Wie gut, dass es bei Ikea Produkte gibt. Jetzt braucht Ralf keinen Zauberstab mehr
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Wenn man sein Blog lange vernachlässigt, schleichen sich merkwürdige Gefühle ein. Immer wieder zuckt der Blog-Reflex, dann schleicht man um den “Blog This” Button herum – und ängstlich wendet man sich wieder ab. Ein wirklich komisches Gefühl. Wenn man lange Pause macht, wird es schwierig, wieder in Schwung zu kommen. Man drückt sich darum herum, diesen “Blog This” Button zu drücken. Das Kluge Blog ist eben kein Blog. Und das bleibt offenbar auch so.
Die Theorie zur Praxis fehlte ja noch. Nun kann es wirklich losgehen. Wenn das Wetter nochmal mitspielt – und sich irgendwo ein wenig Zeit findet.
In der Urlaubspost fand sich unter anderem der dezente Hinweis auf brennende Batterien bei ThinkPads. Kurzer Check der Nummer. Ja, ich bin betroffen.
Anruf bei der Support-Hotline von Lenovo:
Lenovo: Wir senden einen Austausch-Akku sofort zu. Senden Sie dann bitte den defekten Akku zurück. Bis dahin raten wir Ihnen dringend, den derzeit genutzten Akku nicht zu benutzen.
Rückfrage: Wann kann ich denn mit dem neuen Akku rechnen?
Lenovo: Innerhalb von vier bis sechs Wochen.
Ich bin dann mal wieder weg.
481 Kilometer liegen zwischen Burgos und Santiago de Compostela. 20 Tagesreisen liegen zwischen Burgos und Santiago de Compostela. Sommerhitze und Herbststürme liegen zwischen Burgos und Santiago de Compostela.
Man passiert tagelang flaches Land, erträgt die Monotonie der Weizenfelder, später der Maisfelder und der Weinberge. Wunderbare Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, wechseln sich ab mit großartige Kathedralen in alten Städten. Häßliche Vorstädte und Armut stehen dem Farbenreichtum der Landschaft gegenüber. Und dann findet man sich unvermittelt wieder in galizischen Nebeln und bergigem Terrain.
Zu Fuß reisen heißt langsam reisen. Die Veränderung treten allmählich ein. Man rauscht nicht vorbei, man nimmt die Veränderungen intensiver wahr. Die Veränderungen des Landes, aber auch die eigene Veränderung. Die nachlassende Kraft nach der Euphorie der ersten Tage. Die Schmerzen, die sich von einem Körperteil zum nächsten die Klinke in die Hand zu geben scheinen. Die Wahrnehmung, die sich erst allmählich auf die Langsamkeit der Reise einstellt. Und die Seele, die sich erst langsam in dem übt, was der Sinn dieses Weges auch sein mag: Demut zu lernen. Demut vor den Herausforderungen des Weges, Demut vor der Leistungsfähigkeit des eigenen Körpers und der Seele. Demut vor den Dingen, die wir nicht mit Gewalt ändern können. Demut vor den einfachen Dingen dieses Weges – und des Lebens.
Es sind die kleinen Dinge, die eine solche Pilgerreise zu einem unvergeßlichen Erlebnis machen. Auch wenn man nicht aus religiösen Gründen auf diesem Weg ist, so macht doch fast keiner eine solche Reise aus rein sportlichen Gründen. Die Menschen, die man trifft, stehen oft an Wendepunkten ihres Lebens. Für viele beginnt dieser Weg nicht erst mit dem Antritt der Reise sondern schon lange vorher. Viele haben sie sich so wie ich schon Jahre mit dem Gedanken an diesen Weg beschäftigt. Und wenn man in der Kathedrale von Santiago endlich die Büste des Jakobus dem Ritual entsprechend umarmt, die Hand auf die Säule legt, auf die seit 1000 Jahren die Menschen ihre Hände sichtbar drücken, dann weiß man doch: Die Reise ist hier keineswegs zu Ende.
Die Reise ist nicht zu Ende. Sie geht weiter. Und hier in diesem Blog soll es nun auch – langsam – weitergehen. Ich komme gerade erst wieder an.
Soeben live miterlebt, quasi frisch aus dem echten Leben:
Sekretariat Vorstand: “Herr Dr. M hat ein dringendes Problem und will Sie sofort sprechen!”
IT Leiter: “Kein Problem, stellen Sie ihn bitte durch.”
Vorstand (aufgeregt): “Irgendetwas stimmt mit unserem Mailsystem nicht. Ich empfange seit drei Stunden keine Mails mehr auf meinem Blackberry!”
IT Leiter: “Uns sind keine Störungen bekannt, aber ich prüfe das sofort und melde mich gleich”
Aufgeregte Telefonate mit den Admins, intensiver Check aller Logs, Konsultation des Dienstleisters, ratloses Schulterzucken. Ergebnis: Dem Herrn Dr. M hatte einfach seit drei Stunden keiner mehr geschrieben!
IT Leiter: “Wir haben das Problem behoben, alles geht wieder.”
Vorstand: “Prima, habe auch schon wieder Mails erhalten. Danke.”
Genauer gesagt: eine Mail. Von seinem Sekretariat, die jetzt die Anweisung haben, ihrem Chef alle paar Stunden ein Mail zu schreiben, wenn er unterwegs ist. So kann man auch Probleme lösen.
Alles klar. Leinen los.
Knoten geknotet. Boje gerettet. Prüfung bestanden. Jetzt kann es losgehen.
Von Zeit zu Zeit muß jeder ordentlicher Blogger, auch wenn er gar kein Blog betreibt wie dieses hier, die aktuellen Suchstrings auswerten. Und da finden sich immer wieder schöne Suchen, die die Besucher in Scharen auf diese Seiten treiben:
- genaue uhrzeit in orlando: Na, sechs Stunden später halt.
- doppelgänger johnny depp: Bin ich nicht. Aber einmal Johnny Depp sein – das wär schon cool.
- kevin cavanaugh ibm salary: Das würde mich aber auch sehr interessieren! Wir sollten Kevin auf der nächsten Lotusphere befragen.
- welcher hund passt zu mir: Woher soll ich das wissen?
- spinat eisen: Ja, Spinat enthält Eisen. Und nun?
- widcomm patch: Dafür bin ich mittlerweile ja bekannt.
- workplace managed client kann mich nicht anmelden: Ich mich auch nicht.
- wir sind momentan am bad renovieren und wollen in diesem zuge auch alle sanitärobjekte erneuern. als ich mich jetzt nach einem neuen wc umschaute, fiel mir auf, dass die meisten neuen wcs zwar: Zwar was? Wir sind hier nicht am Sanitärobjekte verkaufen.
- funktioniert blackberry email push service auf treo 650: Ja, funktioniert. Bis auf ein paar kleine Systemabstürze
- porsche brennt: Ja, und? Suchst Du nach einem Feuerlöscher im Web? Kümmer Dich lieber um das gute Stück.
- alexander kluge skandal: Oh! Gibts einen? Dann sollte ich nicht der Letzte sein, der davon erfährt.
Der absolute Hit ist allerdings der “ausweis generator” mit über 1000 Hits in den letzten 10 Monaten. Dabei führt dieser Begriff erst ganz weit hinten zu mir. Merkwürdig.
- THF is still the coolest airport in Berlin – especially if you start early in the morning
- The cabs in Brussels are still black
- In Brussels you still can get the best chocolate
Brussels is still a beautifull city. Its funny to be here again. Many of the guys I met here eight years ago while attending the AVM Consulting Academy at IBMs former training location in La Hulpe are still in the IBM business. I worked with some of them, and I still meet many of those guys in projects or on conferences. It seems to me the former Lotus community is still there – even within IBM. And sometimes it seems to me the community itself is the main reason to stay in this business.
A friend of mine is desperatly looking for SAP instructors. He is working on a SAP rollout in Europe for an US based company.
We need 10 instructors with 3-5 years experience delivering instructor-led trainings, 1-2 years experience in delivering training for SAP (SRM/Budgeting/Reporting). Language requirements are English for all and one of the following languages: German, Spanish, Italian, French and Dutch.
Timeframe is mid of September to Mid of November, app. 400 hours for each instructor.
If you can help, please send an e-mail to rusty at kluge.de as soon as possible.
Unverzeihlich ist
- die eigene Blogroll nicht endlich mal aufzuräumen
- diverse unnütze Javascript Aufrufe im Blog-Code nicht zu beseitigen
- die statischen Seiten außerhalb des Blog inhaltlich auf dem Stand von 2004 zu halten
- den Zeilenabstand noch nicht vergrößert zu haben
- die Formatierung der Kommentare immer noch nicht überarbeitet zu haben
Ich gelobe Besserung. Irgendwann.
Wie gut also, dass dies hier kein Blog ist. So muß man sich der schreienden Blogmeute nicht anschließen. Die spinnen, die Blogosphären-Bewohner.
Today I installed AllPeers. There were lots of rumours around AllPeers, and I wondered if they really will come out with a beta. They are a few months late, but now its there.
AllPeers is a Firefox extension that enables P2P file sharing using the browser. Files can be shared with your buddies by drag and drop a file or a folder on your buddy list – very easy. The core technology is based on bittorent.
First impressions: Nice UI, easy to use, fast file transfer, and very robust. No matter if you close the browser, do a system restart or you lost your connection – file transfers will be picked up immediatly when Firefox is back.
Unfortunatly there is no stand alone client for now – thats what I liked when I tested FolderShare. But since Microsoft acquired FolderShare a year ago, I don´t put too much trust into their privacy statement.












