Archive for the 'Servicewüste' Category

Danke, Herr Oschatz

Heute kam Post. Still und heimlich kam die Nomos Tangente zurück. Repariert von Herrn Oschatz, wie die Rechnung vermerkt. Der Rechnungsbetrag war übrigens Null Euro. Ganz herzlichen Dank, liebe Glashütte.

Zickende Zugfedern – reloaded

Drei Jahre gibt Glashütte Garantie auf die Nomos Zugfeder. Schade, dass der Schaden nun zum vierten Mal eintritt. Schade, dass die drei Jahre seit der letzten Reparatur schon um sind. Schade, dass man - wo doch das Problem lange bekannt ist - offenbar immer noch keine brauchbare Lösung gefunden hat. Man arbeite gerade mit einer Hochschule an der Beseitigung des Problems, heißt es bei Glashütte. Ob mir das noch etwas nützt, ist fraglich. Einfach entsorgen und neukaufen ist aber auch keine Lösung bei einer so schönen Uhr. Also geht wieder ein Paket nach Glashütte in Glashütte. Und mit ihr die Hoffnung auf eine kulante Behandlung als enttäuschter Fan der Nomos.

Sinus, Cosinus, Asinus – der Kunde ist der Esel

Gerade heute sprach ich mit einem Freund über das Thema Arcor, Ex-Provider meines DSL und Telefonanschlusses. Wenn man als Kunde Arcor brauchte, waren sie nicht da, nicht erreichbar, versteckten sich in stundenlangen Wartemusiken und hinter Endlosschleifen. Aber wenn alles rund lief, war Arcor prima. Nur Probleme durfte es nicht geben.

Interessanterweise ist man als Nichtkunde mit Arcor hervorragend bedient, so teilte mir mein Bekannter mit. Die Hotline für Vertragsabschlüsse ist immer besetzt, sofort gehen freundliche Menschen ans Telefon, Angebote werden umgehend zugeschickt. Perfekt.

Perfekt paßt dazu dann heute auch der Daily Dück. Er paßte sogar wie die Faust aufs Auge:
Ich bin im Allgemeinen ein treudeutscher Bestandskunde. Aber ich krause in letzter Zeit die Stirn. Es stimmt etwas nicht. Beim Googlen fiel mir auf, dass es seit einiger Zeit eine größere DSL-Bandbreite bei uns in Waldhilsbach gibt. Ich bat um Verdoppelung. Das ging sofort und kostete weniger im Monat als vorher. „Warum sagen Sie das nicht?“ – „Warum fragen Sie nicht?“

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Der Bestandskunde ist der dumme Goldesel. Früher wurde er als treuer Kunde geehrt. „Sie kaufen hier immer Filet. Ich gebe Ihnen Gelbwurst fürs Kind mit. Möchten Sie ein Kilo Wurstzipfel dazu?“ Heute wird der treue Kunde ausgenommen.
Weiterlesen und schmunzeln beim Herrn Dück.