Monthly Archive for November, 2004

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How To Leave The Planet

1. Phone NASA. Their phone number is (713) 483-3111.

Explain that it is very important that you get away as soon as possible.

2. If they do not cooperate, phone any friend you may have in the White House – (202) 456-1414 – to have a word on your behalf with the guys at NASA.

3. If you don’t have any friends in the White House, phone the Kremlin (ask the overseas operator for 0107-095-295-9051). They don’t have any friends there either (at least, none to speak of), but they do seem to have a little influence, so you may as well try.

4. If that fails, phone the Pope for guidance. His telephone number is 011-39-6-6982, and I gather his switchboard is infallible.

5. If all these attempts fail, flag down a passing flying saucer and explain that it’s vitally important you get away before your phone bill arrives.

(Douglas Adams)

Back from Paris

Any item or luggage found unattended will be systematically destroyed

(last thing I heard from the speakers atOrly)

Da sag noch einer, die Amerikaner seien radikal. French Homeland Security.

Aber es war ein nettes Wiedersehen mit Paris nach all den Jahren. Am Tage lange Meetings, dann einen wunderbaren Abend mit alten Freunden in der Buddha Bar verbracht, am Nachmittag Leckereien in St. Germain probiert und eingekauft, ein wenig durch die Stadt geschlendert – und leider zu schnell wieder weg.

Shop Online – it´s safer

Giftmixer

Für alle, die noch Ideen für Weihnachtsgeschenke suchen.

IBM Workplace News

An der Workplace Front ist Bewegung. Nach dem IBM Workplace Announcment in der letzten Woche kommen immer mehr Neuigkeiten hinzu. Ed Brill gibt einen guten Überblick über die Konvergenz von Notes und Domino. Und SearchDomino.com zitiert Ken Bisconti (IBM Lotus Vice President):

Bisconti also touched on the Notes and Domino product roadmap in relation to Workplace. He confirmed that the Notes 8 client, which is still on the drawing board and likely more than a year away from release, will be blended with the Workplace client.

Das folgende Chart zeigt, wie die Integration von Notes/Domino in die IBM Workplace Strategie erfolgen wird. Der Notes Client wird dann als Teil des Eclipse-basierten Workplace Client zur Verfügung gestellt, sprich: kein neuer Client sondern Notes wie wir es kennen. Das Notes Client Plugin, welches eher unglücklich auf der Lotusphere 2004 als ActiveX Plugin zu sehen war, wird dann für Mac und Linux in Notes 7.5 verfügbar sein (und dann freuen sich alle, die immer wie der Linux Client gefordert haben).



via Ed Brill

Jetzt wird auch etwas klarer, warum man die Namensgebung bei IBM Workplace Services Express verändert hat. Die Brandnames werden wohl weiter verschwinden, und IBM Lotus Workplace Produkte verschwinden gemeinsam mit Lotus Notes / Domino hinter der IBM Workplace Fassade, „blended“ sozusagen.

Und in eWeek taucht der Workplace Designer auf, ein RAD Tool für Workplace, welches schnelle Entwicklung von Workplace Applikationen ermöglichen soll, wie sie Entwickler vom Domino Designer gewohnt sind. Entwickler können mit einem integrierten Javascript Editor Anwendungen für Workplace mit Javascript schreiben, was allerdings die Frage nach der Performance aufwirft. Falsch in dem eWeek Artikel ist anscheinend die Erwähnung der geplanten .Net und C++ Plug-ins. Die sind nicht geplant.

Wenn man also einmal durchgestiegen ist durch das Dickicht der IBM Announcments, dann zeichnet sich die Strategie jetzt deutlicher ab. Leider haben das viele noch nicht verstanden, auch die Kollegen von Gartner nicht, die erneut das Ende von Notes/Domino herbeischreiben. Den Gartner-Consultants darf man das übelnehmen, dem verwirrten Kunden aber nicht. Er hat nicht den ganzen Tag Zeit, die Strategie von IBM zu studieren.

keep the vampires from your door…





Strange McAfee promotion @ La Defense, Paris. Yes, these serpents are real.

Die Cowboyflüsterin

Die Frau, die außenpolitische Dinge so erklären kann, dass auch George W. Bush sie versteht, wird laut SPIEGEL Colin Powell beerben.

Condoleeza Rice ist bekannt dafür ist, ihre Meinungsäußerungen am liebsten mit ‚der Präsident sagt‘, ‚der Präsident findet‘ oder ‚der Präsident denkt‘ einzuleiten.

Damit sind nur noch treue Vasallen am Ruder in Washington. Und wir kommen in der Realität Dialogen wie diesen immer näher.

bonne nuit….


Bild085_15Nov04.jpg
Originally uploaded by alecmcint.

Das Ende des Lexikons

Eher zufällig taucht das Thema „Lexikon“ auf meinem Radarschirm auf. Bei der Durchsicht der Post von letzter Woche stosse ich heute auf ein Paket. Die Zeit versendet an die geneigten 470.000 Abonennten den ersten Band des neuen Zeit-Lexikons. Im Radio wurde ich bereits mit der dazugehörigen Werbung bestrahlt. Neben dem wirklich dämlichen Fragebogen, den man gebeten wird zu beantworten („Ist das nicht a) toll b) prima oder c) super?„), stelle ich mir wirklich die Frage: Was soll man heute noch mit einem Lexikon. Jajaja: aus Nostalgiegründen, es ist schön anzusehen im Regal und so ein alter Brockhaus hat ja auch Wert. Aber ist in Zeiten schnell veraltenden Wissens nicht doch www.wikipedia.de das geeignete Werkzeug? Und braucht man das alles noch, wenn man verheiratet ist?

the art of living in a cell

via EnlargeYourPen

grey sky – grey architecture

La Defense – Stadtplaners (Alp)traum



Vom Treo Communicator gesendet

Take Off

See you at the Buddha Bar tonight.

Lieber Arcor Support

Nach der letzten patzigen e-Mail von Euch hat sich nichts getan. Keine Antwort, keine Reaktion. Immerhin gabs inzwischen wenigstens die offizielle e-Mail, in der mir mitgeteilt wird, wie der Dienst zu nutzen ist. Nach 14 Tagen eine Bedienungsanleitung? Glanzleistung.

Und offenbar nutzt ja von Euch auch keiner diesen schönen neuen Dienst namens BlogSquirrel, sonst hätten bei Arcor schon die Alarmglocken geschrillt. Daher hier nochmal der Hinweis aus heise online:

„Die Angst vor Bloggern scheint in der Industrie umzugehen. Unternehmen, die es nicht versäumen wollen, wenn ihre Namen oder Produkte in Weblogs, also Online-Tagebüchern privater Site-Betreiber, auftauchen, können durch Abonnieren des neuen Schnüffeldienstes BlogSquirrel vom US-Anbieter CyberAlert die Inhalte von über 100.000 Blogs überwachen lassen.

Tja, liebe Arcor, aufgepasst, mitgedacht und mein Problem gelöst – schön wärs. Aber zu den 100.000 Bloggern, die überwachenswert sind, gehört dieses Blog ja eh nicht.

Händeschütteln

Gestern gab es in diesem Haus eine Diskussion zum Thema „Händeschütteln“. Eigentlich kein Thema, um sich leidenschaftlich zu streiten. Dachte ich. Weit gefehlt. Das Thema spaltet nämlich Ost und West, und es spaltet sogar die Berliner vom Rest der Welt. These: Ossis schütteln einem permanent zu allen Anlässen die Hand, Wessis finden das eher befremdlich. So weit so gut. Das scheint ja auch noch nachvollziehbar und diverse Quellen bestätigen dies. So auch Michael Geyer, Professor für Psychatrie in Leipzig:

„Nach unseren Untersuchungen gibt es erstaunliche Unterschiede… Ein Beispiel: Ostdeutsche fassen einander öfter an, sie mögen mehr Nähe. Westdeutsche erleben das häufige Händeschütteln von Ostlern als Belästigung…“

Nun behaupten doch aber zugereiste Land-Pommeranzen gestern abend, dass wir Berliner Wessis genau so schlimm sind und auch ständig unsere schweissnassen Hände zwecks Bakterienaustausch aneinanderreiben- Untertitel „Ihr ward Jahrzehnte eingesperrt zwischen meterhohen Betonwänden und seid eh alle wunderlich“. Ich kann das beim besten Willen nicht nachvollziehen. Wir Berliner Wessis in einem Topf mit den Zonis? Bedürfnis nach Nähe? War es etwa so schön eng und gemütlich? Kann das irgendwer nachvollziehen?

T-2 days


Foggy Tour Eiffel
Originally uploaded by flydown.

E-VoIP





Edgar´s Voice. Over IP.

Der schöne Morgengedanke

Es wäre eine Freude zu leben, wenn jeder nur die Hälfte von dem täte, was er von anderen verlangt. (Valerie von Martens)

So. Genug gedacht für heute.

Ein letztes Wort zum Fall Arafat

Das lange, politisch künstlich verzögerte Sterben fand nun ein Ende. Arafat war eine der wenigen wenn auch zwiespältigen Kontinuitäten in der politischen Landschaft, seit ich mich erinnern kann. In der ZEIT findet sich eine wie ich finde treffende Beschreibung seiner Persönlichkeit. Sie steht in einem Gedicht, das der saudi-arabische Dichter Ghassan al-Immam 1992 über Arafat schrieb:

Dieser alte Mann ist ein Sportler ohne Spielfeld,doch spielt er mit allen Bällen und auf allen Plätzen.Das Problem besteht darin,dass er beim Fußball mit der Hand spielt,beim Basketball mit den Füßen und beim Handball mit dem Kopf. Ertappt ihn der Schiedsrichter, verlangt er, dass ein anderer bestraft werde. Niemals wird er des Feldes verwiesen, denn es gibt für ihn keinen Ersatzspieler. Kein anderer foult wie er. Und verliert er das Spiel, gewinnt er doch den Beifall der Massen.

Friedensnobelpreisträger, hundertfacher Millionär, Terrorist, Staatsmann – vieles verkörperte er. Den Hardlinern wie Scharon wird er als Feindbild fehlen.

Guten Morgen

So viel zum Thema Express(o) für heute.

Millionär – Teil 2.

Bisher sah das Jahr eher trübe aus. Vom Aufschwung nicht viel zu spüren, die Geschäftsentwicklung eher träge. Aber man soll ja nicht aufgeben. Das lange Warten wurde heute belohnt. In meiner Inbox findet sich die Lösung aller Probleme. Ein Kunde schickt mir eine Bestellung. Nicht irgendeine Bestellung, nein. Dieser Kunde sorgt für Glückseligkeit. Automatisch versandt aus seinem SAP System.



Wenn Ihr mich sucht – ich bin auf den Malediven. Vielleicht erkennt Ihr mich ja.