Ocean´s Twelve

Der definitive Gute-Laune-Film des Jahres 2002, Ocean´s Eleven, hat jetzt auch sein Sequel. Gestern hatte ich das Vergnügen, Ocean´s Twelve zu sehen. Normalerweise sind Fortsetzungen nur organisiertes Aufkochen alten Kaffees, aber der hier ist große Klasse. Der Film nimmt sich noch weniger ernst als der Vorgänger, Brad Pitt stopft noch mehr Junkfood in sich hinein als beim letzten Mal, und Julia Roberts kann endlich tun, was sie eh am besten kann: Sich selbst spielen. Die Story ist nicht mehr aalglatt, diesmal gibt es einige kleine Fischzüge statt eines Großen, statt Las Vegas in allen Varianten werden diesmal Europas Kultur-Metropolen geboten, und das lustige Wer-ist-wem-einen-Schritt-voraus-Spiel ist noch schwerer zu durchdringen – das Gehirn muß also öfter eingeschaltet werden. Steven Soderbergh hat die ganze Bande an hochkarätigen Schauspielern wieder verpflichtet, plus eine durchaus lecker anzusehende Catherine Zeta-Jones, der man allerdings ihre Rolle nicht so wirklich abnehmen kann. Aber auch das mindert das Vergnügen keineswegs. Der Ansammlung schauspielernder Berühmtheiten kann man den Spaß bei diesem Film einfach ansehen – und das ist ansteckend. Anschauen!

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