Archive for the 'Web2.0' Category

Infektiös

Plague Einen infektiösen Ansatz zur Verbreitung von Inhalten liefert Plague. Während man üblicherweise in sozialen Medien seinen Quellen "folgt" und diese abonniert, entscheiden bei Plague die räumlich nächsten Nutzer, welche Inhalte spannend sind - völlig unabhängig davon, ob man einem Nutzer folgt, liked oder sonst wie gut findet. Es kommt auf den Inhalt an. Das Prinzip ist einfach: Wischen nach oben verbreitet den Inhalt an die nächsten Nutzer, wischen nach unten verhindert die Verbreitung in meiner Gegend. Wie eine Plage setzt sich dann gute Inhalt durch und verbreiten sich weiter - "gut" natürlich im subjektiven Empfinden der Nutzer dieser App. Plague iOS Derzeit verbreiten sich natürlich hier die üblichen Bildchen aus den üblichen Spaßquellen des Netzes, aber auch gute Photos erfahren schnelle Verbreitung. Und das geht deutlich schneller als bei Instagram und ist spannender, weil ich nicht in meinen üblichen Kreisen bleibe. Spannend wird, ob so ein Ansatz auch für "höherwertigen" Content funktionieren kann außerhalb von Abo-Modellen, Sammeln von Followern und Verteilen von Katzenbildern.

Social Media in Realtime


Ältere Quellen, aber schöne Aufbereitung für das eine oder andere Aha-Erlebnis in Bezug auf die Datenmengen, die in jeder Sekunde im Netz generiert werden.

Antisocial

"All this technology is making us antisocial. Before everyone used to talk to each other"

Social Business: Beyond the Tweets and Likes

Graham Kittle (IBM) kommt heute in der Huffington Post mit einem kurzen Artikel zum Thema Social Business daher.
Every company these days knows they have to get social. Yet often, even when organizations think they're embracing social media in a big way, they aren't. For most companies, social means marketing. It equals Facebook likes and Twitter followers. But that's just the price of entry into the social world we -- the 1.5 billion people using social networks -- are crafting around us. Because as powerful as social media is for exchanging ideas, it has the potential to do so much more for organizations. It can, in fact, become a new production line.
Ich hatte letzte Woche die Gelegenheit, über meine Gedanken und Erfahrungen zu dem dem Themenkomplex "Enterprise 2.0" aka Social Business zu sprechen. Einige Unternehmen begleite ich derzeit auf dem Weg in die neue Wunderwelt. Es geht um hierarchiefreie Kommunikation. Es geht um abteilungs-, bereichs- und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit. Es geht um Unterstützung von Teams, flexiblen Arbeits- und Interessengruppen. Es geht - wieder einmal - um Wissensmanagement. Alles schon mal dagewesen, alles nichts neues. Es wird an den Grundfesten traditioneller Aufbau- und Ablauforganisationen gerüttelt, die Machtfrage gestellt und dien Ohnmacht erkannt, wenn neue Werkzeuge und junge Mitarbeiter plötzlich etablierte Strukturen aufmischen. Was ist neu? Die Werkzeuge aus der Web 2.0 schwappen nach 10 Jahren jetzt in die Unternehmen. Und die Geschwindigkeit der Veränderung nimmt ständig zu. Manche Unternehmen reagieren mit Verweigerung. Manche versuchen sich zu stellen. Und manche delegieren das Thema in die IT oder zu den "Social Media Managern" ins Marketing. Leider. Marketing schaut auf die Kundschaft und nicht nach innen. Und IT hat Angst, Kontrolle über Werkzeuge und Prozesse zu verlieren. Zu recht. Es geht um die Frage, wie sich Unternehmen als Ganzes heute aufstellen, um morgen noch am Markt zu sein. Unternehmen entstehen heute schnell, wachsen schnell - und sterben schneller.
Speed changes everything (Jason Fried)
In der Zukunft wird noch mehr gelten: Es gibt nur noch zwei Arten von Unternehmen - die schnellen und die toten.

Internet Trends 2012 – The world is changing fast

Einige sehr spannende Zahlen zu aktuellen Trends. Kommunikation, Mobilität, Publishing, Shopping, unsere sich immer schneller wandelnde Welt der Arbeit, des Lebens. Work-Life-Balance, Verfügbarkeit statt Besitz, "Asset Light" statt "Asset Heavy". Anschaulich zusammengefasst.

Ko-Konsum & Co

"Der Zugang zu Gütern wird wichtiger als ihr Besitz."
Paßt zum gestrigen Thema. Der neue ElRep.

Sign Out. Forever.

Wanna meet your real neighbours again? You want your actual life back? Sign out forever! Make the switch to web2.0 free life. More >

Entschleunigung stinkt

Wenn man einen beliebigen Abteilungsleiter in der Flughafenlounge fragt, wird er mit dem Daumen am Blackberry zwischen zwei Telefonkonferenzen mit seinem Dienst-Dritthandy bestätigen, dass Hektik die Geißel der Menschheit sei. Nur durch das per MMS verschickte Foto eines Faxes unterbrochen, wird er betonen, dass deshalb Entschleunigung sehr wichtig sei. Er selbst besuche jeden Samstag von 11 Uhr bis beinahe 11.30 Uhr einen Biomarkt bei ihm im Viertel und lasse die Seele baumeln. Während er die Kinder zur Schule fahre, mache er manchmal sogar das Handy aus oder jedenfalls leise, Quality Time! Entschleunigung ist gerade unter denen, die damit gar nichts zu tun haben, ähnlich konsensfähig wie Helmut Schmidt, den noch jeder Vizelandrat der CSU ohne Scham als Vorbild angibt. Aber Entschleunigung stinkt.
-> Sascha Lobo im Spiegel, unbedingt hier weiterlesen

Enterprise 2.0 als Turbolader

Das Netz ist ein äußerst willkommener Beschleuniger dessen, was gute Menschen schon immer wollten.
Grossunternehmen sind die letzten bolschewistischen Organisationen, weil sie es geschafft haben, sich fast umweltresistent sich abzuschotten.
Thomas Sattelberger, Personalvorstand Deutsche Telekom AG. Prof. Peter Kruse und Thomas Sattelberger diskutieren über Macht, das Enterprise 2.0, die vernetzte Welt und Großunternehmen als letzte Spezies bolschewistischer Organisationenen. Hochinteressant, wie Enterprise 2.0 auf Human Ressources trifft. Weiter diskutiert wird dann aber leider hinter verschlossenen Türen.

Visualized Foursquare Checkins

Alexander Kluge's Foursquare by WeePlaces.com. Back in 2005 I tried to visualize my travel actvities by using Plazes and its IndyJunior maps. Still ask myself when I see new services like Facebook Places: where the hell did Nokia bury Plazes and why.

Verpixel Dich!

Ein bewußt polemischer Beitrag zur absurden Google Streetview Debatte:
... Der deutsche Irrationalismus ist zurück. Aus Furcht vor Google Street View hoffen viele Deutsche, ihre Privatsphäre durch die Pixelung von Hausfassaden schützen zu können. Angesichts der Verfassung der Baukultur in weiten Teilen Deutschlands wäre das Pixeln ganzer Straßenzüge für das Image des Landes wohl hilfreich. Für Autoliebhaber wäre es ebenfalls ein Gewinn, wenn besonders eifrige Datenschützer bei ihren Renault Kangoos und Passat Kombis nicht nur das Nummernschild, sondern das ganze Fahrzeug pixeln lassen würde. Ganz zu schweigen von den mit Sieben-Achtel-Cargopants verseuchten Fußgängerzonen. Die Aufgeregtheit der Diskussion um Google erinnert an längst überwunden geglaubte Selbstbilder der Deutschen, die moderner Technik misstrauen und hinter jedem amerikanischen Großkonzern den Emissär einer Weltverschwörung sehen. Verkapselt in dieser Wiedergeburt der "German Angst" ist etwas Komplexives, das der eigenen Individualität fremd gegenüber steht. Wer glaubt, dass seine Häuserfarbe, das Arrangement von Gartenzwergen oder Biomülltonen etwas Privates und gar Aufschlussreiches über ihn verrät, dessen Leben scheint in den eigenen vier Wänden denkbar unaufregend zu sein. Dabei wäre es für viele Häuser ein Kompliment, wenn sich zumindest Google Street View für sie interessieren würde. ...
-> weiterlesen Dazu noch eine Portion gewohnt hochqualitativen Sixtus. Selbst meine Mutter möchte jetzt schon, dass ich ihr Haus pixeln lasse. Ich wäre nun froh, wenn dieses absurde Sommertheater endlich ein Ende finden würde und andere analoge Säue durch das digitale Dorf gejagt werden könnten. Danke.

Birthday Metrics

birthday Seit Google, Wikipedia und Co. dem gemeinen Anwender das Denken abnehmen und soziale Netzwerke auch für rechtzeitige Geburtstags-Wünsche zuständig sind, nimmt die Anzahl der Glückwünsche, die an einem Tag wie dem gestrigen eintreffen, exorbitant zu. In Ermangelung eine Statistik muss ich mich auf Erfahrungswerte berufen. Gefühlt dominierte bis zum letzten Jahrestag (zur Erinnerung: Februar 2009) die Glückwünsche via XING. Bis zum letzten Jahr wuchs die Zahl der dort eintreffenden Glückwünsche auf ca. 25 bis 30. Der eine oder andere wurde durch andere Werkzeuge erinnert - Skype erinnert beispielsweise auch penetrant an die anstehenden Geburtstage, über Plaxo trudelte auch die eine oder andere Grußkarte ein. Dieses Jahr war anders. Ich würde überschwemmt mit Facebook Glückwünschen. Wo waren die denn alle letztes Jahr? Diese rasante Zunahme auf Facebook entspricht auch meiner Wahrnehmung, dass wir uns in den vergangenen 12 Monaten immer mehr in ein geschlossenes Ökosystem namens Facebook hineinmanövriert haben - freiwillig und meist ohne größere Klagen. Wohin wird das im Fall "43" führen? Man darf annehmen, dass der Buzz-Wert von 2010 (Ein Glückwünsch) in 2011 weit übertroffen werden wird. Da Buzz ja anscheinend ein Facebook in einer Wave, aber ohne Farmville und andere nervende Dinge, ist, wird wohl die Garantie für Erfolg sein. Nachtrag: Auch das gute alte Blog verzeichnet kaum noch Interaktion. Bei "42" waren immerhin noch zwei Getreue zu einem Kommentar bereit 🙂

Ignorieren können

Eine Notiz aus der Provinz, die mir aus der Seele spricht:
Das ist im Grunde genau das Problem, dass Frank Schirrmacher mit Social Media hat und das er in Payback beklagt - ein Problem, das er mit weiten Teilen der älteren Generationen teilt: diese Menschen haben es gelernt, das die Informationen in einem bestimmten klassischen Medium wichtig sind und dass es Nachteile bringen kann, sie zu übersehen. Nicht, dass diese Menschen eine ZEIT oder einen Spiegel jede Woche, FAZ, FT, Handelsblatt und Süddeutsche jeden Tag vollständig lesen würden. Aber einige von ihnen durchblättern diese Publikationen typischerweise von vorne bis hinten, und wenn ihnen eine Headline ins Auge fällt, lesen sie den Artikel oder reißen in vielleicht raus und legen ihn zur späteren Lektüre beiseite. Das geht im Zeitalter von Online-Medien nicht mehr! Es ist unmöglich, alle Informationen auch nur wahrzunehmen, die eventuell wichtig für mich sein könnten. Ich kann es physisch nicht einmal schaffen, schnell alle Headlines quer zu lesen und anhand dessen zu entscheiden, hinter welchen vielleicht relevante Informationen stehen. Da geht nicht einmal, wenn ich diese Headlines vorher nach Schlagworten filtern lasse. Es geht nicht. Es ist zu viel. Und das ist auch völlig ok so. Es ist nicht schlimm, wenn ich etwas "verpasse", das potentiell wichtig und relevant für mich ist. Es kommt mit hoher Sicherheit wieder - heute oder morgen oder übermorgen und vermutlich mindestens 10 Mal.
Social Media ist ja nicht der einzige Kanal, der auf uns einwirkt. Überlesen, nicht wahrnehmen, ausblenden - das fällt hier sicher leichter, als bei Mail und Instant Messaging. Auf diesen Kanälen nicht verfügbar zu sein, ist für viele undenkbar - und es fällt mir auch unendlich schwer. Ich erinnere mich dann gerne einen Freund, dem vor Jahren die ungelesenen Mails in seiner Inbox nach einem längeren Urlaub zu viel waren. Er löschte alle Mails mit einmesie daher alle löschte und mein Entsetzen quittierte mit dem Satz: Wenn jemand etwas wirklich wichtiges von mir wollte, dann wird er sich schon wieder melden. via http://www.facebook.com/regelmol

Ich liebe das Netz!

Wenn ein Netzbewohner das Foto eines Wahlkampfplakats veröffentlicht, auf dem irgend ein dahergelaufener Passant mit Edding die Worte "Und alle so: Yeaahh!" vermerkt hat, darauf folgend Blogs wie Urban Art und Spreeblick das Thema auf allen Kanälen aufgreifen, eine wahre Twitter-Yeahh-Welle losgetreten wird, Songs produziert werden, sich darauf bei Kanzlerins Auftritt in Hamburg dann ein beeindruckender Flashmob zusammenfindet und schließlich ein gewisser plastikstuhl Berühmtheit erlangt mit dem Video dieses Großereignisses, dann sollten auch einige weniger internetaffine Menschen merken, dass man mit Stopp-Schildern nicht mehr viel ausrichten kann. -> Wunderbare Geschichte

Socialnomics

Dieses Video bewirbt ein Buch von Eric Qualman, und die Zahlen sind - auch wenn man einige Vergleiche schon kennt - sehr beeindruckend. Da ich gerade gestern wieder die Diskussion hatte, was der ganze Blog, Twitter, Facebook Quatsch eigentlich soll, gibts dieses Video als kurze Aufklärung. (drüber gestolpert beim Herrn Bond)

Ambient awareness

What an interesting read about the Brave New World of Digital Intimacy, about using and consuming all that social software tools like Facebook or Twitter out there in the digital world:
Social scientists have a name for this sort of incessant online contact. They call it “ambient awareness.” It is, they say, very much like being physically near someone and picking up on his mood through the little things he does — body language, sighs, stray comments — out of the corner of your eye.
I have currently 642 contacts on XING, I follow 81 people on Twitter. I have accounts on Facebook, Plazes, LinkedIn, Plaxo and many other services I don't use anymore or not on a regular base. In most cases I am linked to one physical person in more than one social networks. Every morning I see who is now connected to whom in XING. I realize while I am starting the day who posted a new blog entry or uploaded new pictures to Flickr. I see exactly those friends boarding planes on Plazes or feeling sick on Twitter. And I share my daily life with the people who follow me. How can I explain all that to my parents? They will never understand why people like me share daily experiences and thoughts on blogs - or in every detail on Twitter.
For many people — particularly anyone over the age of 30 — the idea of describing your blow-by-blow activities in such detail is absurd. Why would you subject your friends to your daily minutiae? And conversely, how much of their trivia can you absorb? The growth of ambient intimacy can seem like modern narcissism...
I had my doubts about Twitter too. Remember, I am "over 30". But when I dived into the Twitter world it was addictive like it was years ago entering the world of blogs or the social networks like XING:
Merely looking at a stranger’s Twitter or Facebook feed isn’t interesting, because it seems like blather. Follow it for a day, though, and it begins to feel like a short story; follow it for a month, and it’s a novel.
So Twitter and all the other "news feeds" have become the ambient noise in the background of my business and private life. I learn a lot about my contacts. And I let my contacts look into my life - as far as I am willing to write about my life. I definetly do not have more friends now - I mean real friends. This social software thing is not about making new friends. It is about getting to know the people I am working with or talking to - and the people I want to work with in the future. Some of them might become friends when we realize we share the same interests and the same values - or the same contacts. A great article. It made something clear for me. I couldn´t explain many of the experiences even if I am living in that world for years. So who is interested and "over 30", read this article over here on New York Times Magazine.

Filesharing and synchronizing

I am using Foldershare, a peer-to-peer service for synchronizing files, since years. It does a good job for some usecases at the borderline between my private and my professional life. In my professional life I have Lotus Notes and Quickr, we never used Foldershare. In the last weeks I had some occasional looks to other services providing help in organizing files online. I tested wua.la and ran into several problems. It has a Java client and caused some conflicts on my machine. When it was up and running, wua.la was down for days. OK, its beta, but they should call it alpha at this time. Finally, it did not work from within our corporate network, because it needs specific ports. Last week I received another invitation for Dropbox. I have been told several times that Dropbox is actualy the best service out there for filesharing - and indeed: it is well designed, works without any problem, everywhere, on Mac, Win and Linux. From my first tests I can say: I like it. If anyone needs an invitation code for Dropbox, just leave a comment.

Enterprise 2.0 To Become a $4.6 Billion Industry By 2013

Interesting article on ReadWriteWeb about enterprises spending money on Web 2.0 technologies:

[...] However, newer, "pure" Web 2.0 companies hoping to capitalize on this trend will still have to fight with traditional I.T. software for a foothold, specifically fighting with the likes of Microsoft and IBM. Many I.T. shops will choose to stick with their existing software from these large, well-known vendors, especially now that both are integrating Web 2.0 into their offerings.

Microsoft's SharePoint, for example, now includes wikis, blogs, and RSS technologies in their collaboration suite. IBM offers social networking and mashup tools via their Lotus Connections and Lotus Mashups products and SAP Business Suite includes social networking and widgets.

What this means is that much of the Web 2.0 tool kit will simply "fade into the fabric of enterprise collaboration suites," says Forrester. By 2013, few buyers will seek out and purchase Web 2.0 tools specifically. Web 2.0 will become a feature, not a product.
From an IBM Business Partners perspective we just see very much interest in learning about Web 2.0 technologies when we talk to our customers. But we don't see any of our customers investing in these technologies right now. When we talk about Lotus Connections and its blog, wiki, RSS, social web features we do it to show our competence and to create awarness. But I fear we will not earn any money with it right now.

It is an investment which hopefully will pay off in the future according to this Forresters report.

Your Social Network

My Office 2.0 world

Last week I bookmarked this great list of Office 2.0 applications and planned to publish my own list. Most of the tools I used in my private life first became part of my business life very fast. But it took years for most of these tools to become a business standard (e.g. e-mail, Instant Messaging, PDAs or the Web2.0-Open-Social-Toolset).

Bookmarks: I am using del.icio.us since years in my private life. With Lotus Connections there will be Dogear as a de.licio.us clone now in my business life, too.

Calendar: Google Calendar. But C&S is still done with Lotus Notes for private and business life. Tried to integrate it with Google Calendar, but there is still no way to this - even not in Notes 8. But with Google Sync there is now a great workaround. It lets me sync Notes and Google Calendar via Blackberry. If Lotus does not deliver, RIM does 😉

Contacts: XING has become my main contacts management tool. I am using other services like LinkedIn, Facebook (this is more of a funny platform than a "contact management" app), or Plaxo (still have an account, but does not use it anymore) too. But XING is the most usefull platform for me.

eMail: GMail. Since I use GMail I even stopped using a offline mail app like Thunderbird. Since everybody uses web mail apps even the boring discussion about mail clients stopped at the customer sites. The argument "users are using Outlook at home so this is the reason why they do not like Lotus Notes at work" is dead, because people use tools like GMail now.

FeedReader: Google Reader, but I still have the FeedReader installed.

Weblog: Blogger, since years. Microblogging with Twitter, of course 😉

Photo Manager: Flickr, since years. Still the best tool to manage and share your photos.

Instant Messenger: Skype, and more and more Google Talk. Daily work is still done with Lotus Sametime.

Spreadsheet/Word Processor: Google Docs. But most of my daily work with "productivity tools" is done with OpenOffice 2.3.

More an more applications I am getting my things done with are web based. In my private life I do not have an e-mail client anymore. I have GMail and I use the integrated Google Talk chat. I have more and more chats via GTalk - even Skype is still my preferred chat client. But GTalk is always there, it is open, it supports XMPP and it is available on every desktop when I open GMail. Same thing for my documents and spreadsheet: I edit, save, share and collaborate on private documents via Google Docs. I share my calendar in my private life via Google Calendar (and with Google Sync it stays synced to Lotus Notes).

All these apps become mobile more and more thanks to RIM and Google. I have Google Talk on my Blackberry installed, there is a GMail client. I get my directions with Google Maps, even without GPS connected to my Pearl. And funny services like Twitter or Facebook have a usefull mobile client, too.

So the big question is. How long will I need to run a fat operating system with fat clients to do my work? This is not a question about Linux vs. Windows or Office vs. OpenOffice. This is more a question of getting my work environment on every client out there at every time - like I have it in my private life today.

Yes,, I know, most of my online toolset is powered by Google. I am aware of that risk. But Google simple delivers what I need. And yes, because I like it clear and simple I have to buy a Mac. I will.