Archive for the 'Kluges Leben' Category

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Die Konferenzsaison wirft ihre Schatten voraus

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Der IOM Summit wirft seine Schatten voraus. Und während ich auf meinen 80 Minuten verspäteten Zug ohne Strom und mit wenig Bandbreite in der Sonne auf dem Bahnsteig zu Ludwigslust verharren musste, hat Björn Negelmann via Facebook Messenger, e-Mail und mit Google Docs ein virtuelles Interview geführt.

Der IOM Summit steht fest im Kalender. Im September spreche ich auch über die Digitale Transformation und Enterprise Social Networks beim „Finanztag der direkt Gruppe“ in Köln und beim Innovationstag zur Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft der Novum in Nürnberg.

Oh Tu. Oh weh.

Seit Dienstag früh sind wir offenbar offline. Das Infrastruktur da ist, merkt man erst, wenn sie nicht mehr geht. Und jahrelang tat Alice bzw. O2 seinen Dienst. Jetzt beginnt aber offenbar die Buchbinder Wanninger Tour. Anruf gestern abend bei der Hotline:

Ich: Seit Dienstag vormittag gibts bei uns kein Internet mehr. Hilfe!
O2: Ah, ich sehe, seit vier Tagen sind sie offline.
Ich: Nein, seit Dienstag früh, das macht 2 Tage
O2: Ich sehe gerade, Sie haben ja gar keine Hardware von uns.
Ich: Nein.
O2: Aber Sie müssen doch irgendwann mal von uns Hardware bekommen haben?
Ich: Kann sein. Mittlerweile bin ich aber drei mal umgezogen und von Alice zu Ihnen migirert worden.
O2: Was haben Sie denn für eine Hardware?
Ich: Fritzbox 7490.
O2: Geht denn Ihr Festnetz?
Ich: Nein, das analoge Gerät und Fax schleife ich durch die Fritzbox, und das geht auch nicht. Weder das analoge Gerät noch das ISDN Gerät, das direkt am NTBA hängt, reden.
O2: Haben Sie einen anderen Router schon mal probiert?
Ich: Ja, Fritzbox 7390, geht auch nicht. Und dann würde ja ISDN am NTBA gehen.
O2: Aber Ihr normales Festnetz muss doch gehen.
Ich: Nein, wir haben das hier anders eingerichtet, Telefonie macht auch die Fritzbox.
O2: Das geht physikalisch gar nicht, was Sie mir da erzählen. Ich schicke Ihnen jetzt unsere Hardware, und erst dann können wir überhaupt sehen, was da bei Ihnen falsch läuft.

Ich: Ich habe auch schon Splitter und NTBA gewechselt, das bringt auch nichts.
O2: Ohne unsere Hardware sag ich gar nichts.

Oh, da freu ich mich aber. Das wird jetzt noch ein paar Tage Offline bedeuten.
Update am Tag 6 Offline:

Wieder online. #O2 war nicht der Bösewicht. Der #Telekom Bautrupp hatte mal kurzfristig den Verteiler am Ende der Straße umgebaut, dann alle dokumentierten Anschlüsse wieder anknüpft – und den Rest der Kabel einfach mal rumhängen lassen. Wir waren wohl „undokumentiert“. 

B2B Conference: Vortrag „Digitale Transformation – Unternehmen im Wandel“

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Next Stop: München. Auf der B2B Online Konferenz darf ich nächste Woche zum Thema „Digitale Transformation – Unternehmen im Wandel“ schlau aufsprechen. Dank an Harald Schirmer für die Empfehlung.

Freue mich auf viele neue und einige bekannte Diskutanten.

Diner en Blanc

Diner en Blanc

Vorfreude

  

Gunter Dueck beim BarCamp Arbeiten 4.0

„Wenn man Schwarz und Krawatte trägt, dann darf man auch mal was Unorthodoxes sagen. Die Barcamper blicken das oft nicht. Wenn man das Unorthodoxe schon durch die Kleidung ausdrückt, dann haben Sie schon halb verloren, bevor Sie überhaupt irgendwas gesagt haben […] Sie werden so die bestehenden Systeme und Hierarchieren nicht so richtig umordnen“

40 gut investierte Minuten, in denen Gunter Dück mit falschen Hoffnungen in Bezug auf Arbeiten 4.0 und die schöne neue Arbeitswelt aufräumt – und erklärt, wie wir die Attacke reiten könnten.

Finde den Fehler

DKB Pushtan

DNUG: Arbeitplatz der Zukunft am 10./11. Juni in Dortmund

DNUG Dortmund

Morgen Dortmund.

Das Zitat stammt aus Thomas Bernhards „Macht der Gewohnheit„. Morgen also Dortmund. Zum 42. Mal die gute alte Dame DNUG. Klassentreffen der IBM Enterprise Collaboration Community. 42 mal. Macht der Gewohnheit.

Gemeinsam mit einigen Mitstreitern trete ich an, mit den Teilnehmern den -> Arbeitsplatz der Zukunft zu diskutieren. Wer noch kommen will: -> Anmeldung.

Freue mich auf viele bekannte und sicher auch viele neue Gesichter. Und ich bin sehr gespannt, ob und wie sich die DNUG neu erfindet.

Morgen also Dortmund.

Uhrenbilanz

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Seit einem Monat ist die Apple Watch an meinem Handgelenk. Vielmehr an unseren Handgelenken. Die Gattin trägt weißes Aluminium in Größe 38, der Herr dagegen Edelstahl mit schwarzem Leder in 42.

Die Anwendungsfälle:

  • Logisch: Uhrzeit ablesen. Klar der häufigste Anwendungsfall. Im gewählten Ziffernblatt steht aber gleich auch der nächste Termin. Sinnvoll. Mindestens einmal iPhone rausfummeln gespart. Negativ: Den kurzen diskreten Blick aus Handgelenk gibt es nicht wie bei der traditionellen Uhr. Man muss das Handgelenk schon deutlich drehen oder heben.
  • Sport: Tracking der Aktivitäten, laufen, stehen, Trainings aller Art. Sehr schönes Interface. Und ziemlich genaue Erfassung der Werte beim Training. Das Microsoft Band schrieb mit absurde Kalorien-Verbräuche und Herzfrequenzen zu. Die Watch misst offfenbar recht genau.
  • Bring! Sehr coole Einkaufslisten App für iPhone und Watch. Sohn bestellt 700 kg Erdbeeren, weil ich gerade auf dem Weg zum Supermarkt bin. Klar. Bring ich mit.
  • Notifications. Klar. SMS, iMessage, alle Dinge, die sonst auf dem Display des iPhones hochpoppen. Zig mal iPhone rausfummeln gespart.
  • Interaktion mit Notifications. Ab und zu mal von der Watch aus „OK“ ausgewählt als Antwort auf eine SMS. Dann aber doch wieder zum iPhone gewechselt.
  • Sehr schön Instagram: Kontakt postet neues Bild, gleich anzeigen lassen und liken wenn man will. Sehr hübsch.
  • Hue: Ganz klasse. Sohn I hat wieder das Licht brennen lassen. Hue App, Licht aus
  • Mailbox abhören. Gelegentlich zu hause genutzt, geht prima, vor allem wenn man nicht weiß, wo gerade das iPhone rumliegt
  • Taxi rufen mit mytaxi. Sehr lustig mit der Uhr. Nur einmal gemacht. Geht aber.
  • DriveNow buchen. Sehr cool. Öfters gemacht.
  • Einchecken bei Swarm. Sehr easy. Oft gemacht, iPhone bleibt in Tasche
  • Tripadvisor: Nette Plätze in der Nähe suchen. Einmal gemacht. Geht. Brauche ich aber nicht so oft
  • Was ich nicht nutze – bisher zumindest:

  • Siri. Ich rede nicht mit meiner Uhr. Es ist noch nicht bei mir angekommen, Texte in Geräte zu sprechen, die dann daraus einen lesbaren Text machen.
  • Telefonieren. Ja, man kann mit der Uhr telefonieren, aber das wirkt total albern.
  • Ich vermisse noch eine Reihe weiterer Apps. Spotify App wäre nett. Sonos App wäre klasse. Wie oft renne ich durchs Haus und würde mal schnell einen Song überspringen.

    Und dann würde ich mir noch wünschen, dass meine Gattin reagiert, wenn ich ihr meinen Herzschlag sende. Aber dafür müsste die Watch vielleicht einen kleinen elektrisierenden Stromschlag versenden.

    Update:

    Der Tod in Zahlen

    Ein Video, das grausame Zahlen erschreckend in Beziehung zueinander setzt. Die geopferten Soldaten im zweiten Weltkrieg, die zivilen Opfer und zuletzt die Dimension des letzten großen Krieges in Bezug auf heutige und vergangene Konflikte.

    15 Minuten, die man sich nehmen sollte.

    -> „The Fallen of World War II“

    Who are the Millenials?

    Millenials

    Ein frischer Blick auf die Millenials und ihr Verhalten, ihre Ansichten und Gewohnheiten. Das sind die zukünftigen Arbeitnehmer, und 2020 machen sie 75% der Belegschaft aus.

    -> Millenials

    Fremde Welten

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    In Mos Eisley auf dem Planeten Tatooine treffen Reisende aus allen Ecken des Universums aufeinander. Varianten des mehr oder weniger intelligenten Lebens suchen in allen Sprachen des Universums Anschluss an den nächsten Raumtransport – sagen wir nach Alderaan.

    Wer einen Vorgeschmack auf diese Zukunft erleben will, fliegt nach Dubai. Irgendwo in der Wüste eines erdähnlichen Planeten haben reiche Emire beschlossen, Terraforming zu betreiben. Kein vernünftiger Mensch würde auf die Idee kommen, hier Städte zu gründen. Zu heiß, im Sommer so gut wie unbewohnbar, zu wenig Wasser, kein fruchtbarer Boden. Aber Öl.

    Mit dem Geld aus den versiegenden Ölquellen werden gigantische Imitationen amerikanischer Großstadtträume in die Wüste geklotzt, Geschäfte angekurbelt, Boden fruchtbar gemacht, Touristen ins Land geholt, Handelsrouten angezapft – um sich langfristig unabhängig vom Öl zu machen. So wie es aussieht, scheint dieser Plan zu funktionieren. Zwar ging dem Scheich auch schon mal das Geld aus, als er den Höchsten haben wollte. Wirtschaftlich macht ein über 800 Meter hohes Gebäude wie der Burj Khalifa zwar keinen Sinn, aber mit ein paar Lamborghinis vor der Tür kann man heute keinen mehr beeindrucken.

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    Auf dem Weltraumbahnhof von Dubai reibt man sich derweil die Augen und kann kaum verstehen, was das für ein Menschenumschlagplatz von gigantischen Ausmaßen ist. Menschen aller Nationen, Hautfarben, Glaubensrichtungen auf der Durchreise, ein unendliches Sprachengewirr. In Dubai selbst bauen Amerikaner, kochen Schweizer, bedienen Inder – und Pakistanis und Philippinos schleppen Steine. In Dubai verschmilzt die ganze Welt zu einer merkwürdigen Masse, auf Zeit zusammengewürfelt, genährt von einem Finanzstrom, der seinen Ausgang an den Tankstellen des Westens genommen hat, dann unvollstellbare Reichtümer in den Händen weniger Scheichs gebildet hat und von dort aus seinen Weg über babylonische Bauprojekte nimmt, Heerscharen von Wanderarbeitern ohne Sozialversicherung finanziert, die jeden Tag an dieser Glitzerwelt bauen und vom geringen Lohn den Rest nach Hause an die Familien in ihrer armen Heimat überweisen. Ein merkwürdiger globaler Menschen und Geldverschiebeprozess, an dessen Ende seelenlose glitzernde Fassaden den Sandstürmen trotzen und sich Urlauber aus aller Welt durch klimatisierte Shopping-Malls wälzen, aus denen sie mit vollen Händen Waren von Marken heimschleifen, die es überall an jedem Ort der Welt auch zu kaufen gäbe, die weder hier hergestellt noch hier erdacht wurden, und auch nicht außerordentlich günstig sind.

    Im Versuch, in den Wüstensand das neue New York zu pflanzen, werden gigantische Wolkenkratzer hochgezogen, dicht an dicht, obwohl keine Platznot herrscht. Alles wirkt, als hätte man die Wolkenkratzer wie mit Photoshop einfach um 50% gestreckt, wie Zahnstocher ragen sie in den Himmel und verleihen der Skyline ein breites Grinsen mit Zahnlücken und freilegenden Zahnhälsen – oft genug gibt es nicht mal einen Bürgersteig, zwischen Wolkenkratzer und Wolkenkratzer nur Wüstenboden. Der Stil ist schwer zu beschreiben, irgendwas zwischen Gotham-City und Blade Runner, so wie sich halt irgendein Bühnenbildner die Stadt der Zukunft vorstellt.

    Dazwischen Ski-Hallen, St.Moritz Simulationen, gigantische Shopping-Malls. An den Stränden weißer Sand, klinisch, kein Seetang verschmutzt die Füße, keiner schneidet sich an einer Muschel. Es gibt einfach keine Muscheln. Alles ist clean. Es gibt wohl auch keine Kriminellen, es gibt auch keine fliegenden Händler am Strand. In der Metro ist ebenfalls alles antiseptisch. Frauen fahren unter sich. Kaugummi kauen ist verboten. Essen auch. Rauchen sowieso. Ob Ungehorsam mit Peitschenhieben bestraft wird, konnte ich nicht erfahren. In einem Staat, der im wesentlichen nach den Regeln des Geldes funktioniert, dürfte es vermutlich auch mehr zu Geldstrafen kommen.

    Was macht man nun hier? Viele Menschen kommen her, arbeiten ein paar Jahre hier, und verschwinden wieder. Was Touristen hier machen, ist mir unklar. In Ägypten, auf den Kanaren oder in Tunesien liegen die gleichen Leute am Strand. Dort findet man vielleicht sogar nochmal ein echtes Dorf im Hinterland. Hier ist alles künstlich. Kultur spielt keine Rolle. Mal abgesehen vom einem nachgebauten Beduinen-Dorf oder dem Kamel-Museum. Ein Pferde-Museum gibt es auch.

    Diese Welt ist mir fremd. Ich habe versucht, sie mit frischen Augen zu sehen. Es ist mir nicht gelungen. Vielleicht ist diese Künstlichkeit das neue Leben. Denn was ist schon „echt“?

    Irgendwo in einer der unendlich langen, auf Soukh getrimmten klimatisierten Shopping-Malls stehen wir unter einem künstlichen weiß-blauen Himmel vor einem Brunnen. Der Brunnen könnte genau so in Rom stehen. Er ist sicher genau so „schön“, aus den Löwenmäulern sprüht das Wasser. Es könnte ein Bernini sein. Es ist natürlich eine Kopie. Was macht den Unterschied aus? Was ist „echt“? Wir alten Leute argumentieren dann: Kontext! In Rom steht er richtig und wir sagen „ah“ und „oh“, weil dort 2.000 Jahre Geschichte auf uns runter schauen. Das bedeutet aber offenbar nicht allen etwas.

    Als wir auf der Rückreise in Zürich ankommen, geht über den schneebeckten Gipfeln der Alpen gerade die Sonne auf. Strahlend blauer Himmel, ein paar weiße Wolken. In der Transfer-Metro kitschige Almjodler und der Sound von Kuhglocken. Man riecht fast das Gras auf der feuchten Wiese vor der Hütte am Morgen.

    Ich fürchte, ich bin hoffnungslos altmodisch.

    Express

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    Hey DHL „Express“, da lag also mein Paket Samstag früh zur Schlafenszeit schon in Berlin rum, und Ihr schafft es nicht, es bis Samstag 18:00 bei mir auszuliefern? Es wurde ja nicht mal in den Wagen gepackt!

    Von Hongkong bis Berlin ging das ja schneller als die Schneckenpost hier.

    Update:
    Gerade gelernt: DHL ohne „Express“ ist die alte Post und liefert auch am Samstag. DHL mit „Express“ ist die alte DHL, und die machen Samstag einfach nix. Da dauert es dann trotz „Express“ etwas länger.

    Dubai

    Dubai-City-Most-Popular-Attractions-Visit

    Nur über meine Leiche. So meine Antwort in den letzten Jahren.

    Die Frage: Soll man in Dubai Urlaub machen? In dieser Retorten-Stadt in der Wüste, in der Leute mit zu viel Geld in Lamborghinis an größenwahnsinnigen Bauexzessen vorbei zu ökologisch fragwürdigen gigantischen Ski-Hallen fahren? Was bitte soll ich da?

    So in etwa tobte der Streit zwischen Sohn I und dem Rest der Familie. Das Gegenmodell „Schlutzkrapfen in Südtirol“ oder „Strandwanderung auf dem Darß“ verursachte Brechreiz. Meine Haltung, wenn schon Stadt, dann nicht Retorte, sondern New York City wurde mit einem mitleidigen „das ist für Euch Typen von gestern“ Blick beantwortet.

    Jetzt führt uns ein für Sohn I glücklicher Zufall nach: Dubai. Ostereier suchen am Burj Khalifa. Wir haben unseren Widerstand aufgegeben. Und bei der aktuellen Wetterlage und nach dem Irrsinn dieses ersten Quartals freue mich ehrlich gesagt auch auf Sonne, Palme und einen Cocktail am Strand.

    Was ich nicht brauche, ist eine Kamel-Tour durch die Wüste oder eine Shopping-Tour durch nachgebaute Souks. Das mache ich lieber wieder mal in Marakesch. Also, Ihr Dubai-Kenner da draussen, was muss man in diesem arabischen Gotham City wirklich gesehen haben?

    Love Has No Labels

    Band Update

    Microsoft Dashboard

    Mein Band bekommt nun also ein erstes großes Update. Ob man auf dem Band nun wirklich eine simulierte Tastatur braucht – ich fürchte eher nicht. Radfahren kann es jetzt auch. Nett.

    Wirklich schon lange gefehlt hat aber das Dashboard. Es hat wenig Spaß gemacht, die Daten auf dem iPhone in der Übersicht zu sehen. Das Fitbit Dashboard ist weit voraus gewesen. Mein Eindruck ist, das Microsoft nicht richtig Gas gibt, Schnittstellen zu anderen Gesundheits- und Fitness Apps fehlen, das Dashboard kommt spät und bietet noch nicht viele Integrationsmöglichkeiten – und die Hardware ist zwar ein nettes Experiment, aber ab April liegt die Apple Watch in den Schaukästen und vermutlich sagt man sich in Redmond, dass man an der Stelle eh keinen Blumentopf mehr gewinnen kann. Für die Geeks gab es noch ein furioses Pebble Update, da ist offenbar wenig Platz für Microsoft. Dass das Band jemals in Europa offiziell verkauft wird, würde ich mal bezweifeln.

    Forty Seven

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    Die Vergangenheit der Arbeit

    In der letzten Woche beschäftigte mich die Zukunft der Arbeit. Auf der Berlinale begegnete ich gestern Abend der Vergangenheit der Arbeit in „über die Jahre“ von Nikolaus Geyrhalter.

    Was dort im österreichischen Waldviertel in einem Textilunternehmen im Jahr 2004 noch Realität der Arbeitswelt war, mag man kaum glauben. Wenn wir heute über moderne Organisationsformen und den digitalen Wandel sprechen, blenden wir diese Arbeitsplätze oft aus. Werden eh bald nicht mehr benötigt und im Zweifel durch Maschinen, Roboter und Künstliche Intelligenz ersetzt. Sehenswert, wenn man den Alltag in der digitalen Filterblase verbringt.

    Der Film hat natürlich seinen Fokus auf die Begleitung der Menschen von deren noch existierenden Arbeitsplatz in einer fast schon historischen Arbeitswelt über den Niedergang der Firma, Konkurs bis hin zu den Versuchen, sich neu im Leben zu definieren. Mit und ohne Arbeit.
    Zehn überraschende Jahre. Zehn bewegende Jahre.

    „Was als Dokumentation eines aussterbenden Industriezweigs begann, entwickelt sich so über zehn Jahre hinweg zu einer epischen dokumentarischen Erzählung über Arbeit und Leben im postindustriellen Zeitalter. Es ist ein großer, ein ergreifender, den Menschen zugewandter Film.“

    -> Film-Seite

    Digital Transformation & The Future of Work

    Ad Hoc Dokumentation meiner Eindrücke vom Enterprise 2.0 Summit in Paris. Es wird dann nochmal ein längerer Blogpost, derweil müssen die Tweets und Bilder für sich sprechen.

    Nur soviel: Sehr viel gelernt, tolle Kollegen getroffen, spannende Projekte kennengelernt. Ein absolut lohnenswerter Konferenz-Besuch für alle, die sich mit den Themenfeldern Social Business, Enterprise 2.0, Digitale Transformation etc. beschäftigen.

    Next Stop: Paris

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    Morgen geht es auf nach Paris zum alljährlichen Enterprise 2.0 Summit. Was erwartet mich? Drei Tage spannender Austausch mit Experten rund um das Thema Digitale Transformation. Alte Bekannte und Mitstreiter treffen. Lernen von anderen Praktikern.

    Vermutlich wird es die nächsten Tage lebendiger auf meinem Twitter Kanal. Wenn das #e20s Geschnatter stört – ausblenden. Wer miterleben will – dranbleiben.

    -> Enterprise 2.0 Summit