Archive for the 'Travel' Category

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Schäferstündchen

Endloser Ziehweg zum Martin-Busch-Haus. Karte versprach die Schäferhütte als Stärkung. Die einzigen, die sich hier stärken, sind die Schafe – wenn sie nicht schon als Hüttendeko dienen.


Vent

13:00 Ankunft in Vent, das Dorf der Farblichtbild-Vorträge. Wunderbarer 4 Stunden Weg von der Betonwüste des Tiefenbachferners bis hierher. Jetzt Kasspatzen und dann wieder rauf zur nächsten Hütte. Leichter Anstieg bis zur Martin-Busch-Hütte. Immer schon den Similaun im Blick, der morgen droht.


Die wesentlichen Dinge

Langsam relativieren sich die Dinge. Die lächerlichen Sorgen treten in den Hintergrund. Nun geht es jeden morgen um die wirklich wichtigen Dinge: habe ich ein Bett am nächsten Ort? Wo bekomm ich Trinkwasser her? Halten meine Knochen das noch aus?

Die Gruppe der Mitwanderer ist sichtbar kleiner geworden. In Zams hat so mancher lieber den Zug bestiegen. Man spürt die Anstrengung deutlich.

Jetzt weiter Richtung Rettenbachferner. Ziel heute: Martin-Busch-Hütte.


Kaiserschmarrn mit Gletscherblick

Anschauungsunterricht in Sachen Erderwärmung. Vor über 20 Jahren war ich auf dem Gletscher in grober Missachtung aller Umweltpolitik Sommer-Skifahren.

Heute sehe ich von hier oben auf den Rettenbachferner – und es wäre wohl nur noch Geröll-Skifahren möglich.


Notlager

15:30 Ankunft Braunschweiger Hütte auf 2.759 Meter Höhe. Alle Betten belegt mit Kletterkursen. Nur Notlager verfügbar in der Gaststube. Schlafen nicht vor 22:30, Wecken morgen 4:30. Merkwürdig, wo doch Alpenvereinshüttem eigentlich für durchziehende Wanderer sein sollten.

Jetzt erstmal Kaiserschmarrn und hoffen auf die Warteliste.

Update: Natürlich gab es nachher genügend Lagere und sogar Zimmer. Die Hütte wird offenbar eher geführt wie eine Kneipe, Ziel: Getränkeumsatz steigern. Viele mürrische Stimmen über die Unorganisiertheit.


Die spinnen, die Österreicher


Ein wunderbarer Morgen

Aufbruch zur Braunschweiger Hütte. Nach der angenehmen Nacht in der Lärcher-Alm gehen wir gestärkt los.

Und Wunder oh Wunder: Keine Blasen von der gestrigen (Tor-)Tour, nur ein wenig Muskelkater.


Lärcheralm

Nach 10 Stunden auf den Beinen an der Lärcheralm angekommen. Füsse spüren wir kaum noch. Die Mitwanderer zählen die Blasen.
Der Abstieg von der Seescharte war kein Kinderspiel quer durch das urtümliche Lochbachtal. Habe mich selten so platt gefühlt.
Während der gemeine E5 Wanderer in charmefreien Zams bleibt, sind wir mit letzten Kräften zur Lärcheralmhütte weitergelaufen. Mama kocht hier die besten Kasspatzen die wir jemals gegessen haben.
Jetzt todmüde ab ins Bett.


Frühsport

6:00 Wecken. Die meisten Wanderer wirken nicht mehr so frisch wie am ersten Morgen. Starre Blicke in den Rother, die Bibel der Alpenüberschreiter.

Dafür klarer Himmel und kühl.


Memminger Murmeltiere

Wieder 1.200 Höhenmeter gemacht. Manuels Materialseilbahn hatte keinen Strom. Also mit vollem Gepäck hoch. Hatten uns schon zu früh gefreut. Dafür dann Walderdbeeren zu hauf. Abends Steinböcke gesehen. Und einer Murmeltierfamilie hautnah beim Spielen zugeschaut.

In der Memminger Hütte heute Notaufbettung, 180 Wanderer wollen rein. Haben zum Glück Zimmer statt Lager. Jetzt erstmal Brotzeit.


Grenzüberschreitung

8:30 Grenze zu Österreich. Österreicher haben sich das Schild gespart auf der Mädelegabel. Die Deutschen natürlich nicht.

Nebenbei gelernt, was eigentlich eine Mädelegabel ist. Möchte darüber lieber nicht schreiben.


Entseuchung

6:00 Wecken. Gut geschlafen dank Ohropax. Dann abgekochtes Wasser fassen.

Wegen Rappensee-Effekt Entseuchungshilfe per Heli aus der Luft.


Abmarsch

Abmarsch aus Oberstdorf Richtung Italien. Wetter könnte besser sein. Vorher noch Paket gepackt mit allem Zeug, das nicht getragen werden will und nun per Post über die Alpen wandert.


Ruhe

Nakenstorf

Schon im letzten Jahr haben wir am Neuklostersee eine Pause auf unserer Radtour zur Ostsee eingelegt. Diesmal wollten die Kinder wieder hin. Allerdings ohne Rad. Und am liebsten nicht mehr weg.

Wer einen Ort zum Ausspannen sucht: Im Seehotel am Neuklostersee kann man dem Alltag entfliehen – und mit einem Asterix-Heft einfach mal abhängen.




Mehr Meer

SV Florette

Eine Woche waren wir auf See mit der SV Florette, einer der letzten originalen toskanischen Brigantinen. Seit Jahren transportiert sie nicht mehr Carrara-Marmor nach Sizilien sondern Touristen zu den Aeolischen Inseln.

Das Schiff ist in wunderbarem Zustand. Wenn Wind weht – und leider geht im Sommer Aeolus sehr sparsam damit um – packen alle an, setzen Segel und es kommt echtes Windjammer-Feeling auf. Nebenwirkung für die nicht ganz so seefesten Mitreisenden inklusive.

Kapitän Haynes hat das Boot fest im Griff, mittlerweile in der zweiten Generation. Mama Haynes versorgt einen Säugling und ein Töchterchen, das gerade einmal laufen kann auf dem wackeligen Boden und sorgt dennoch jeden Tag für phantastisches Essen.

Der Trip hat uns und den Kindern unglaublich gut gefallen. Und ganz nebenbei haben wir viel über Vulkane gelernt. Niemals werden die Kinder den Moment vergessen, als der Stromboli hoch über unseren Köpfen seine Lavafontäne ausspuckte. Und wir werden nie vergessen, wie uns der wahnsinnige Taxi-Fahrer mit seinem Ape nachts lachend den Stromboli heruntergefahren hat.




World Wide Web

Very impressive animation showing air traffic around the world watched from space.


Wir sind dann mal weg

brigantine

Morgen gehts an Bord. Mast und Schotbruch!


Original und Fälschung

Legoland

Nyhaven

Letztes Jahr waren wir mit dem Rad auf dem Weg nach Dänemark. Dieses Jahr haben wir Kopenhagen in klein besucht, im Legoland. Bin also Lego-Fan schwer beeindruckt gewesen, und die Kinder haben beschlossen, ca. 200 Kilo Legosteine zu beschaffen. Wir bauen das jetzt alles nach.



Rapping Flight Attendant

Can´t imagine Lufthansa providing this kind of service in Germany.


Sittin´on the dock of the bay

Pelican

Two years ago our “After-Lotusphere-Trip” ended up in Anna Maria island, where we found a beautifull place at the Cedar Cove and watched the Pelicans for a few days.

This year we stranded in Boca Grande. And this is an unbelievable place. A small village with about 2500 citizens, no MacDonalds, no shopping malls. One hotel, one bakery, a few small shops. Nothing more.

Today we rented bicycles and drove down to the south end where the old lighthouse stands since more than 100 years. We were sitting on the dock of the bay watching the pelicans and the dolphins. And tonight we had the first really delicious dinner since we stayed in the US. What a wonderfull and extraordinary experience.

We could stay a few days more before we return to cold and dark Germany.