch. Jetzt wird er endlich bezwungen, der Similaun.
Wow, TechCrunch visits Next11 and fell in love with Berlin: London Is Gonna Be Pissed, But We Prefer Berlin for Startups:
Ecosystem-wise, Berlin has some things going for it that most Western European capitals lack. For starters, it’s cheap to work and live there. Culturally and historically, Berlin is a more natural gateway between Europe’s mature Western economies and the surging talent in Eastern Europe. And Berlin has a surging creative class, largely made up of transplants. It’s become the place where misfits in Europe– people who want to be artists and creators, people who don’t fit in rigid social structures of cities like London– flock to do what they want.
That risk-taking, misfit creative class doesn’t always give rise to out-of-the-box startups, but it was a crucial ingredient in the development of startup ecosystems in San Francisco and Tel Aviv. It’s also something that London has long been criticized as lacking.
If London feels like a European New York; Berlin feels like a European Portland or an Austin or a Boulder. And perhaps one day a European San Francisco.
So we feel we are at the right place to start our new venture. Stay tuned.
Es kommt drauf an. Wie immer. Gut nachvollziehen kann ich die Gedanken von Bill Keller, seines Zeichens Chefredakteur der NYT undVater einer Tochter im facebooktauglichen Alter von 13 Jahren. Aber ebenso geht es mir das “Verteufeln von Werkzeugen nicht trotz, sondern wegen ihrer Nützlichkeit” furchtbar auf die Nerven. Auf Spiegel Online ist dazu am Wochenende eine sehr schöne Replik unter dem Titel “Es lebe die Verweichlichung” erschienen:
Nun darf als sicher gelten, dass Väter, deren 13-jährige Töchter eine neue Leidenschaft für sich entdecken, egal ob es Reitpferde sind oder Justin Bieber, in aller Regel Ähnliches beobachten wie der 62-jährige Papa Keller: unverständliche, exzessive Faszination für einen doch offenbar trivialen Gegenstand. Dass der “NYT”-Chef das nun zum Anlass nahm, eine womöglich seelenzersetzende Wirkung sozialer Medien zu diagnostizieren, spricht für viel angestaute Gegenwartsangst (und vergleichsweise wenig Vertrauen in sein eigenes Kind).
Der Untergang des Abendlands ist schon immer wieder ob neuer Medien oder Technologien prophezeit worden. Ob allerdings genau die Kinder, die heute nur noch in Online Games oder sozialen Netzwerken ihren Alltag verbringen, ohne das Internet mehr Bücher lesen würden? Ich wage das zu bezweifeln.
Nico Lumma und das liebe Kind: “Papa, seit wann hast Du eigentlich ein iPhone?”
Demnächst erzähle ich ihr mal, wie wir damals stundenlang Pong gespielt haben. Das glaubt sie mir eh nicht.
Könnte sich hier genauso abgespielt haben. Und passiert täglich in zahlreichen Varianten zu Themen wie “Hausarbeiten ohne Wikipedia? Wie soll das denn gehen”, “Hattest Du immer eine Flatrate?”, “Nachdenken statt Googeln” und ähnliches.

Drei Jahre gibt Glashütte Garantie auf die Nomos Zugfeder. Schade, dass der Schaden nun zum vierten Mal eintritt. Schade, dass die drei Jahre seit der letzten Reparatur schon um sind. Schade, dass man – wo doch das Problem lange bekannt ist – offenbar immer noch keine brauchbare Lösung gefunden hat.
Man arbeite gerade mit einer Hochschule an der Beseitigung des Problems, heißt es bei Glashütte. Ob mir das noch etwas nützt, ist fraglich. Einfach entsorgen und neukaufen ist aber auch keine Lösung bei einer so schönen Uhr.
Also geht wieder ein Paket nach Glashütte in Glashütte. Und mit ihr die Hoffnung auf eine kulante Behandlung als enttäuschter Fan der Nomos.

Liebe Netzwerkerinnen und Netzwerker,
ich bin ein offener Mensch. In meinem Blog rede ich gerne über dies oder jenes. Wer mitliest, der kennt meine Vorlieben und meine Interessen.
Mit Menschen, die mit mir zusammengearbeitet haben, bin ich gerne auf XING oder LinkedIN verbunden. Auch mit Menschen, die ich kenne, die ich persönlich schätze, mit denen ich aber nicht zusammenarbeite.
Nicht “connected” bin ich mit Menschen,
Und auf Facebook, liebe Netzwerker, da verbinde ich mich eh nicht mit jedem.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Alexander Kluge

This is what I call an excellent customer service. When I purchased the famous DODOCase last year, I already knew about one weakness: The corner pads. The DODOPeople immediatly sent a new set of corner pads as mine became weak.
Now one of part of the wooden frame broke. Tried to fix it with a glue, without success. The DODOPeople sent a new DODOCase right away over the ocean.
It arrived today. Alexander is a happy camper again. Thanks you, DODO.
Hans Zimmer talks about Inception The App from RjDj on Vimeo.
Bin erst jetzt reichlich spät über “Inception – The App” gestolpert – und begeistert. Die Inception App nimmt Geräusche aus dem Umfeld auf und baut daraus gmeinsam mit Teilen der Filmmusik eine “dreamworld”, eine Geräuschkulisse, die einen direkten Bezug zum Umfeld hat. Es gibt verschiedene Traumwelten, die je nach Bedingung freigeschaltet werden. Für einige der Traumwelten muss man zu bestimmten Uhrzeiten zuhören, für andere muss man sich schnell bewegen – und neulich im Zug gab es dann den Travelling Dream:
Enter this dream by inducing your dreamworld and travelling over 30 mph. This dream listens to your surroundings and finds melodies to imitate. It turns whatever vehicle you are traveling in into a meditative instrument.
Das ganze ist sehr faszinierend. Bin nun seit einiger Zeit mit den In-Ear Phones und dieser App unterwegs und nehme die Dinge um mich herum auf ganz neue Weise wahr. Hörbefehl!

Wieder mal ist es so weit: Ein kurzer Blick in den Rückspiegel. Und nach vorne.
Was war?
Darüberhinaus einiges über Metamorphosen gelernt:
Im Klugen Job gelernt:
Und das Kluge Netzleben?
Was wird?
Aber ganz sicher:
Liebe Deutsche Bahn,
ihr wisst, ich bin ein großer Freund des schienengebundenen Verkehrs. Und ich weiß, dass Reisen an einem Tag wie diesem mit dem Auto eine größere Katastrophe wären, als mit der Bahn unterwegs zu sein.
Selbst für die verspätete Ankunft des Zuges aufgrund einer Weichenstörung hatte ich heute morgen noch Verständnis. Erst waren es 15 Minuten, nach 15 Minuten waren es 30 Minuten, dann waren es 40 Minuten. Ich wartete geduldig, aber frierend.
Aber als ich dann nach 50 Minuten den Zug bestieg und erst im Zug erfuhr, dass dieser Zug aufgrund der Verspätung nicht mehr bis zum Ziel fährt, sondern auf halber Strecke enden wird, da bekam ich schlechte Laune. Wieso weiß das der Zugbegleiter und nicht das Bahnhofspersonal. Oder weiß es das Bahnhofspersonal, hat für diesen Fall aber leider keine vorbereitete Durchsage parat?
Hätte ich es gewußt, wäre ich sofort nach Hause gefahren, Rechner angeworfen, Telefonkonferenz gemacht, fertig.
Jetzt höre ich: “Schulligung, ist ein unglücklicher Einzelfall”. Ist es aber nicht. Denn die Geschichte geht weiter.
Zugpersonal empfiehlt also: “Nehmen Sie den nächsten Zug, der ist pünktlich und fährt zum Ziel”
Ich also: Steige beim nächsten Halt aus und warte auf den Zug der angeblich pünktlich kommt und durchfährt.
Angeblich.
Erstens kommt der nachfolgende Zug eben nicht pünktlich. In diesem Fall weiß das Zugpersonal weniger als der Kollege auf dem Bahnsteig. 15 Minuten mit noch kälteren Füssen.
Und nun, liebe Bahn, kommt es: Ich sitze im Zug, der angeblich pünktlich ist, und der angeblich dann zum Ziel fährt. Und er tut es nicht!
Denn der Zugbegleiter teilt nach Reiseantritt mit: “Da militante Atomkraftgegner die Signalanlagen bei Magdeburg gestört haben, endet unser Zug im Nirgendwo und wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem Schienenersatzverkehr”.
Das, liebe Bahn, habt Ihr schon lange gewusst. Der blöde Castor stand gestern schon irgendwo in Meck-Pomm. Wieso also redet Ihr nicht miteinander und vor allem nicht mit dem Kunden? Wieso können Bahnhofsmitarbeiter nicht mitteilen, was Zugbegleiter wissen? Warum sitze ich jetzt in diesem gottverdammten Zug, komme Stunden zu spät zu einem Termin, den ich mir hätte so sparen können?
Ja, Ihr habt es nicht leicht. Vereiste Weichen, Atomkraftgegner, all das sind üble Dinge. Aber wenn man das alles VOR dem Besteigen eines Zuges wüsste, dann müsste man die Reise erst gar nicht antreten.
Mit eisigen Grüßen
ein unterkühlter Bahnfreund