Archive for the 'Social Business' Category

Intranet? CongresIntranet!

Intranet? Yes, it´s still there. But no matter if we talk about „Enterprise Social Networks”, „Social Intranet“ or „Digital Workplace” these days – its all about enabling communication and collaboration in a networked environment and helping organizations adapting the #NewWayToWork.

Very happy to be part of the speaker lineup at IntranetCongres in Utrecht. If you really want to learn about the challenges of the Digital Workplace and meet the three musketeers – join us at CongresIntranet.

Die Konferenzsaison wirft ihre Schatten voraus

Bildschirmfoto 2015-08-22 um 10.58.05

Der IOM Summit wirft seine Schatten voraus. Und während ich auf meinen 80 Minuten verspäteten Zug ohne Strom und mit wenig Bandbreite in der Sonne auf dem Bahnsteig zu Ludwigslust verharren musste, hat Björn Negelmann via Facebook Messenger, e-Mail und mit Google Docs ein virtuelles Interview geführt.

Der IOM Summit steht fest im Kalender. Im September spreche ich auch über die Digitale Transformation und Enterprise Social Networks beim “Finanztag der direkt Gruppe” in Köln und beim Innovationstag zur Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft der Novum in Nürnberg.

Wie vermittelt man “Collaboration”?

Spiel_Collaboration

“Twitter kann man nicht erklären. Man kann nur mitmachen.”

Frage an die Enterprise 2.0 Social Business Enterprise Social Network Digital Transformation Gemeinde: Wie macht man Collaboration erfahrbar? Bunte Folien und flammende Reden helfen nur bedingt. Also: Welche Übungen setzt Ihr ein in Seminaren oder Workshops? Welche Methoden von Prozess-Simulationen (transparente vs. verdeckte Kommunikation,…) haben sich bewährt? Habt Ihr Ideen und Erfahrungen?

Ich würde gerne mal ein paar Dinge hier sammeln, diskutieren und am lebenden Objekt ausprobieren. Danke für Eure Mithilfe!

PR Report: Wunsch & Wirklichkeit im Social Intranet

PR-Report_07_2015

Kleiner Auszug auf dem aktuelle PR Report 07/2015. Längerer Artikel im Heft. Heft gibt es -> hier.

Social Schnack in Hamburg

Social Schnack

Am Montag geht es nach Hamburg: Beim “Social Schnack” moderiere ich zum Wachwerden bei Microsoft eine Diskussionsrunde zum Thema “Social Adoption” und stelle die Frage, wie man Widerständen bei der Einführung interner sozialer Netzwerke begegnet.

-> Social Schnack in Hamburg

Warum? Unterwegs in Sachen Digitale Transformation

Warum? Alexander Kluge

Zwei Wochen auf Reisen in Sachen Digitaler Transformation. Zwei Wochen voller spannender Diskussionen rund um den #NewWayToWork.

Die Reise begann am letzten Montag. Auf der CeBIT Social Business Arena stand ich auf der Bühne zum Erfahrungsaustausch zur Einführung neuer Formen der Zusammenarbeit:

Kurz darauf dann der lange vorbereitete Launch eines Enterprise Social Networks in einer innovativen Filialbank mit rund 800 Mitarbeitern. Zwei Tage voller Vorträge gemeinsam mit dem Vorstand und Workshops, um den Mitarbeitern einen Vorgeschmack auf neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit in Unternehmen nahezubringen.

Diese Woche dann die Masterclass “Social Business Adoption“. Ein Tag prall gefüllt mit Tips zur Einführung interner sozialer Netzwerke und Adaption neuer Arbeitsweisen.

Der Kreis schließt sich dann mit dem heutigen Vortrag zu den Projekterfahrungen des Ostdeutschen Sparkassenverbands bei der Einführung von IBM Connections, das ich seit mehr als zwei Jahren mit vorbereitet habe:

Warum? Weil ich glaube, dass das Thema Digitale Transformation immer wichtiger wird. Technologischer und demographischer Wandel, Marktanforderungen und Änderungen von Kunden und Mitarbeitern treiben Unternehmen immer schneller voran. Die Unternehmen, die sich schon auf den Weg gemacht haben, können von Erfahrungen weitergeben. Darum bin ich auf dieser Mission unterwegs. Anfangen sollte jedes Unternehmen jetzt.

Wired

wire

Sehr schön anzusehen. Wie auch Ello. Beides aber noch sehr leer.

Bringt mal Leben in -> die Bude.

Digital? Social? Just Workplace.

Der diesjährige IOM SUMMIT stand unter dem Motto “The Digital Workplace Revolution”. Auch wenn es wohl eher eine Evolution statt einer Revolution wird: Über den “Digital Workplace” oder “Social Workspace” will in Zukunft keiner mehr reden müssen. Das ist nur eine der wertvollen Erkenntnis nach zwei Tagen Seminaren, Workshops, Networking und Pausengesprächen auf dem IOM SUMMIT.

Wenn moderne Mensch auch nicht mehr “ins Internet gehen”, so wechseln die Mitarbeiter auch nicht zu ihrem digitalen Arbeitsplatz. Das Netz ist ja auch einfach da. Erst wenn es aus den Köpfen verschwindet, wir nicht mehr “hingehen” sondern es einfach nutzen, erst dann ist etwas erreicht. Wir trennen nicht mehr “digital” von “real”.

Für den “digitalen Arbeitsplatz” gilt: Er wird erst dann Realität, wenn ihn die Eigenschaft “digital” oder “social” nicht mehr beschreiben muss. Es ist dann einfach der Arbeitsplatz. Und der Arbeitsplatz muss weder festen Ort, noch feste Zeit, noch definierte Gerätschaften haben. Wir “Wissensarbeiter” arbeiten dann dort, wo uns die Arbeit findet. Wie uns auch die Information finden werden, und nicht wir die Informationen.

Es stellt sich in Zukunft auch bei Hardware nicht die Frage, welche Devices zugelassen sind oder welche Anwendungen in welcher hochsicheren Sandboxen laufen. Bring Your Own Device ist schön und gut, aber wir werden in einer Welt arbeiten, in der Content im Vordergrund steht, an dem wir alle arbeiten werden. Egal mit welchem Werkzeug, auch egal mit welcher Software. Quasi “Bring Your Own Application”. Weg vom Paradigma des “Anhang lösen, bearbeiten, Datei wieder anhängen, nach Möglichkeit an ganz viele Kollegen vermailen”. Hin zur gemeinsamen Arbeit an Inhalten, ohne über Werkzeuge groß nachzudenken.

Bis dahin sind viele Hürden zu nehmen. Fast alle Praxisbeispiele zeigten die gleichen Adaptionsprobleme. Mittleres Management. Misstrauenskultur. Anwesenheitswahn. Die klassische Organisationsstruktur mit Hierarchie und Regelkommunikation stammt aus dem Zeitalter der Industrialisierung. Den Anforderungen der Wissensarbeiter entspricht sie nicht.

Das zu ändern, ist klar die härteste Nuss, die die Teilnehmer gemeinsam versuchen zu knacken. 8 Jahre dauert der Kulturwandel, orakelt Harald Schirmer. Und er muss es wissen, schließlich führt er eines der bekanntesten Social Business Projekte bei der Continental zum Erfolg.

Es waren spannende zwei Tage in Köln. Danke auch an die Veranstalter. Oft kreist man ja im Netz umeinander. Hier sah sich die Gemeinde mal wieder #F2F, Face to Face. Die große Frage, was eigentlich passieren würde, wenn das kleine Häufchen der vielleicht rund 100 Enterprise 2.0 Enthusiasten und Treiber von heute auf morgen lieber Tomaten züchtet statt für hierarchiefreie Kommunikation, gegen Silo-Denken und für grenzenlose Zusammenarbeit zu kämpfen – diese Frage blieb in vielen Gesprächen am Rande der Veranstaltung unbeantwortet.

Ich vermute, es finden sich dann weitere 100 Enthusiasten. Denn was wir hier treiben, ist lediglich die Kanalisierung des Drucks, der gerade von außen entsteht. Die technologische und kulturelle Entwicklung ist nicht aufzuhalten, und hier gilt es, die Kausalitäten nicht zu verwechseln.

Diese Entwicklung nur mit der Installation eines Social Networks zu beantworten, greift zu kurz.

Offenheit, Partizipation, Digital Leadership sind die Schlagworte, Change Management die große Aufgabe.

In diesem Sinne freue ich mich auf die Fortsetzung der Diskussion in der virtuellen Welt, bis die Gemeinde wieder beim nächsten Event #F2F diskutiert.

Kluge Ansprache zum Thema Enterprise Social Networks

Den Stoff über die organisatorischen, kulturellen und technischen Aspekte von Enterprise Social Networks bzw. Social Business sammle ich eigentlich drüben im -> Klugen Consulting Blog. Auch darf ich öfters den einen oder anderen Vortrag zu diesen oder anderen Themen halten. Nicht allzu oft wird dabei mitgeschnitten. Und meist wird es dann auch nicht veröffentlicht. Auf der Social Connections VI in Prag wurde mitgeschnitten, und das Ergebnis steht hier im Vimeo Channel der Socialconnections. Danke an das Team!

Eventeritis

Den üblichen Jahresauftakt mit der Connectosphere in Orlando konnte ich dieses Jahr nicht wahrnehmen. Dafür steht jetzt im Frühjahr “Wissen tanken und Gleichgesinnte treffen” auf dem Programm.

Nächste Woche also CeBIT Social Business Arena in Hannover. Im Mai dann wieder die NEXT in Berlin. Und wo ich schon dabei war, habe ich auch gleich die Tagung der IBM Connections Usergroup in Prag im Juni gebucht.

Ein kleiner feiner Event eines geschätzten IBM Business Partners steht noch in Hannover an. Aber Jörg schafft es einfach nicht, mir die angekündigte Einladung zu senden.

Social Software kann man installieren – Social Business aber nicht

Dok Magazin Social Business Kluge Consulting

Wer drüben auf meinen fachlichen Seiten herumstöbert, der weiß schon lange, dass mich das Thema “Social Software” auch beruflich umtreibt. Jetzt habe ich mich im DOK.magazin dazu geäußert. Und empfehle ganz nebenbei auch mal den Besuch meiner frisch aufgeräumten klugen Consulting Seite.

Zum direkten Download des PDF -> hier entlang.

Antisocial

“All this technology is making us antisocial. Before everyone used to talk to each other”

Social Business. Alter Wein. Neue Schläuche.

OSV-CONNECT-PRAESENTATION

Es gehörte aktuell zu den angenehmeren Aufgaben, gestern auf der Social Collaboration Konferenz der DNUG in Frankfurt über eines meiner interessantesten Projekte zu sprechen. Nicht, dass meine anderen Projekte nicht Spaß machen würden. Aber an der Schnittstelle zwischen IT und Organisationsentwicklung fühle ich mich wohl. Und das Social Business Thema passt da ganz hervorragend rein.

Seit die IBM und ein paar andere Giganten das Enterprise 2.0 Thema “Wir bringen Web 2.0 Technologien ins Unternehmen” mit dem “Social Business” Term belegt hat, nimmt das Thema Fahrt auf. Wobei man korrekter sagen muss: Das, was da verkauft wird, ist meist Social Software. Kein Social Business. Denn:

Und so können wir nach über einem Jahr Arbeit mit einem engagierten Projektteam in den vielstimmigen Chor einstimmen:

“Social Business Projekte sind keine IT Projekte /
Es geht um grundlegenden Wandel in der Organisationskultur /
Kommunikation und Zusammenarbeit werden auf neue Füße gestellt /
IT stellt Werkzeuge bereit, die die Fachabteilung sich sonst draußen holt /
… ”

Und so fort. Was heute auf jeder Konferenz dieser Art immer wieder – zu recht – betont wird. Auch im aktuellen Kontext haben wir “sozialen Lehren” gestern in kurzer Form so präsentiert:

Was aber aus der Beratervogelperspektive aus 20 Jahren “Collaboration-Software” Historie immer wieder spannend ist, ist die Wiederholung. Verbesserung der internen Kommunikation, Wissensmanagement, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, hierarchiefreie Kommunikation, etc. All dies waren Schlagworte, als wir die ersten Lotus Notes Projekte begleiteten. Als der kundige Fachabteilungsmitarbeiter schnell mal eine Notes-Datenbank für seine Abteilung stricken konnte. Und plötzlich Wissen via Datenbanken und Mail freier fließen konnte.

Dann übernahm IBM und die Enterprise IT. Der Rest ist Geschichte.

Jetzt haben wir Social Software. Und wir gestalten die nächste Welle der Befreiung von Wissens- und Arbeitsprozessen. Den Organisationen tut dies in jedem Fall gut. Denn allein die Beschäftigung mit diesen Lösungen fördert das Nachdenken über die eigene Kommunikations- und Kollaborationskultur.

Dass die Einführung einer neuen Software-Kategorie aber nicht hilft, die Baustellen zu beseitigen, sondern diese nur sichtbar macht – das ist eine Binsenweisheit. Alter Wein. Neue Schläuche.

Übrigens: Ich schätze alten Wein.